Chasmanthium latifolium - Plattährengras

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 64029-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stk.

Das Plattährengras fällt besonders durch seinen aparten Blütenschmuck auf. An bogig überhängenden Halmen hängen "platte" Blütenähren, die im Aufblühen rosa getönt sind, um dann in einen warmen Kupferton überzugehen. Das ebenfalls überhängende, bambusartige Laub ist frischgrün...
Das Plattährengras fällt besonders durch seinen aparten Blütenschmuck auf. An bogig überhängenden Halmen hängen "platte" Blütenähren, die im Aufblühen rosa getönt sind, um dann in einen warmen Kupferton überzugehen. Das ebenfalls überhängende, bambusartige Laub ist frischgrün und färbt sich zum Herbst hin goldgelb.
Plattährengras ist im östlichen Nordamerika heimisch, liebt locker-humosen, relativ nährstoffreichen Boden und gedeiht auch im Halbschatten bestens. Das Gras wächst horstig und kann gut mit klassischen Beetstauden wie Rittersporn oder Phlox kombiniert werden, genauso aber auch mit Schatten tolerierenden Stauden wie z.B. Silberkerzen, Wachsglocken oder Herbstanemonen.
Die auffälligen Blüten sind in der Vase lange haltbar und auch für Trockenbinderei bestens geeignet.

In unzähligen Filmen ritten Cowboys und Indianer durch unendlich scheinende Landschaften - kein Baum weit und breit, nur Gräser, Wildblumen und unendliche Weiten. Genau so stellen wir uns die Prärie, die typische Landschaft im mittleren Westen der USA, vor.
Pflanzen, die in der Prärie überleben wollen, müssen robust sein, Stürme und Dürreperioden aushalten und den häufigen Präriefeuern trotzen. Aus diesem Grund haben Präriestauden Wurzeln entwickelt, welche tief ins fruchtbare Erdreich hinabreichen. Von dort können die Pflanzen nach den Bränden wieder austreiben. Wären die Feuer nicht, so würde die Prärie sich in kurzer Zeit in eine waldartige Landschaft verwandeln.
Manch einer macht sich diesen Effekt zu Nutze - statt die Gräser nach dem Winter in mühevoller Handarbeit zurückzuschneiden, werden diese einfach abgebrannt. Selbstverständlich geht das nur in möglichst freiem Gelände, weit genug entfernt von Häusern und anderen Gegenständen, und nur unter strenger Vorsicht und Kontrolle. Bedenken Sie dies bitte unbedingt, wenn Sie die Vorgehensweise ausprobieren möchten!
Inspiriert von der beeindruckenden Landschaft aus dem mittleren Westen der USA können Sie, ganz dem Trend der Zeit folgend, in Ihrem Garten attraktive Pflanzungen mit Wildcharakter gestalten.
Mittlerweile wurden von vielen Pflanzen besondere Formen ausgelesen oder es erfolgte eine weitreichende züchterische Bearbeitung. Somit gibt es die Möglichkeit, neben einer Präriepflanzung mit ausschließlich Wildstauden auch deren Kulturformen zu verwenden.
Wichtig sind lediglich ein vollsonniger Standort und ein gut durchlässiger Boden. Ansonsten stellen die Präriepflanzen wenige Ansprüche an ihren Standort. Aufgrund ihrer Herkunft sind sie sowohl an extreme Hitze als auch an Kälte gewöhnt.
Wer offen ist für Pflanzen mit gleichen Standortansprüchen, die jedoch aus anderen Erdteilen stammen, für den erweitert sich die Palette der in Frage kommenden Pflanzen noch einmal ganz erheblich. Insbesondere viele Zwiebelblüher wie Allium oder auch Wildtulpen können dann den Frühjahrsaspekt einer Präriepflanzung stärken.

Für viele Gräser ist der Herbst mit seinen zarten oder prachtvollen Verfärbungen der farbliche Höhepunkt: In allen Schattierungen von Gelb, Rot und Braun erglühen sie, bevor später die fahlen Winterfarben durch Reif zu neuem Leben erwachen. Hierempfehlen wir Ihnen Gräser mit prachtvoller Herbstfärbung.

Blütenfarbe

hellbraun

Blütezeit

August–Oktober

Höhe

80 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr2-3/GR2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter feuchter Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

60 cm

Geselligkeit

I-II

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Familie

Poaceae

Kundenfrage | 18. Oktober 2019
Kann das Gras im Herbst gepflanzt werden oder besser im Frühjahr?
Antwort | 23. Oktober 2019
Man kann Chasmantium latifolium im Herbst ebenfalls noch gut pflanzen - es ist ohne Probleme winterhart.

Kundenfrage | 28. April 2012
Kann ich das Plattährengras in Teichnähe pflanzen oder gefährdet es die Teichfolie? Nimmt die Selbsaussaat überhand oder ist sie kontrollierbar?
Antwort | 30. April 2012
Chasmanthium latifolium wächst horstig und zahm. Die Wurzeln werden die Teichfolie nicht beschädigen. Das Plattährengras wird zwar über Aussaat vermehrt, es sät sich bei uns in der Gärtnerei allerdings nicht von selbst aus. Möglich, dass es in wärmeren Gegenden zu Selbstaussaaten kommt, dass dieses entzückende Gras aber lästig wird, können wir uns nicht vorstellen.

Kundenfrage | 14. Februar 2011
Ich habe ein Beet, das nur 45 cm tief ist (neben Garageneinfahrt), aber sehr lang. Kann man dort Plattährengras (mit Stauden gemischt) pflanzen? Es darf sich seitlich ausbreiten. Reicht es aus?
Antwort | 15. Februar 2011
Ein Beetstreifen von 45 cm Breite ist für Chasmanthium latifolium ausreichend. Der Boden sollte nicht zu trocken, der Standort recht sonnig sein.

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