Der wunderbare (Herr) Kautz und sein Rittersporn

Ein Beitrag von

Von nun an gibt's im Gartenmagazin hin und wieder was »auf die Ohren«! Wir freuen uns sehr, dass Heike Sicconi mit ihren beliebten GartenRadio-Podcasts von nun an unser Angebot bereichert. Den Auftakt macht die interessante und herzerwärmende Geschichte über den großartigen Gärtner und Menschenfreund Wolfgang Kautz, dem wir hier in der Staudengärtnerei Gaißmayer übrigens seit ungezählten Jahren freundschaftlich verbunden sind:

Der Rittersporn ist das »Hohe C« im Beet, sagt Wolfgang Kautz. Er weiß, wovon er spricht. Die Ritterspornzucht hat er vom legendären Karl Foerster gelernt.
»Mach doch Rittersporn, den macht sonst keiner« hatte Karl Foerster zu seinem jungen Vermehrungsmeister Wolfgang Kautz gesagt, als der in den 1960er-Jahren in dessen Gärtnerei in Potsdam Bornim zu arbeiten begann. Zwar war die legendäre Foerster-Gärtnerei längst verstaatlicht und hieß Volkseigenes Gut Bornimer Staudenkulturen, aber der Altmeister der Staudenzucht war noch dabei. Da das DDR-Gehalt knapp war, hatte man sich auf einen Deal geeinigt. Die Gärtner durften ihr Gehalt durch private Pflanzenkulturen aufbessern und machten mit dem Gut dann Halbe-Halbe. Als Wolfgang Kautz dazu kam, war für ihn nur noch der Rittersporn übrig. Eine Pracht im Beet, aber eine Herausforderung in der Zucht und Vermehrung.

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, aber wie es weitergeht, können Sie ja hören:
Hier geht es zum wunderbaren (Herr) Kautz und seinen Ritterspornen!



Text und Fotos: Heike Sicconi