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Insektenweiden aus Zwiebeln und Knollen

Was war eher da? Die Blüte, oder die Biene?

Im Idealfall treffen sie sich im Laufe eines Jahres zur gleichen Zeit - und es kann bereits früh losgehen. Verwunderlich, aber wahr: Viele Insektenarten, etwa Wildbienen und die pelzigen Hummeln sind durchaus schon ab Februar unterwegs ... und haben Hunger.

Wie gut, dass dann auch schon die ersten Pflanzen blühen. Und dabei handelt es sich meist um Zwiebel- und Knollengewächse, die ihren ganzen Entwicklungszyklus darauf abgestellt haben vor dem Gros der Pflanzen zu blühen und sich bestäuben zu lassen. Bekanntlich läuft das Bestäubungsgeschäft nach dem Prinzip "Geben und Nehmen" und die angelockten Insekten nehmen Pollen, Nektar oder beides mit. Beide bekommen genau das, was sie brauchen.

Wer also in seinem Garten Wildinsekten und Honigbienen etwas Gutes tun möchte, sollte unbedingt früh blühende Gewächse aus Zwiebeln und Knollen pflanzen - je mehr, je besser. Winterlinge, Kroken, früh blühende Narzissen, Buschwindröschen oder Lerchensporne helfen bestens durch Februar und März.

Später schließen sich viele andere Narzisssenarten und -sorten, Tulpen und Hyazinthen an, bis das Frühjahr in den Sommer übergeht und etwa die hohen Zierlauche, Steppenkerzen, Lilien und Dahlien den Staffellauf übernehmen. Freilich gilt auch hier die Faustregel: Wildarten und Sorten mit einfachen oder wenig gefüllten Blüten liefern am sichersten Nähr- und Treibstoff für die summende und brummende Fauna.

Die von uns aufgeführten Arten und Sorten sind eine Auswahl besonders interessanter Zwiebelblüher und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.