Scabiosa columbaria 'Pink Mist' – Tauben-Skabiose
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51426
9 cm Topf (0.5 l)
'Pink Mist' ist eine kleine Pflanze mit großer Wirkung und einer enorm langen Blütezeit. Man möchte meinen, sie will überhaupt nicht mehr aufhören zu blühen. Nach einem milden Winter können die ersten voreiligen Blüten bereits im März erscheinen. Wenn alles Abgeblühte herausgeknipst wird, gibt es bis zum Wintereinbruch unentwegt neue Blüten.
'Pink Mist' ist eine kleine Pflanze mit großer Wirkung und einer enorm langen Blütezeit. Man möchte meinen, sie will überhaupt nicht mehr aufhören zu blühen. Nach einem milden Winter können die ersten voreiligen Blüten bereits im März erscheinen. Wenn alles Abgeblühte herausgeknipst wird, gibt es bis zum Wintereinbruch unentwegt neue Blüten.
Scabiosa columbaria
Die Wildform der Scabiose ist in Europa, um das südliche Mittelmeer und darüber hinaus bis nach Mittelasien recht verbreitet. In unserem Sortiment finden Sie aber auch einige besonders kompakt wachsende Sorten mit außerordentlich langer Blütezeit. Über grau-grünem Laub schweben kleine, wie Nadelkissen wirkende Blüten, die von zierlich gerüschten Blütenblättern umgeben sind.
Die ersten Blüten eröffnen den Reigen nach milden Wintern oft schon im März, danach wird unermüdlich bis zum ersten Frost weitergeblüht, wenn die Samenstände regelmäßig entfernt werden.
Scabiosa columbaria eignet sich für sonnige, heiße Standorte mit magerem, kalkhaltigem durchlässigem Boden. Sonnige Steingärten, Kiesbeete, steppenartige Pflanzungen, aber auch gut drainierte Blumenkästen und Tröge sind passende Pflanzorte für diese dauerblühende kleine Pflanze, die auch Bienen und Schmetterlingen reichlich Nahrung anzubieten hat.
Naturstandorte mit mageren, trockenen Kalklehm- oder Lößböden werden immer seltener. Zwar ist die Tauben-Skabiose deutschland- und bayernweit noch nicht gefährdet, in der Münchner Region wird sie jedoch bereits auf der Vorwarnstufe der Roten Liste geführt.
Der botanische Name Scabiosa columbaria lässt sich wie folgt erklären: Die Blätter der Skabiose wurden als Umschlag gegen Krätze (lat. scabies) eingesetzt, der Artname bezieht sich auf die taubenblaue Blütenfarbe (lat. columba=Taube)
Die unzähligen Röhrenblüten von Scabiosa columbaria sind eine hervorragende Nahrungsquelle für , sie zieht Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlinge magisch an. 49 Tagfalterarten, darunter einige verschiedene Widderchen sind auf den Blüten anzutreffen, die diese als wichtige Nektarquelle benötigen. Die Tauben-Skabiose bildet die Hauptpollenquelle der Sandbiene Andrena marginata und der Hosenbiene Dasypoda argentata. Für einige heimische Kuckuckshummeln zählen Skabiosen zu den Haupttrachtpflanzen. Die Samenstände, die sich im Herbst entwickeln, dienen Vögeln als willkommene Nahrung.
Quelle zu den Insekten-Informationen:
Blütenpflanzen und ihre Gäste – Teil 2, Obst- und Gartenbauverlag, München
Scabiosa - Skabiose
Skabiosen sind sehr schöne, dankbare Steingarten-, Wiesen- und Rabattenstauden mit charakteristischen knopfartigen Blüten auf langen Stängeln und einer ausgesprochen langen Blütezeit. In der Regel sind die grundständigen Blätter leicht behaart; die apart wirkenden Blütenköpfchen setzten sich aus lauter kleinen Einzelblütchen zusammen. An sonnigen, trockenen Standorten mit durchlässigem Boden fühlen sie sich sehr wohl.
Die meisten Arten und Sorten ziehen über den Winter nicht komplett ein, sondern überdauern mit ihren Überwinterungsknospen an der Oberfläche. Mit einer Schneedecke oder etwas Laub sind sie jedoch ausreichend gegen die Winterkälte geschützt.
Die Wildformen der Scabiosa sind in ganz Europa, im Mittelmeerraum und auch in Afrika verbreitet. Es handelt sich hierbei um ein- und mehrjährige Pflanzen.
Im Handel werden Skabiosen auch oft als Witwenblumen bezeichnet. Auf den ersten Blick sehen die sich zwar sehr ähnlich, botanisch gesehen ist das jedoch nicht korrekt, da es sich hier um eine eigene Gattung handelt: Knautia.
Skabiosen verändern ihre Blätter im Laufe der Vegetationsperiode. Im zeitigen Frühjahr sind die Blätter rundlich und nur leicht gesägt. Je weiter das Jahr voran schreitet und je mehr die Scabiosen in Blüte gehen, desto stärker sind die Blätter geschlitzt. Je nach Entwicklungsstadium können zwei Pflanzen der gleichen Art völlig unterschiedlich aussehen. Das kann man auch bei Knautia (Witwenblume) beobachten.
Die Blüten ziehen Schmetterlinge und Bienen magisch an: Honigbienen bedienen sich am Pollen der Skabiosen und nutzen diesen für die Herbstaufbautracht. Auch Wildbienen, darunter einige Arten, die sich beim Pollensammeln auf diese Pflanzenfamilie spezialisiert haben, besuchen die Skabiosen. Auch Bienen und Hummeln auf Nektarsuche kommen hier nicht zu kurz. Schmetterlinge sind ebenfalls häufig gesehene Gäste: fast alle Tagfalterfamilien sind vertreten, hinzu kommen noch verschiedene Widderchen. Die Blätter dienen zudem verschiedenen Falterarten als Raupenfutterpflanze.
Quelle zu den Insekten-Informationen:
Blütenpflanzen und ihre Gäste – Teil 2, Obst- und Gartenbauverlag, München
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
rosa
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
VII–X
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
30 cm–40 cm
- sonnig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
St/Fr1-2b
- Steinanlage frischer Boden
- Steinanlage trockener Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
30 cm, 12,8 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
II
ja
ja
ja
Schneckenfraß
keine Gefahr
relativ geringe Gefahr
geringe Gefahr
keine Gefahr
ja
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Dipsacaceae