Aruncus Aethusifolius-Hybride 'Horatio' – Großer Geißbart

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50159
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Mit bis zu 160 cm Höhe ist 'Horatio' derzeit der Größte der Aethusifolius-Hybriden. Die Blütenrispen stehen dabei deutlich über dem Laub. Die Blütenstiele sind dunkel gefärbt, was einen schönen Kontrast zu den vielen weißen Einzelblüten... Mehr lesen

Mit bis zu 160 cm Höhe ist 'Horatio' derzeit der Größte der Aethusifolius-Hybriden. Die Blütenrispen stehen dabei deutlich über dem Laub. Die Blütenstiele sind dunkel gefärbt, was einen schönen Kontrast zu den vielen weißen Einzelblüten bildet.

Die stattliche Staude wirkt mit dem schön geschlitzten Laub und dem kompakten, buschigen Wuchs fast wie ein Kleingehölz. Vom attraktiven, farbintensiven Austrieb im Frühjahr über die cremeweiße Blütenpracht im Sommer bis hin zum Fruchtschmuckaspekt im Herbst und Winter (weibliche Sorte) gibt 'Horatio' fast das ganze Jahr lang ein bemerkenswert schönes Erscheinungsbild ab.

Aruncus - Geißbart

Die Gattung Aruncus wird in Gärtnerkreisen in zwei Arten und deren Sorten unterteilt.
Der Zwerg-Geißbart, Aruncus aethusifolius, ist relativ sonnenverträglich. Sein Laub ist tief geschlitzt und die zierliche Art bleibt deutlich kleiner als sein auch in Europa beheimateter Bruder.
Aruncus dioicus, der Wald-Geißbart, ist eine heimische Wildstaude, und ein unverzichtbarer Bestandteil schattiger Wildstaudenpflanzungen.
Da sich die beiden Geißbart-Arten leicht untereinander kreuzen, entstanden die Aruncus Aethusifolius-Hybriden. Unter Anderem von Ernst Pagels gezüchtet, vertragen die Hybriden aufgrund des Aethusifolius-Blutes deutlich sonnigere, trockenere Standorte als Aruncus dioicus. Sie werden ausschließlich vegetativ vermehrt und optimalerweise dort verwendet, wo Wald-Geißbart zu üppig wirkt, bzw. wo es für ihn zu trocken und zu sonnig wäre. Je filigraner, bzw. geschlitzter das Laub, umso besser passen die Sorten in Karl Foersters Gestaltungskonzept von "Harfe und Pauke", kombiniert man sie mit großblättrigen Stauden wie beispielsweise Funkien.

Für gelegentliche Düngergaben übers Jahr verteilt ist der Geißbart dankbar, am einfachsten geht das mit einer Mulchschicht aus Kompost im Herbst. Da die Fruchtstände oft den ganzen Winter über zierend sind, empfiehlt sich ein Rückschnitt im Frühjahr vor dem Neuaustrieb. Wer Selbstaussaat verhindern will, muss auf diesen Aspekt verzichten und die Blütenstände rechtzeitig nach dem Abblühen entfernen.

Blütenfarbe

weiß

Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

110 cm–150 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr/GR2b

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

60 cm, 3,2 St./m²

Geselligkeit

II

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Züchter

Ernst Pagels (DE) 1995

Familie

Rosaceae

Kundenfrage | 10. Februar 2016
Wie tief wird der Geißbart zurückgeschnitten?
Antwort | 15. Februar 2016
Da der Geißbart im Frühjahr aus dem Wurzelstock durchtreibt, sollten Sie die Pflanze möglichst bodennah abschneiden.

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