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Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' – Mandelblättrige Purpur-Wolfsmilch

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50623-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Diese schöne, auch im Winter belaubte Staude bringt Farbe in die "vierte", eher triste Jahreszeit. Im Laufe eines Jahresganges verändert sich ihr Aussehen dramatisch. Im Winter werden die an roten Stängeln sitzenden Blätter matt purpurrot bis mahagonifarben. Mehr lesen

Diese schöne, auch im Winter belaubte Staude bringt Farbe in die "vierte", eher triste Jahreszeit. Im Laufe eines Jahresganges verändert sich ihr Aussehen dramatisch. Im Winter werden die an roten Stängeln sitzenden Blätter matt purpurrot bis mahagonifarben.

Im zeitigen Frühjahr erscheinen an den Trieben leuchtend weinrote Spitzen, die beinahe wie Blüten wirken, während die unteren Blätter vergrünen. Die ab April sehr zahlreich aufblühenden limonengrünen bis grünlich-gelben Blüten stehen in einem aufregenden Farbkontrast dazu.

Besonders wohl fühlt sich die Mandelblättrige Purpur-Wolfsmilch - im Unterschied zu vielen anderen Euphorbien - im lichten Schatten von Laubgehölzen oder in halbschattigen Steingärten. Wichtig ist, dass die wintergrüne Pflanze nicht der direkten Wintersonne ausgesetzt ist. Notfalls kann man sich mit ein paar Wedeln aus Tannenreisig behelfen, die auf der Südseite der Pflanze als Beschattung in den Boden gesteckt werden. Ansonsten ist die Pflanze pflegeleicht. Eine jährliche Kompostgabe von etwa 2 cm im späten Herbst wird dankbar angenommen. Es sind keinerlei Schnittmaßnahmen notwendig, doch wer möchte, kann die abgeblühten Stängel entfernen. Dabei bitte Hautkontakt mit dem austretenden Milchsaft vermeiden. An zusagenden Plätzen versamt sich die schöne, sehr anpassungsfähige Staude, ohne lästig zu werden und taucht so an unerwarteten Plätzen auf.

Euphorbia - Wolfsmilch

Die Gattung Euphorbia ist weltweit verbreitet und kommt mit über 2000 Arten unvergleichlich vielfältig daher. Sieht man von den einjährigen und verholzenden Arten sowie den oft stacheligen, blattlosen (kakteenartigen) Sukkulenten ab und konzentriert sich auf die hierzulande winterharten (meist einziehenden) sowie die "mediterranen", wintergrünen, meist zweijährige Triebe hervorbringenden Arten und Sorten, so sind die Verwendungsmöglichkeiten immer noch breit gefächert und für unterschiedlichste Gartensituationen von Bedeutung.
Euphorbien sind manchmal prachtvoll, fast ausnahmslos faszinierend, ab und an auch sehr bescheiden. Die wirklichen Stars im Beet sind sie nur selten, dafür überaus wichtige Bestandteile des perfekten Ganzen. Mit schön strukturiertem und unterschiedlich gefärbtem Laub und Blüten in Grün-, Gelb- und manchmal auch Orangetönen kontrastieren oder vermitteln sie zwischen unterschiedlichsten Nachbarpflanzen auf erstaunliche Art und Weise und vermögen dabei stets eigene Akzente zu setzen. Im Herbst triumphieren manche Vertreter mit spektakulären Verfärbungen, andere sind wintergrün und vermögen so auch in der kalten Jahreszeit noch Struktur in Staudenbeete zu bringen.

Charakteristisch für alle Wolfsmilch-Gewächse ist der bei Verletzungen austretende Milchsaft, der bei manchen Menschen eine unangenehme Kontaktallergie auslösen kann (ggf. rasch abwaschen und keinesfalls in die Augen bringen!). Zum zweiten zeichnen sich Euphorbien durch eine einzigartige, ungewöhnliche Blütenstruktur aus: An verzweigten Blütenständen befinden sich zahlreiche, recht reduzierte (meist eingeschlechtliche) Einzelblüten ohne Kelch- oder Kronblätter. Deren Aufgabe übernehmen auffällige Hoch- bzw. Vorblätter, so dass die Blütenstände auf den ersten Blick wie zwittrige Einzelblüten wirken.

