November-Preisrätsel (2025)

Der November ist dieses Jahr gar nicht sooo schlimm, finden wir… Herzlich willkommen bei uns!

Im Verkaufsquartier ist es nun recht ruhig, außer Freitag und Samstag. So ist etwas mehr Zeit als sonst für die Kunden. Gärtnermeister Sebastian genießt das… Herr Welter, ein Kunde aus Augsburg ist da.

„Sie suchen Zwiebelpflanzen für Ihren Steingarten? Was für ein Zufall: wir ergänzen gerade unseren Schau-Steingarten mit Frühjahrsblühern. Wollen Sie einmal mit mir schauen, was dort nun an Zwiebeln gesetzt werden soll?“

„Ja, gerne, wenn es nicht so weit ist.“

„Es sind nur 100 Meter, schaffen Sie das, Herr Welter?“

„Ach, das ist ja tatsächlich so ähnlich wie bei mir, sonnig, etwas erhöht und viele Polsterstauden.“

„Ja, so ein Steingarten mit sehr niedrigen Pflanzen sollte immer etwas erhöht angelegt werden, so kann man auch kleine Blätter, Blüten und Samenstände viel genauer sehen. Das gilt auch für die Zwiebelblüher, wir haben einige kleinblütige Arten ausgewählt, die so gut zur Geltung kommen.“

„Ich sehe einige Zierlauch-Zwiebeln, das ist aber eher nichts für mich, ich bin kein Zierlauch-Fan.“

„Hier in den seitlich stehenden Tütchen gibt es aber noch andere Geophyten. Hier die Krokusse und Traubenhyazinthen, … die zierlichen Zwerg-Narzissen oder die kleinen, himmelblauen Zwiebel-Iris.“

„Sagen Sie, gingen denn auch Tulpen?“

„Ja, an sich schon, frühe Wildtulpen. Da sind etliche Arten schon ausverkauft, aber ich sehe gerade, dass hier seitlich einige Tütchen liegen, die meine Kollegin (ganz nebenbei auch unsere Glücksfee ) noch pflanzen will.“

„Was ist das denn nun für eine Tulpe?“

„Eine wunderbare Wildtulpe, ein kleines Juwel: sie blüht im April leuchtend weiß, wobei 3 Außen-petalen karminrote Streifen haben, wie Pinselstriche, das wirkt sehr elegant. Wie verkleinerte lilienblütige Tulpen wirken sie und werden höchstens 30 cm hoch. Hier ist ein Foto auf der Verpackung.“

„Oh, das ist eine sehr schöne Farbgebung. Aber gesehen habe diese Tulpe noch nie …“

„Nun ja, wie gesagt ist sie ein Juwel und weil sie sich nur ganz langsam vermehrt auch nicht ganz billig. Sie eignet sich am Besten für gezielte Akzente und weniger für Flächenwirkung. Und ehrlich gesagt finde ich sie im Steingarten am allerschönsten: sie stammt auch aus den Gebirgen, in Zentralasien, und ist vermutlich schon im 16 Jahrhundert über orientalische Handelskontakte nach Mitteleuropa gekommen. Inzwischen ist sie auch in sonnigen Berglagen in Südeuropa heimisch.“

Zu ergänzen wäre noch Vieles, zum Beispiel zum Namen der Rätselpflanze:
zu Ehren eines weitgereisten, flämischen Gelehrten und Botanikers, der Tulpenzwiebeln und andere (damals) exotische Pflanzen beschrieb, erforschte und tauschte, wurde diese Tulpe benannt. … Für diesen Botaniker war übrigens die Stadt Augsburg zur Fuggerzeit als wichtiger wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Knotenpunkt sehr interessant, weil hier auch der europäische Pflanzenaustausch besonders florierte.

Von welcher schlank-galanten Tulpenart, die um 1802 eingeführt wurde, handelt unser Rätsel?

Preisrätsel-Frage

Von welcher schlank-galanten Tulpenart, die um 1802 eingeführt wurde, handelt unser Rätsel?

Zu gewinnen

3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 30 €

Antwort