Myrrhis odorata – Süßdolde

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 71048-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Die anspruchslose, schattentolerante Gebirgspflanze mit den filigranen, farnartigen Blättern und den großen, weißen Doldenblüten ist nicht nur eine dekorative Erscheinung am naturnahen Gehölzrand, sondern auch in all ihren Teilen essbar. Vor dunkellaubigen Sträuchern... Mehr lesen

Die anspruchslose, schattentolerante Gebirgspflanze mit den filigranen, farnartigen Blättern und den großen, weißen Doldenblüten ist nicht nur eine dekorative Erscheinung am naturnahen Gehölzrand, sondern auch in all ihren Teilen essbar. Vor dunkellaubigen Sträuchern oder in einer Lichtung erzielen Sie mit einer Gruppe Myrrhis eine großartige Wirkung. Und wenn Sie dann auch noch für eine Unterpflanzung mit Vorfrühlingsblühern (Eranthis, Galanthus...) sorgen, wird das Ganze perfekt.

Wer die jungen Blättchen der Süßdolde verkostet, muss keine Angst vor unbekömmlichen Doppelgängern haben, denn das süß-lakritzige Aroma ist einfach unverwechselbar.
Wer Würzpflanzen mit Anisaroma mag, wird an der Süßdolde Gefallen finden. Am ausgeprägtesten ist das Lakritz-Aroma bei den länglichen Früchten, wenn diese noch nicht ganz reif sind. Sie sind eine leckere, gesunde Knabberei für alle, die sonst auf Süßigkeiten verzichten, und sie lassen sich überall dort verwenden, wo man Anis einsetzen würde. Allerdings sollten Sie einen Teil der Früchte an den Pflanzen belassen, damit sie sich dezent versamen können.
Kräuter mit Anisaroma harmonieren ganz wunderbar mit Fisch und Meeresfrüchten. So wird gedünsteter Fisch im Frühling aufs Feinste durch eine sahnige Sauce ergänzt, die mit Knoblauch, Zitronensaft und fein geschnittenen, frischen Blättchen von Süßdolde, Fenchel und Kerbel gewürzt wird. Wer dann immer noch mehr Anisgeschmack mag, gibt einen kleinen Schuss Pernod dazu.

Wer selbst Brot bäckt, kann die zerstoßenen Früchte der Süßdolde dem Brotteig zusetzen und sich dann wie in Südtirol fühlen. Auch Saucen und Fleischgerichte lassen sich mit den Samen auf ungewöhnliche Art würzen. Die anisduftenden jungen Blätter sind eine willkommene Zugabe zu Frühlingssalaten.
Die Stängel der Süßdolde konzentrieren das süße Aroma besonders. Deshalb werden sie gerne bei der Zubereitung von Süßspeisen verwendet, wenn man Zucker sparen möchte. Insbesondere in Kombination mit der herben Säure von Rhabarber lassen sich aparte Geschmacksnuancen erzielen.

Mehr zu dieser Pflanze in unserem April-Rätsel 2003.

Myrrhis odorata

Die Süßdolde bevorzugt humose, relativ nährstoffreiche, nicht austrocknende Böden. Im Laufe des Frühjahrs wächst die Süßdolde, die auch unter dem Namen spanischer Kerbel bekannt ist, zu einem dichten, bis zu 1,50 m hohen Busch heran, der sich von Mai bis Juli mit süß duftenden, weißen Doldenblüten schmückt.
In der Volksmedizin gilt die Süßdolde vor allem als hustenlindern und Stärkungsmittel. Mit ihrer anregenden Wirkung auf die Magensäfte trägt die sie dazu bei, Mahlzeiten bekömmlicher zu machen.
Blütenfarbe

weiß

Blütezeit

Mai–Juni

Höhe

80 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/Fr2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

50 cm, 4 St./m²

Geselligkeit

I-II

Duftend

ja

Heimische Wildstaude

ja

Schnittgeeignet

ja

Familie

Apiaceae

Kundenfrage | 15. Oktober 2018
Wie lange bleibt der blickdichte Habitus erhalten? Schließlich treibt sie ja sehr früh aus?
Antwort | 16. Oktober 2018
Bei Myrrhis odorata empfiehlt sich ein Rückschnitt nach der ersten Blüte. Es folgt ein neuer Austrieb und eine zweite Blüte. In dem Fall bleibt sie bis Oktober ansehnlich.

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