Was die konkrete Verwendung angeht, gilt es stets zu beachten, von welchen natürlichen Standorten die jeweiligen Wolfsmilchgewächse stammen und welches standortangepasste Verhalten sie an den Tag legen. So gibt es z.B. einige stark wuchernde Arten, die an Problemstandorten eine große Hilfe sein können, im klassischen Staudenbeet aber auch zur Verzweiflung treiben können, weil man dem Ausbreitungsdrang nicht so leicht Herr wird. Viele Arten stammen aus wesentlich südlicheren Gefilden und sind somit Sommertrockenheit und milde Winter gewöhnt - für sie sind geschützte Standorte unter Vordächern, an Mauern oder in Innenhöfen wichtig. Weiterhin gibt es Vertreter, die zu den Waldbewohnern zählen, wieder andere lieben feuchte Böden oder auch extrem trockene Standorte. Auf den ersten Blick erschwert dies vielleicht die Qual der Wahl. Ist man sich der Unterschiede und mannigfaltigen Eigenheiten bewusst, findet sich aus dem großen Euphorbien-Sortiment jedoch für fast jede Gartensituation ein passender Kandidat.

Blütenfarbe

grünlich-gelb

Blattfarbe

rotlaubig

Blütezeit

April–Juni

Höhe

30 cm–40 cm

Lichtverhältnisse
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/G1-2

  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
  • Gehölz trockener Boden
Winterhärtezone

Z7 (-17,8 °C bis -12,3 °C)

Pflanzabstand

45 cm, 4 St./m²

Geselligkeit

I

Giftklasse

giftig +

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Wintergrün

ja

Familie

Euphorbiaceae

Kundenfrage | 15. Mai 2020
Wie weit muss die Mandelblättrige Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' nach der Blüte zurückgeschnitten werden?
Antwort | 18. Mai 2020
Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' sollte möglichst nie zurück geschnitten werden, da die darauf empfindlich reagieren kann. Wenn man den falschen Zeitpunkt erwischt, kann sie eingehen. Die Blüten sehen auch nach der Blütezeit noch lange Zeit schön aus. Wenn einem die irgendwann nicht mehr gefallen, kann man die bis zum ersten Blattpaar abschneiden. Wolfsmilch darf man generell nur dann ganz zurückschneiden, wenn man unten schon wieder neue Austriebe erkennen kann. Das ist sehr wichtig.

Kundenfrage | 15. April 2020
Kann man die Pflanze auch im Kübel pflanzen?
Antwort | 16. April 2020
Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' kann auch gut im Kübel gehalten werden.

Kundenfrage | 21. Februar 2013
Wächst Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' horstig oder bildet sie Ausläufer?
Antwort | 22. Februar 2013
Euphorbia amygdaloides bildet keine Ausläufer, sondern wächst horstig.

Kundenfrage | 28. März 2011
Die Wolfsmilch hatte den Winter unter dem Laub der umliegenden Gräser gut überlebt. Jetzt nach dem Gräserrückschnitt läßt sie ihr Laub hängen. Hat sie zu viel Frühlingssonne abbekommen? Ist es zu trocken? Was kann ich tun?
Antwort | 28. März 2011
 Lassen Sie der Euphorbia ein wenig Zeit, sich an die neuen Verhältnisse (ohne Winterschutz) zu gewöhnen. Es war zeitweise sehr trocken dieses Frühjahr. Gießen Sie gegebenenfalls auch zusätzlich. Rückschnitt nach der Blüte fördert den Neuaustrieb mit frischem, gesundem Laub.

Kundenfrage | 15. Februar 2011
Kann diese Wolfsmilch in Nachbarschaft zu Rhodendron oder Azaleen gepflanzt werden?
Antwort | 16. Februar 2011
Euphorbia amygdaloides 'Purpurea' ist eine kalkliebende Pflanze, die mit dem niedrigen pH-Wert des Rhododendron-Substrats Probleme haben wird.
Anregungen, was Sie stattdessen schön mit Rhododendron kombinieren können, finden Sie hier.

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