Geranium sylvaticum 'Mayflower' – Wald-Storchschnabel

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50724-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stk.

Blauviolette Blüten mit weißem Auge zeichnen diesen schattenverträglichen Wald-Storchschnabel aus. 'Mayflower' blüht nach einem bodennahen Rückschnitt ein zweites Mal und ohne Rückschnitt lange Zeit 'ein bisschen vor sich hin'. Mehr lesen

Blauviolette Blüten mit weißem Auge zeichnen diesen schattenverträglichen Wald-Storchschnabel aus. 'Mayflower' blüht nach einem bodennahen Rückschnitt ein zweites Mal und ohne Rückschnitt lange Zeit 'ein bisschen vor sich hin'.

Wald-Storchschnäbel eignen sich gut für halbschattige bis schattige Standorte am Gehölzrand mit frischem Boden. Sie gedeihen sogar noch an der Nordseite von Bäumen und Sträuchern. Rückschnitt und Düngung nach dem ersten Flor führen zu einer zweiten Blüte und verhindern gleichzeitig die Selbstaussaat. Lässt man Wald-Storchschnäbel versamen, entstehen bald Kolonien variabler Formen.

Etwa 300 Arten und Sorten umfasst die Gattung Geranium. Darunter finden sich robuste, üppig blühende Wildstauden und Züchtungen für fast alle Lebensbereiche. Einige Geranium-Arten eignen sich ausgezeichnet als Bodendecker, andere sind aparte Kübelpflanzen oder bringen natürlichen Charme in die Rabatte. Die schönen und vielseitigen Stauden gewinnen immer mehr Liebhaber und kommen mit ihrer Anspruchslosigkeit dem Trend zu pflegeleichten Gärten entgegen. Einige remontieren oder haben eine schöne Herbstfärbung.

Die Blütezeit des Storchschnabels reicht je nach Art oder Sorte von Mai bis September. Die Blüten bestehen immer aus fünf Blättern und sind schalen-, rad- oder tellerförmig, mitunter auch gefüllt. Das Farbenspektrum umfasst neben reinem Weiß die unterschiedlichsten Blau-, Rosa-, Magenta- und Violett-Töne. Häufig sind die Blütenblätter dunkel geadert und wirken dadurch sehr zart und zerbrechlich. Tatsächlich sind diese Stauden aber robust, wenig anspruchsvoll und unempfindlich gegenüber Krankheiten, Schnecken oder Schädlingen.

Der deutsche Name Storchschnabel ist eine nicht ganz korrekte Übersetzung des aus dem Griechischen stammenden Gattungsnamens Geranium. Dieser ist von geranos (Kranich) abgeleitet und bezieht sich auf den langen Fortsatz an der Samenkapsel, der an einen Kranichschnabel erinnert. Bei Samenreife öffnet sich die Kapsel oft explosionsartig, um den Samen herauszuschleudern.

Blütenfarbe

blauviolett mit weißer Mitte

Blütezeit

Mai–Juni und September

Höhe

50 cm–60 cm

Lichtverhältnisse
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/Fr2b

  • frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

40 cm

Geselligkeit

II

Bienenfreundlich

ja

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Züchter

Alan Bloom (GB) 1972

Familie

Geraniaceae

Kundenfrage | 27. Mai 2011
Ist das Geranium "Mayflower" als Bodendecker, d.h. auch zur Verdrängung von hartnäckigen "Un"kräutern und Gräsern unter einer lockeren Rosenhecke (verschiedene Gallicarosen) geeignet? Wenn nicht, welches Geranium aus Ihrem Sortiment könnten Sie empfehlen?
Antwort | 30. Mai 2011
Für den von Ihnen beschriebenen Standort sollte sich Geranium sylvaticum Mayflower sehr gut eignen, wenn er nicht zu trocken ist. Die Sorte ist ein wunderschöner Rosenbegleiter. Samen-Unkräuter sollten sich verdrängen lassen, wenn im Frühjahr ein gründlicher Pflege-Durchgang gemacht wird. Wurzelunkräuter kann dieses Geranium eher nicht verdrängen. Hier können wir die Sorte Geranium ibericum 'Vital' empfehlen.

Kundenfrage | 17. April 2010
Für das Geranium "Mayflower", aber auch einige andere Stauden wird ein Rückschnitt empfohlen, um eine Nachblüte zu erzielen. Heißt das, dass man nur die verblüten Blütenstengel abschneidet, oder die ganze Pflanze (gilt auch für Steppensalbei "Mainacht" oder Sterndolde).
Antwort | 18. April 2010
Für den sogenannten "Remontier-Schnitt" schneiden Sie die komplette Pflanze (kurz über dem Erdboden) ab. Die Pflanze wird hierdurch zu einem Neuaustrieb angeregt und blüht in diesem Zuge dann ein zweites Mal. (Dieses Vorgehen gilt z.B. für einige Geranium-Arten, Salvia nemorosa, Astrantia, Delphinium).

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