Armoracia rusticana – Meerrettich, Kren

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 71015-002
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Zugegeben, Meerrettich wuchert heftig, und manchem hat der beißende Geruch der schwefelhaltigen, ätherischen Öle schon die Tränen in die Augen getrieben. Trotzdem sollte man auf frischen Meerrettich keinesfalls verzichten. Die in Gläsern angebotenen Zubereitungen vermitteln nämlich kaum... Mehr lesen
Zugegeben, Meerrettich wuchert heftig, und manchem hat der beißende Geruch der schwefelhaltigen, ätherischen Öle schon die Tränen in die Augen getrieben. Trotzdem sollte man auf frischen Meerrettich keinesfalls verzichten. Die in Gläsern angebotenen Zubereitungen vermitteln nämlich kaum mehr als eine ferne Ahnung von Geschmack und gesundheitsfördernder Wirkung der frischen Wurzel.
Unerlässlich ist Meerrettich als appetitanregende, pikante Würze zu Roastbeef, Tafelspitz, Karpfen und Räucherlachs. Sahnesaucen, geschlagene Sahne oder Crème fraîche besänftigen seine Schärfe. Oft gemeinsam mit Senf verwendet, begleitet er traditionell gepökeltes Fleisch, Kasseler oder Würstchen. Für den täglichen gesundheitsförderlichen Gebrauch empfiehlt sich die geriebene Wurzel mit Frischkäse angerührt als Brotaufstrich oder mit Butter zu Folienkartoffeln. Auch die zarten und milden jungen Blätter sowie die Blüten lassen sich verwenden. Sie sind prima für Salate geeignet oder ganz einfach und lecker pur auf einem Butterbrot.
Um die ätherische Öle zu schonen, sollte Meerrettich nie lange erhitzt werden. Beim Kochen verliert er sein Aroma fast völlig. Wer reichlich geerntet hat, kann die Wurzeln im kühlen Keller mit Sand bedeckt lagern, aber bitte erst unmittelbar vor der Verwendung reiben.
Doch frisch geernteter Meerrettich schmeckt immer noch am Besten und bei einer gut entwickelten Pflanze ist die Ernte außerhalb von Frostperioden praktisch jederzeit möglich.

Auch in der Volksmedizin hat die Meerrettich-Wurzel ihren festen Platz. Sie ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Husten und Bronchitis. Als Brei verarbeitet soll sie in Umschlägen Rheuma, Asthma, Kopfschmerzen und sogar Zahnschmerzen lindern. Wegen der hautreizenden Wirkung ist hier jedoch Vorsicht geboten.

Der gärtnerische Anbau von Meerrettich erfolgt auf sandigen, aber nährstoffreichen Böden, im großen Stil zum Beispiel in Franken. Während der Wachstumsperiode werden mehrmals die Seitenwurzeln des freigelegten Wurzelstocks abgestochen. So entwickeln sich kräftige, schaftförmige Pfahlwurzeln. Wem dies zu mühsam ist, der kann die Pflanze nach eigenem Gutdünken wachsen lassen. Die Wurzeln sind dann ungleichmäßig und schwächer, aber nicht minder aromatisch.

Empfehlung: Jedes verbliebene Wurzelstückchen treibt wieder aus! Die Anlage einer Meerrettichpflanzung will also gut bedacht sein. Er wird zum Freund fürs Leben.

Mehr zu dieser Pflanze in unserem März-Rätsel 2012.
Blütenfarbe

weißlich

Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

60 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

60 cm, 2 St./m²

Geselligkeit

I

Bienenfreundlich

ja

Duftend

ja

Heimische Wildstaude

ja

Insektenweide

ja

Familie

Brassicaceae

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