September-Preisrätsel (2025)

So schön bunt, nostalgisch und warmherzig: die Blütenfarben, das Licht. Abends und morgens wieder kälter, erinnert man sich, dass es doch noch andere Jahreszeiten als Sommer gibt…

Wir finden uns im Zwiebellager ein, ja: ab September ist unsere Blumenzwiebelauswahl im Verkaufsquartier geöffnet. Auch wenn Viele noch nicht ans nächste Frühjahr denken, lohnt es doch auch im Spätsommer und Frühherbst hier schon einmal vorbeizuschauen.

„Guten Morgen Herr Gärtnermeister.“
„Guten Morgen Frau Riesenhuber, schön Sie wieder einmal zu sehen!“
„Ja, ich brauche Ihren Rat, Sebastian. Im Juli war ich in einem Bauerngarten, in einem Freilandmuseum. Es duftete so wunderbar, ich glaube es waren Lilien. Lilien sind doch Zwiebelpflanzen, richtig?“
„Das stimmt. Schauen Sie hier, sie haben die charakteristisch schuppigen Zwiebeln. In Bauerngärten sind sie eigentlich gar nicht wegzudenken, obwohl man sie immer seltener sieht. Sie wissen ja sicher, dass Bauerngärten als Vorbild die Klostergärten hatten und damit sind wir schon wieder mitten in der Geschichte der Gartenkultur.“
„Ach, erzählen Sie mir gerne davon, wenn Sie noch etwas Zeit haben.“
„Lilien werden in Vorderasien seit Jahrtausenden schon als Zier- und Heilpflanzen kultiviert. Ihnen, dem Lotus und den Rosen wird aufgrund ihrer Schönheit etwas Überirdisches zugeschrieben, weshalb sie auch einen hohen Symbolwert besitzen. Zu uns nach Mitteleuropa, in die mittelalterlichen Klöster, kamen sie über die alten Handelswege, so wie andere Heil- und Zierpflanzen auch. Sie kennen sicher die Landgüterverordnung Karls des Großen.“
„Ja, ein wenig.“
„Dort steht die *** (unsere Rätselpflanze), wenn ich mich recht erinnere ganz oben auf der Liste der in allen kaiserlichen Gütern zu kultivierenden Nutzpflanzen. Kein Wunder, denn sie hatte eine wichtige Bedeutung und soll im Heilkräutergarten, vor den Fenstern der Arzthäuser und Sanatorien zur Heilung und Erbauung Kranker angepflanzt worden sein. Ihre feine Gestalt und der abendliche Duft waren damals wie heute wohltuend. Übrigens lieben auch Nachfalter…“
„Sebastian…“
„Oh, ich muss weiter. Schauen Sie sich gerne um und lassen sich dann von Gärtnerin Marie dort vorne weiter beraten.“

„Ich finde, diese ist die Schönste. Ich würde gerne einige Zwiebeln mitnehmen. Kann ich sie auch in Kübel setzen.“
„Ja, sie machen sich gut im sommerlichen Staudenbeet, aber auch im Kübel. Dort lassen sich manchmal die optimalen Bedingungen leichter herstellen. Wissen Sie, Gertude Jekyll, die die wunderbaren Cottage Gärten bekannt gemacht hat, hat sie auch als Topfpflanzen kultiviert. So kann man sie nach Bedarf im Garten dort platzieren, wo gerade ein Blickpunkt fehlt.“
„Das werde ich genauso machen, eine sehr gute Idee.“
„Wir haben diese Art erst seit kurzer Zeit erst wieder als vitale Pflanze im Angebot und freuen uns sehr darüber. Wenn Sie einen grünen Daumen haben kann ich sie nur empfehlen. Manchmal blüht sie auch erst im 2 oder 3 Jahr, aber gönnen Sie ihr die Zeit, es lohnt sich.“ 

Hinweis: Bei dieser Art beachten Sie bitte die Kulturanleitung genau: nur etwa 3 cm unter die Oberfläche setzen, in kalkhaltigen, durchlässigen und nährstoffreichen Lehmboden. Setzen Sie sie jetzt, spätestens im September, denn sie bildet im Herbst noch eine schöne Rosette aus. Decken Sie sie im Winter mit Reisig ab oder stellen Sie das Pflanzgefäß während strengeren Frösten an einen geschützten Ort.  Das ist alles, Dann geben Sie ihr etwas Zeit.

Wie heißt die reinweiße Symbolpflanze mit den trichterförmigen Blüten und goldgelben Staubblättern? 

Preisrätsel-Frage

Wie heißt die reinweiße Symbolpflanze mit den trichterförmigen Blüten und goldgelben Staubblättern?

Zu gewinnen

3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 30 €

Antwort

Preisrätsel-Gewinner

Hermann Durst
Gerald Eisold
Esther Rosenberger-Feil