Februar-Preisrätsel (2025)
Winter ist auch nicht mehr, was er mal war: Tiefausläufer sorgen für unbeständiges und weiter nasses Wetter, dazu Nebel und Nebelfelder … naja… Herzlich willkommen zum Februar-Rätsel.
Mit Handspaten ausgerüstet ist das Vermehrungsteam unterwegs. Bei dem aktuell eher milden Winterwetter kann diese Rätselpflanze vermehrt werden, sagt Gärtnermeister Sebastian. Nun, Xenia, Sabrina und Tobi, unsere Azubis, sind mit Gärtnerin Marie im Mutterpflanzenquartier aktiv.
„Sie ist eine der wirklich langlebigen Stauden. Und mit ihren großen, gefingerten Laubblättern ein bewährter Strukturbildner am Teichrand oder Gehölzrändern. Leider wird sie weniger nachgefragt als früher. Sie nimmt gerne größere Flächen ein, wenn man ihr die Zeit lässt und liebt frische bis feuchte Böden im Halbschatten. Für größere Gärten und Parks also prima, im kleineren Stadtgarten nicht unbedingt empfehlenswert.“
„Erstmal sieht das verzweigte Wurzelgeflecht hier aus wie eine riesige Pflanze.“
„Sie hat einen guten Standort hier und fühlt sich sichtlich wohl, so ähnlich wie in ihrer Heimat in feuchten Wäldern oder an Flussufern in Ostasien… Und gleich nebenan gedeiht die nächste Sorte.“
„Sebastian, wie sollen wir sie denn teilen?“
„Wenn ihr genau hinschaut, seht ihr, dass jede einzelne Pflanze in einem breiten Horst wächst, der nach außen starke, kompakte Ausläufer treibt. Wir kappen diese Ausläufer und nutzen sie zur vegetativen Vermehrung der Pflanze. Der Mutterpflanze schadet das nicht, im Gegenteil, sie verjüngt dadurch…“
„Ja, man muss genau hinschauen!“
„Man muss genau hinschauen, auch weil wir in diesem Areal mehrere Sorten haben! Also, die Wurzelstücke immer gut beschriften. Woran erkennt ihr denn die Arten nach dem Blattaustrieb?“
„Einige treiben rötlich aus, erinnere ich mich.“
„Ja, oder bronzefarben. Einige blühen rein weiß, andere etwas rosa überlaufen oder kräftig rosa.“
„Ich erinnere mich an eine Sorte mit rotem Blatt- und Blütenstängel und sie werden unterschiedlich hoch.“
„Ja, alles richtig, aber wirklich gut unterscheiden kann man sie an ihrer Blattform.“
„Achso, ja, das ist doch sowieso klar. Die einzelnen Arten sind doch nach ihren Blattformen benannt! Und dann gibt es jeweils verschiedene Sorten, wir haben aber je Art nur eine Sorte und zwar - die Besten.“
„Sehr gut, Xenia. Wenn Du das jetzt noch genauer erläutern könntest.“
„Wir haben das Sortiment etwas reduziert, weil insgesamt zunehmend trockenheitsresistente Stauden nachgefragt werden. Obwohl - wenn sie gut eingewachsen sind, vertragen sogar diese Stauden etwas mehr Sonne. Naja. Also, wir haben sie mehrere Jahre beobachtet und dann die attraktivsten behalten. Das heißt, diejenigen die am Besten den Winter überstehen, die überzeugendste Blüten- und Blattschmuckwirkung und Pflanzengestalt haben und sicher standfest sind.“
„Ja, genau. Und ich würde gerne noch etwas ergänzen zur vegetativen Vermehrung: da es immer wieder Bastardisierung bei Vermehrung durch Aussaat gibt, ist der Sortenerhalt nur durch rein vegetative Vermehrung sichergestellt. Deswegen machen wir uns diese Mühe.“
Gesucht ist eine Sorte von Ernst Pagels. Sie schmückt sich neben den imposanten Blättern auch mit hellrosa Blütchen, zusammengesetzt zu einem locker-rispigen Blütenstand. Ihr Sortenname ist vielleicht nicht sehr einfallsreich, aber überzeugend. Wie heißt die dekorative Blattschmuckstaude?
Preisrätsel-Frage
Gesucht ist eine Sorte von Ernst Pagels. Sie schmückt sich neben den imposanten Blättern auch mit hellrosa Blütchen, zusammengesetzt zu einem locker-rispigen Blütenstand. Ihr Sortenname ist vielleicht nicht sehr einfallsreich, aber überzeugend. Wie heißt die dekorative Blattschmuckstaude?
Zu gewinnen
Antwort
Preisrätsel-Gewinner
Angela Busch
Irmhild Kuhrs-Fiedler
Gerlinde Sachs