Aristolochia clematitis – Osterluzei, Pfeifenblume
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 74020-002
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)
Uralte, sehr giftige Heil- und Arzneipflanze mit herzförmigen Blättern und pfeifenähnlichen 'Kesselfallenblüten', die den Jugendstil inspirierte. Vor Jahrhunderten war die Pflanze in den Klostergärten weit verbreitet und wurde später in die Bauerngärten übernommen. Heute ist...
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Uralte, sehr giftige Heil- und Arzneipflanze mit herzförmigen Blättern und pfeifenähnlichen 'Kesselfallenblüten', die den Jugendstil inspirierte. Vor Jahrhunderten war die Pflanze in den Klostergärten weit verbreitet und wurde später in die Bauerngärten übernommen. Heute ist die Osterluzei eine wirkliche Rarität, ein Stück Gartenkultur, das unbedingt bewahrt werden sollte. Die schöne Pflanze braucht einen warmen, trockenen, gut mit Kalk versorgten Standort.
Die aus dem Mittelmeergebiet stammende Osterluzei treibt erst spät im Frühjahr aus. An aufrechten, kräftigen Stängeln erscheinen herzförmige Blätter, in deren Achseln die Büschel schwefelgelber Blüten entspringen. Die Blüten der Osterluzei sind Kesselfallenblüten, in denen sich winzige Fliegen fangen und so für die Bestäubung sorgen.
Die Osterluzei galt in früheren Zeiten als geburtsförderndes Kraut. Aristlochia bedeutet 'vortrefflich für Gebärende'. Wegen der hohen Giftigkeit ihres wirksamen Inhaltsstoffes, der Aristolochiasäure, kam es dabei jedoch sehr auf die Dosierung an. In Deutschland sind Aristolochia-haltige Arzneimittel bereits 1981 durch das Institut für Arzneimittel des damaligen Bundesgesundheitsamtes verboten worden.
Vor der Verwendung der Osterluzei als Heilpflanze warnen wir wegen der inzwischen nachgewiesenen krebserregenden (carcinogenen) Wirkung der Aristolochiasäure ganz ausdrücklich.
Die Osterluzei galt in früheren Zeiten als geburtsförderndes Kraut. Aristlochia bedeutet 'vortrefflich für Gebärende'. Wegen der hohen Giftigkeit ihres wirksamen Inhaltsstoffes, der Aristolochiasäure, kam es dabei jedoch sehr auf die Dosierung an. In Deutschland sind Aristolochia-haltige Arzneimittel bereits 1981 durch das Institut für Arzneimittel des damaligen Bundesgesundheitsamtes verboten worden.
Vor der Verwendung der Osterluzei als Heilpflanze warnen wir wegen der inzwischen nachgewiesenen krebserregenden (carcinogenen) Wirkung der Aristolochiasäure ganz ausdrücklich.
Blütenfarbe
gelblich
Blütezeit
Mai–Juli
Höhe
30 cm–60 cm
Lichtverhältnisse
- sonnig
Lebensbereich
Fr/GR1
- Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
- Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone
Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)
Pflanzabstand
50 cm, 4 St./m²
Geselligkeit
I
Giftklasse
giftig +
Heimische Wildstaude
ja
Insektenweide
ja
Familie
Aristolochiaceae
Kundenfrage | 29. Juni 2011
Welche Pflanzpartnerinnen würden Sie ihr zugesellen? Eher naturnah?
Welche Pflanzpartnerinnen würden Sie ihr zugesellen? Eher naturnah?
Antwort | 30. Juni 2011
Aristolochia passt als Heilpflanze gut zu naturnahen Pflanzungen. Geeignete Kombinationen finden Sie unter der Kategorie Pflanzpartner.
Aristolochia passt als Heilpflanze gut zu naturnahen Pflanzungen. Geeignete Kombinationen finden Sie unter der Kategorie Pflanzpartner.
Pflanzpartner
Althaea officinalis – Echter Eibisch, Samtpappel
150 cm–200 cm
VII–IX
Fr2-3/WR4
Hemerocallis fulva – Braunrote Taglilie, Bahnwärter-Taglilie
80 cm–120 cm
VI–VII
Fr/GR1-2
Inula helenium – Echter Alant
Blüte
180 cm–200 cm
VII–VIII
GR/Fr1-2