Hyssopus officinalis 'Roseus' - Rosa Ysop

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 71041-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stk.

Besonders attraktive Sorte mit Blütenähren in einem kräftigen Rosaton. Ideal für eine attraktive Beeteinfassung mit Küchenwert.

Besonders attraktive Sorte mit Blütenähren in einem kräftigen Rosaton. Ideal für eine attraktive Beeteinfassung mit Küchenwert.

Im Garten und in Pflanzgefäßen wirkt Ysop sehr schmückend, als Würzkraut hat er allerdings in Mitteleuropa kaum Bedeutung. Sein bitteres, herb-zusammenziehendes Aroma weckt Assoziationen mit Kampfer, Salbei und vielleicht auch Minze. Traditionell wird Ysop besonders für Hülsenfrüchte, Kartoffel- und Fleischgerichte verwendet. Auch Hackfleisch, Füllungen und Marinaden können mit dem Kraut gewürzt werden.

Im Orient wird aus vergorenen Ysop-Blättern das leicht alkoholische, kalte Getränk Scherbett zubereitet. In Frankreich benutzt man ihn zur Herstellung des magenfreundlichen Likörs Chartreuse und zum Grillen. Ysop sollte immer frisch verwendet werden. Getrocknet verliert das Kraut sehr schnell sein Aroma.

Der klassische, meist von einem Holzzaun umgebene, Bauerngarten hat oft ein einfaches Wegekreuz, das den Garten in vier quadratische oder rechteckige Beete teilt, die vorwiegend mit niedrigem Buchs eingefasst sind. In der Mitte befindet sich häufig ein Blumenrondell. Hier möchten wir Ihnen einige Anregungen für alternative Einfassungen in Bauerngärten geben - zumal gerade der niedrige Heckenbuchs derzeit durch viele Krankheiten und Schädlinge große Probleme bereitet.

Blüten waren zu allen Zeiten ein ganz selbstverständlicher Teil der Volksküche, die auf pragmatische Weise verwendete, was gerade frisch zur Verfügung stand. Rosenblüten wurden zu Sirup und Marmelade oder Konfekt verarbeitet, Löwenzahnblüten verwandelten sich ganz ohne Mithilfe der Bienen in Löwenzahnhonig, Waldmeister aromatisierte Getränke, kandierte Veilchenblüten waren eine begehrte Leckerei, Taubnesselblüten süßten manches Gericht, duftende Holunder- oder Mädesüßblüten wurden in Teig ausgebacken, Dillblüten teilten ihr Aroma mit den selbst eingelegten Gurken.
Dass Blüten immer auch Würz- und Färbemittel waren, verwundert nicht. Verwenden wir doch auch heute mit der größten Selbstverständlichkeit Gewürznelken, die getrockneten Blütenknospen eines tropischen Baumes, oder Kapern, die Blütenknospen eines Strauchs. Wir aromatisieren mit getrockneter Zimtblüte, färben Tee mit Malvenblüten und mischen Lavendelblüten in den Zucker. Und ebenso vertraut ist uns, dass Safran, das kostbarste Würz- und Färbemittel überhaupt, aus der Blüte des gleichnamigen Krokusses gewonnen wird.
Dass viele Blüten essbar sind, manche von ihnen sogar ein Hochgenuss, hat sich inzwischen herumgesprochen. Aber Hand aufs Herz: Haben Sie Blüten außerhalb der angesagten Spitzenrestaurants schon einmal probiert, vielleicht sogar zu Hause? Wir wollen Ihnen mit unseren Bio-Pflanzen Appetit machen auf duftende, essbare Blüten.

Blütenfarbe

rosa

Blütezeit

Juli–August

Höhe

40 cm–60 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

FS/St/Fr1b

  • Steinanlage trockener Boden
  • Fels-Steppe trockener Boden
  • trockener Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

40 cm

Geselligkeit

I-II

Bienenfreundlich

ja

Duftend

ja

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

relativ geringe Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Familie

Lamiaceae

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