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Delphinium

Die bekannte Beet- und Schnittstaude mit prachtvollen, meist blauen Blütenlanzen ist der Klassiker in Staudenbeet und Bauerngarten. Sie benötigt lehmig-humose, gut nährstoffreiche Böden und einen sonnigen, konkurrenzfreien Standort. Der Austrieb ist stark schneckengefährdet. Bei guter Hege und Pflege wird man jedoch reich belohnt; majestätische Exemplare von Rittersporn sind der Stolz eines jeden Gärtners!

Die Hauptblüte der Rittersporne ist im Juli zeitgleich mit vielen Rosen, so dass prächtige Kombinationen möglich sind. Wertvolle, vegetativ vermehrte Sorten blühen im September bzw. Oktober meist ein zweites Mal, wenn sie gleich nach der Hauptblüte über dem Boden zurückgeschnitten werden. Wichtig ist ein luftiger Stand, damit die Blätter nach Regen und am Morgen rasch abtrocknen können. Bei nachlassender Vitalität ist es erforderlich, im Herbst, im Frühjahr oder nach dem Rückschnitt, den Stock aufzunehmen und zu teilen. Für eine optimale Entwicklung der Pflanzen sind regelmäßige Düngergaben im März und - nach dem Rückschnitt - Ende Juni nötig.

Rittersporne und Rosen sind - bei respektvollem Abstand - ein ideales Paar! Eine berauschende Rittersporn-Fülle lässt sich durch die Kombination von Belladonna-Hybriden im Vordergrund und Elatum-Hybriden im Hintergrund schaffen. Gute Kombinationen entstehen mit anderen Beetstauden wie z. B. Pfingstrosen, Phloxen, Indianernesseln, Katzenminzen, Wieseniris und Gräsern.

Unser Tipp: Getrocknete Ritterspornblüten behalten hervorragend ihre Farbe und können deshalb vielfältig als Dekoration, z.B. in Gläsern auf der Fensterbank, die vom Sonnenlicht durchflutet werden, oder als zauberhafter Tischschmuck verwendet werden.