Hemerocallis lilioasphodelus – Wiesen-Taglilie

Hemerocallis flava
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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50854-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stk.

Eine hellgelbe Taglilie mit sehr edlen trichterförmigen Blüten, die oft schon im Mai erscheinen. Ihr Duft wird in der Literatur mitunter als orangenähnlich beschrieben, an anderen Stellen jedoch auch als maiglöckchenähnlich. Allgemein kann man sagen, ihr Duft ist blumig, fruchtig, frisch... Mehr lesen
Eine hellgelbe Taglilie mit sehr edlen trichterförmigen Blüten, die oft schon im Mai erscheinen. Ihr Duft wird in der Literatur mitunter als orangenähnlich beschrieben, an anderen Stellen jedoch auch als maiglöckchenähnlich. Allgemein kann man sagen, ihr Duft ist blumig, fruchtig, frisch und stark.
Hemerocallis lilioasphodelus verbreitet sich durch kurze Ausläufer, aber auch durch Samen, der reichlich angesetzt wird. Diese Taglilie mag einen frischen bis feuchten, humusreichen Boden, gedeiht auch im Halbschatten, blüht aber üppiger in voller Sonne. Schön als naturhafte Schönheit am Teichrand!
Ursprünglich aus Japan und Sibirien stammend ist sie in Europa bereits seit Jahrhunderten auf feuchten Wiesen und in Auwäldern verwildert. 1878 wurde die Art in Vilmorin´s illustrierte Blumengärtnerei als Lilien-Affodill beschrieben.

Karl Foerster bezeichnete Hemerocallis auch als die Blumen des intelligenten Faulen, da sie nur wenig Pflege brauchen, außer einer ordentlichen Düngergabe absolut genügsam sind und sich mit ihrem üppigen Laub unliebsame Konkurrenz locker vom Leibe halten können. Auch die Ansprüche an den Standort sind entsprechend bescheiden, bevorzugen jedoch eher nährstoffreiche und nicht zu trockene Plätze im lichten Schatten bis in voller Sonne. Gute Pflanzpartner sind demnach z.B. Iris sibirica, Paeonia lactiflora, Phlox paniculata, Miscanthus sinensis.

Hemerocallis sind prachtvoll blühende, langlebige Liliengewächse mit essbaren Blüten, die in China seit Jahrtausenden in Kultur sind. Die Einzelblüte einer Taglilie blüht, wie der Name schon sagt nur einen Tag, doch jeden Tag erblühen neue Knospen, sodass sich eine lange Blütezeit ergibt. Inzwischen gibt es viele neue Sorten mit spektakulären Farben und Blütenformen - ein phantastischer Schmuck für Hochsommer-Rabatten. Sie entfalten ihre Schönheit als Solitärstaude ebenso, wie wenn sie in größeren Gruppen gepflanzt werden. Die Wildarten wirken in wiesenartigen Anlagen am schönsten. Alle Taglilien bevorzugen einen sonnigen, nicht zu trockenen Standort.
Die intensive Leuchtkraft dunkler Taglilien-Blüten bleibt zuverlässiger erhalten, wenn sie nicht der prallen Mittagssonne ausgesetzt sind. Pflanzt man Sorten, die sich in ihrer Blütezeit ablösen, kann man - je nach Witterungsverlauf - von Mitte Mai bis weit in den September hinein Taglilienblüten bewundern.

Es gibt inzwischen viele tausend Hemerocallis-Sorten. In den USA gehören Taglilien seit Jahrzehnten zu den absoluten Lieblingsstauden. Besonders die pragmatischen Amerikaner bringen ständig neue Sorten auf den Markt - die zahlreichen englischen Namen sind Beweis für die Dominanz der USA-Sorten. Allerdings sind viele der nordamerikanischen Züchtungen im kühlen mitteleuropäischen Klima recht blühfaul. Doch auch einige deutsche Hobby- und Profizüchter halten gut mit und steuern ganz hervorragende, an unser Klima perfekt angepasste Sorten bei. Wir bieten Ihnen hier nur bewährte und sicher blühende Sorten an.

Blütenfarbe

hellgelb

Blütezeit

Mai–Juni

Höhe

70 cm–80 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr/GR2/WR4

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Wasser-Rand nasser Boden (Sumpf)
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

60 cm

Geselligkeit

I-II

Duftend

ja

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Hemerocallidaceae

Kundenfrage | 05. August 2012
Ist diese Taglilie giftig?
Antwort | 06. August 2012
Wie alle Taglilien ist auch die Hemerocallis lilioasphodelus nicht giftig. Die Blüten sind sogar essbar und wohlschmeckend.

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