Hemerocallis fulva - Braunrote Taglilie, Bahnwärter-Taglilie

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50824-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stk.

Diese robusteste und wuchsfreudigste Taglilie überhaupt breitet sich mittels Ausläufer allmählich aber stetig aus und gedeiht auch an halbschattigen Plätzen und im Wurzeldruck von Gehölzen noch gut. Sie ist in alten Gärten oftmals noch verwildert zu finden und selbst im Bereich alter...
Diese robusteste und wuchsfreudigste Taglilie überhaupt breitet sich mittels Ausläufer allmählich aber stetig aus und gedeiht auch an halbschattigen Plätzen und im Wurzeldruck von Gehölzen noch gut. Sie ist in alten Gärten oftmals noch verwildert zu finden und selbst im Bereich alter Gleisanlagen hat sie sich Refugien erobert. Daran erinnert auch der alte Name Bahnwärter-Taglilie. Gut zur Hangbefestigung und zur pflegeextensiven Flächenbegrünung!
Früher mussten die Bahnwärter die Schranken noch von Hand bedienen. Da viele in ihrer Freizeit gerne gärtnerten und diese Taglilie preiswert, einfach zu vermehren und dennoch schön anzusehen war, kann man sie teilweise heute noch - mittlerweile verwildert - an Bahndämmen antreffen. Dadurch erhielt sie auch ihren Namen Bahnwärter-Taglilie.

Die braunrote Taglilie ist eine jener guten alten Pflanzen, die man früher in allen Gärten fand, die aber jetzt, sehr mit Unrecht, in Vergessenheit geraten sind. (Vilmorin 1879)
Blütenfarbe

braunorangerot

Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

80 cm–120 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr/GR1-2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

70 cm

Geselligkeit

II

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Hemerocallidaceae

Kundenfrage | 13. April 2019
Hallo, welche der im Sortiment angebotenen Henerocallis-Sorten gehören zu den Wildarten, die Sie für wiesenartige Pflabzungen (s. Mehr Infos“) empfehlen?
Antwort | 15. April 2019
Für wiesenarte Pflanzungen können Sie jede Wildart verwenden. Wildarten erkennen Sie daran, dass der Pflanzenname nur aus Gattung (Hemerocallis) und Art (z.B. fulva) besteht und keine Sortennamen dahinter stehen (z.B. 'Arctic Snow'). Hier finden Sie alle zusammen gefasst: https://www.pflanzenversand-gaissmayer.de/group_view,Hemerocallis-Wildarten,91F10829C7954E49841539193FC4446C,de.html Hemerocallis fulva 'Kwanso' ist da aber falsch drin - die gehört nicht in die Rubrik.

Kundenfrage | 03. April 2018
warum kein Rindenmulch benutzen?
Antwort | 03. April 2018
Neben Gerbsäure und Schadstoffen gibt es bei Rindenmulch zusätzlich noch das Problem, dass von den Bodenlebewesen die für die Zersetzung des Rindenmulchs zuständig sind, der Stickstoff festgelegt wird und so den Pflanzen nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn Sie aber gerne Rindenmulch verwenden möchten, dann sollten Sie unbedingt vorher mit Stickstoff düngen. Wir würden aber v.a. wegen der Gerbsäure von der Verwendung mit Rindenmulch abraten, da diese das Wachstum der Pflanzen hemmt. Ich würde Ihnen für Schattenpflanzungen und Prachtstaudenrabatten eher zu einer Mulchschicht aus Kompost (es geht auch Rindenkompost) oder Rindenhumus raten. Dieser dient den Pflanzen als Närstofflieferant, verbessert die Bodenstruktur (was v.a. bei sandingen Böden sehr hilfreich ist) und sieht optisch ansprechend aus. Diesen muss man in der Regel einmal im Jahr (am besten im Spätherbst/Winter/sehr zeitigen Frühjahr) ausbringen.

