Chrysopsis speciosa 'Sunnyshine' - Goldaster

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50414-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stk.

Bereits seit mehr als 10 Jahren steht die Goldaster bei uns im Mutterpflanzenquartier. Jahr für Jahr begeistert sie uns und unsere Besucher mit ihren unzähligen kleinen Blütensonnen in einem besonders strahlendem Goldgelb. Ein hinreißendes Bild und dies über Monate!

Bereits seit mehr als 10 Jahren steht die Goldaster bei uns im Mutterpflanzenquartier. Jahr für Jahr begeistert sie uns und unsere Besucher mit ihren unzähligen kleinen Blütensonnen in einem besonders strahlendem Goldgelb. Ein hinreißendes Bild und dies über Monate!

Mitunter wird sie auch als gelbe Raublattaster bezeichnet. Besonders wertvoll ist die Goldaster durch ihre späte und lange Blütezeit. Als Schnittblume eignet sie sich sehr gut. Doch damit ist ihr Potential noch nicht erschöpft. Nach der Blüte entwickelt sie bezaubernde Samenstände, die an wollige Pusteblumen erinnern. Der Rückschnitt sollte stets erst zum Ende des Winters erfolgen, da die Staude ein wertvoller Strukturbildner in der vierten Jahreszeit ist.

Sunnyshine hat einen straff aufrechten Wuchs, ist ausgesprochen gesund und absolut standfest. Auf Standorten in voller Sonne mit durchlässigem Boden ohne Staunässe fühlt sie sich besonders wohl. Sie gedeiht auch auf trockenen, sandigen Böden sehr gut und fügt sich harmonisch in Steppenpflanzungen ein.

In unzähligen Filmen ritten Cowboys und Indianer durch unendlich scheinende Landschaften - kein Baum weit und breit, nur Gräser, Wildblumen und unendliche Weiten. Genau so stellen wir uns die Prärie, die typische Landschaft im mittleren Westen der USA, vor.
Pflanzen, die in der Prärie überleben wollen, müssen robust sein, Stürme und Dürreperioden aushalten und den häufigen Präriefeuern trotzen. Aus diesem Grund haben Präriestauden Wurzeln entwickelt, welche tief ins fruchtbare Erdreich hinabreichen. Von dort können die Pflanzen nach den Bränden wieder austreiben. Wären die Feuer nicht, so würde die Prärie sich in kurzer Zeit in eine waldartige Landschaft verwandeln.
Manch einer macht sich diesen Effekt zu Nutze - statt die Gräser nach dem Winter in mühevoller Handarbeit zurückzuschneiden, werden diese einfach abgebrannt. Selbstverständlich geht das nur in möglichst freiem Gelände, weit genug entfernt von Häusern und anderen Gegenständen, und nur unter strenger Vorsicht und Kontrolle. Bedenken Sie dies bitte unbedingt, wenn Sie die Vorgehensweise ausprobieren möchten!
Inspiriert von der beeindruckenden Landschaft aus dem mittleren Westen der USA können Sie, ganz dem Trend der Zeit folgend, in Ihrem Garten attraktive Pflanzungen mit Wildcharakter gestalten.
Mittlerweile wurden von vielen Pflanzen besondere Formen ausgelesen oder es erfolgte eine weitreichende züchterische Bearbeitung. Somit gibt es die Möglichkeit, neben einer Präriepflanzung mit ausschließlich Wildstauden auch deren Kulturformen zu verwenden.
Wichtig sind lediglich ein vollsonniger Standort und ein gut durchlässiger Boden. Ansonsten stellen die Präriepflanzen wenige Ansprüche an ihren Standort. Aufgrund ihrer Herkunft sind sie sowohl an extreme Hitze als auch an Kälte gewöhnt.
Wer offen ist für Pflanzen mit gleichen Standortansprüchen, die jedoch aus anderen Erdteilen stammen, für den erweitert sich die Palette der in Frage kommenden Pflanzen noch einmal ganz erheblich. Insbesondere viele Zwiebelblüher wie Allium oder auch Wildtulpen können dann den Frühjahrsaspekt einer Präriepflanzung stärken.

2018 war ein Jahr der Extreme: Der Norden und Osten Deutschlands erlebten den bisher wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. In der Mitte Deutschlands wurde in diesem Sommer noch nie so wenig Niederschlag gemessen wie in diesem Jahr (Quelle: Deutscher Wetterdienst). Dies hatte natürlich nicht nur Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Privatgärten und deren Besitzer sind in diesem Sommer ebenfalls an ihre Grenzen gekommen.

Zu diesem Thema können wir außerdem den Beitrag (Fast)-Alleskönner im Staudenreich empfehlen.

Obwohl Bayern in diesem Sommer noch zu den niederschlagreichsten Bundesländern gehörte, haben wir die extreme Trockenheit dennoch zu spüren bekommen. Wir haben dies zum Anlass genommen und eine Auswahl hervorragender Stauden und Gräser zusammengestellt, die auch im Oktober nach extremer Trockenheit und Hitze und ohne künstliche Bewässerung immer noch gut dastanden. Diese bevorzugen zwar normalerweise gut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgte Gartenböden, behaupten sich aber auch auf weniger optimale Standorte bzw. nach langen Trockenperioden. Sogar die besonders kritische Frühjahrstrockenheit wird meist gut überstanden. Hier in Illertissen haben wir einen gehaltvollen Lehmboden, der biologisch bewirtschaftet und ordentlich mit organischem Material versorgt ist.
Wir gehen davon aus, dass diese Stauden auch andere klimawandelbedingte Wetterlagen gut überstehen werden. Ganz wichtig ist, dass die Pflanzen standortgerecht verwendet werden!

Bei einigen Gattungen sind alle Arten und Sorten aus unserem Sortiment geeignet. Damit es übersichtlich bleibt, haben wir diese nicht alle in der Rubrik erwähnt, sondern hier separat aufgelistet. Wenn Sie auf die jeweilige Gattung klicken, kommen Sie automatisch zum kompletten Sortiment. Auf Stauden, die von Natur aus mit Trockenheit und Hitze gut zurechtkommen wie z.B. Lavendel, Gewürz-Salbei oder Sedum, haben wir hier absichtlich verzichtet.

Agastache, Aruncus, Baptisia, Bergenien, Dianthus, Epimedium, Eryngium, Euphorbia, Farne, Fuchsia, Gräser, Gypsophila, Helenium, Hemerocallis, Heuchera, Hosta, Gaura lindheimeri, Iris barbata, Kniphofia, Malva, Oenothera, Origanum, Paeonia, Polygonum amplexicaule, Salvia nemorosa, Scabiosa, Verbascum

Um die Niederschlagsmengen mit Ihrer Region vergleichen zu können, haben wir unten eine Tabelle mit Niederschlagswerten aufgeführt (Quelle: Deutscher Wetterdienst).

Januar: 117,5mm, Februar: 45,7mm, März: 30,7mm, April: 14,7mm, Mai: 96,3mm, Juni: 100,9mm, Juli: 91,3mm, August: 51,5mm, September: 79,9mm, Oktober: 41,3mm

Insgesamt belief sich die Niederschlagsmenge in Illertissen von Januar bis Oktober 2018 auf etwa 670 mm. Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt in unserer Region normalerweise bei über 850 mm pro Jahr.

Blütenfarbe

goldgelb

Blütezeit

August–Oktober

Höhe

150 cm–170 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

B/Fr/GR1-2

  • Beet trockener Boden
  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

80 cm

Geselligkeit

I

Insektenweide

ja

Schnittgeeignet

ja

Familie

Asteraceae

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