Solidago virgaurea - Heimische Goldrute

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51486-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stk.

Heimische Wildstaude mit horstigem Wuchs. Wertvoll für naturnahe Beete auf locker-lehmigen, humosen Lehmböden. Die äußerst anpassungsfähige Pflanze kommt in recht unterschiedlichen Lebensräumen vor: von lichten Waldplätzen über offenes Grasland bis...

Heimische Wildstaude mit horstigem Wuchs. Wertvoll für naturnahe Beete auf locker-lehmigen, humosen Lehmböden. Die äußerst anpassungsfähige Pflanze kommt in recht unterschiedlichen Lebensräumen vor: von lichten Waldplätzen über offenes Grasland bis hin zu felsigen Partien in Berglagen. Locker eingestreut passt sie sehr gut in Pflanzungen im Gehölzrand.

Die traditionelle Färbepflanze verleiht Wolle goldgelbe bis olivgrüne Farbtöne. Als Wünschelrute wurde die Goldrute zum Aufspüren verborgener Schätze verwendet. Im 16. und 17. Jahrhundert traute man ihr gar zu, lockere Zähne zu festigen. In der Volksmedizin wurde Goldrute vor allem zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen von Blase und Nieren und bei Harnwegsinfektionen verwendet. Auch bei der Behandlung von Asthma und Keuchhusten wird ihr eine schleimlösende Wirkung zugesprochen. Die Stoffwechsel anregende Wirkung der Goldrute verschaffte ihr ein traditionelles Einsatzgebiet bei Hautkrankheiten, Rheuma und Gicht. Als wirksame Inhaltsstoffe gelten vor allem Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl und Flavonoide.

Hier stellen wir Ihnen einige Kräuter vor, die in klassischen Bauerngärten verwendet wurden. Diese Auswahl lässt sich durch weitere Arten und Sorten aus unserem umfangreichen Kräuterangebot und durch einjährige Kräuter wie z. B. Dill, Bohnenkraut, Borretsch, Kamille, Kresse oder Kerbel ergänzen. Wir bieten Ihnen hierfür Saatgut an.

Aus der traditionellen und erfahrungsgeleiteten Volksheilkunde sind diese Kräuter nicht mehr wegzudenken. Aus unserer Sicht sind diese Pflanzen gar schon als gartenhistorische Besonderheiten zu sehen und oftmals selten noch in freier Natur vorkommend. Wir widmen ihnen deswegen diese Rubrik und möchten Sie dazu anhalten, die Teestunde mal mit dem einem oder anderem Kraut aus dieser Rubrik zu verbringen. Denn mal ganz vom gesundheitlichen Nutzen abgesehen kann auch eine heilkräftige Teemischung köstlich schmecken und sogar durch z.B. färbende Blüten wie der der schwarzen Stockrose, der wilden Malve oder der Ringelblume ergänzt, ein wahrhaft glühendes Teeerlebnis sein!

Mehr zu der Heilwirkung etlicher Kräuter finden Sie auch ausführlich beschrieben in unserem Arznei- und Heilpflanzenkatalog. Das Studium dieser Lektüre und die Anwendung der Heilkräuter ersetzen jedoch keinen Arztbesuch. Wir betrachten dies als unseren Beitrag zur Erhaltung eines alten Wissens unserer Vorfahren über den heilenden Garten, nicht aber als Anleitung zur Selbstmedikation.

Blütenfarbe

gelb

Blütezeit

Juli–September

Höhe

60 cm–80 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr/GR1-2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

30 cm

Geselligkeit

II

Heimische Wildstaude

ja

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Asteraceae

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