Myosotis rehsteineri – Bodensee-Vergissmeinnicht

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 53080-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Myosotis rehsteineri bildet kleine Gruppen von nur 2–10 cm hohen, dichten Polstern, die zur Blütezeit über und über mit auffälligen, leuchtend himmelblauen Blüten besetzt sind. Wohl fühlt sich dieses Vergissmeinnicht an sonnigen und nassen Teichrändern... Mehr lesen

Myosotis rehsteineri bildet kleine Gruppen von nur 2–10 cm hohen, dichten Polstern, die zur Blütezeit über und über mit auffälligen, leuchtend himmelblauen Blüten besetzt sind. Wohl fühlt sich dieses Vergissmeinnicht an sonnigen und nassen Teichrändern – auch teilweise Überschwemmungen im Sommer werden gut vertragen, jedoch keine Trockenheit.

Beheimatet ist Myosotis rehsteineri an Uferbereichen von Voralpenseen, wo es als endemisch gilt. Nach der Eiszeit färbten dort im Frühjahr lange Bänder des Bodensee-Vergissmeinnichts die Uferbereiche der Gletscherseen am Fuß der Alpen himmelblau. Von dieser Pracht sind leider nur noch kleine Überreste an den Kiesstränden des Bodensees und Starnberger Sees zu finden, weshalb Myosotis rehsteineri in Deutschland mittlerweile auch vom Aussterben bedroht ist. Die besiedelten Naturstandorte liegen oft nur in den Winter- und Frühjahrsmonaten bis Ende April über dem Wasserspiegel. In der restlichen Zeit (bis September) wachsen die Pflanzen unter Wasser. Ein wunderbares Kleinod für fortgeschrittene Naturgärtner!

Der Schweizer Botaniker und Pflanzensammler Friedrich Bernhard Wartmann (1830-1902) benannte das Bodensee-Vergissmeinnicht zu Ehren des Schweizer Pfarrers und Naturforschers Johann Konrad Rechsteiner [Rehsteiner] (1797-1858).

Mehr zu dieser Pflanze in unserem Juli-Preisrätsel 2017.

Myosotis - Vergissmeinnicht

Viele Geschichten ranken sich um die Entstehung des deutschen Namens: Sicher ist, dass dieser seit dem 15. Jahrhundert bezeugt ist. Der Name geht aus einer alten Tradition hervor - die blauen Blüten erinnern gemäß dem Volksglauben an die Augen frisch verliebter Menschen. Deshalb sei das Vergissmeinnicht gern als Liebes- und Treuebeweis verschenkt worden, meist vom Mann an die Frau.
Anderen Quellen zufolge entstammt der Name einer deutschen Sage aus dem Mittelalter, in welcher die kleine Blume Gott bat sie nicht zu vergessen.
Einer anderen Geschichte zufolge hat es sich wie folgt abgespielt: Ein Liebespaar ging an einem Fluss entlang als das Mädchen am Ufer eine blaue Blume entdeckte. Ihr Liebster wollte diese für das Mädchen pflücken und stürzte dabei ins Wasser. Er wurde vom Fluss mitgerissen und konnte seine Geliebten nur noch "Vergiss mein nicht!" zurufen...

So ranken sich zahlreiche Legenden darum, wie das hübsche blaue Blümchen zu seinem klangvollen Namen kam. Auch in vielen anderen Sprachen trägt es einen ähnlichen Namen, zum Beispiel "Forget me not" in Großbritannien oder "Ne m'oubliez pas" in Frankreich.
Blütenfarbe

blau

Blütezeit

Mai–September

Höhe

5 cm–10 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

WR4

  • Wasser-Rand nasser Boden (Sumpf)
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

20 cm, 25 St./m²

Geselligkeit

II

Heimische Wildstaude

ja

Familie

Boraginaceae

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