Kundenfrage | 18. Juli 2017
Könnte man die pflanze nach der blüte komplett zurückschneiden? ich habe dies als tipp empfohlen bekommen.
Antwort | 19. Juli 2017
Ja, das können Sie machen, vor allem bei Hemerocallis fulva. Die sieht nach der Blüte manchmal etwas struppig aus und würde nach einem Rückschnitt wieder frisch durchtreiben. Dafür sollte der Boden aber nicht zu trocken sein.

Kundenfrage | 15. Juli 2016
Meine Taglilien haben in diesem Jahr einige dicke runde Knospen, die nicht zur Blüte kommen.Woran liegt das. Nicht nur diese Sorte auch andere. MfG ingrid Schünemann
Antwort | 21. Juli 2016
Diese dicken runzeligen Knospen an Hemerocallis werden durch die Gallmücke verursacht. Die Mücke legt ihre Eier ab Mai in die junge Knospe und deren Larve schädigt diese dann. Die einzige Methode, um diese einzudämmen ist, alle befallenen Knospen abzusammeln, in einer Tüte zu sammeln und diese dann über den Restmüll zu entsorgen. Man kann ebenfalls auf später blühende Sorten zurückgreifen, da diese relativ wenig befallen werden.

Kundenfrage | 08. Juli 2011
Wie verhält sich die Vorgabe von 70cm Abstand zur Aussage, dass man diese Pflanze "in kleinen Trupps" anpflanzen soll?? Wie soll man sich eine tatsächliche Anpflanzung vorstellen? Was passiert mit dem Zwischenraum, bis er gefüllt ist? Mulchen oder etwa kahle Erde "verteidigen"?? Oder verdrängen die Taglilien auf Dauer selber das Spontangrün?
Antwort | 11. Juli 2011
Hemerocallis fulva bildet mit der Zeit durch Ausläufer einen dichten Bestand. Die 70 cm Pflanzabstand sollten deshalb (auch zwischen benachbarten Pflanzen der gleichen Art) unbedingt eingehalten werden. Die frische Pflanzung benötigt zunächst noch Pflege. In den Zwischenräumen muss am Anfang gekrautet werden. Um Unkrautbewuchs im Zaum zu halten, bietet sich eine Mulchschicht mit geeigneten Materialien an. Bitte keinen Rindenmulch verwenden. Mit der Zeit wird das Unkraut weitgehend verdrängt.

Kundenfrage | 07. Februar 2011
Wer frißt am Neuaustrieb meiner Taglilien? Können das jetzt schon Schnecken sein - trotz der Kälte? Oder sind andere Insekten (im Februar?) oder Vögel die "Schludigen"?
Antwort | 09. Februar 2011
Trotz der Kälte sind schon Schnecken da. Sie können schon an den Austrieben knabbern. ...es könnten aber auch Vögel sein. Andere Insekten können wir eigentlich aufgrund des Wetters ausschließen.

Kundenfrage | 24. Juni 2010
Ich habe auf ca. 25 qm² Hemerocallis fulva, die jetzt blühen. Welche Stauden wären als Pfllanzpartner für so eine große Fläche attraktiv? Die Fulva steht sehr dicht beieinander.
Antwort | 24. Juni 2010
Hemerocallis fulva treibt Ausläufer. Wenn Ihre 25 qm quasi vollflächig mit Hemerocallis fulva bewachsen sind, wird es schwierig "dazwischen zu pflanzen". Sie könnten allenfalls freie "Löcher" schaffen und dort dann andere sehr durchsetzungsfreudige Stauden einbringen.

Kundenfrage | 06. Juni 2010
Liebes Team, in unserem Garten stehen Taglilien (leider weiß ich nicht, seit wann, aber sicher schon über 3 Jahre), die letztes Jahr ganz ausgiebig geblüht haben und jetzt zwar sehr viel Grün zeigen, aber gar keine Knospen. Wissen Sie, woran das liegt und ob ich nächstes Jahr wieder mit einer Blüte rechnen kann? Herzliche Grüße, S. Hoffmann
Antwort | 07. Juni 2010
... schwierig zu sagen, was das Problem sein könnte. Wissen Sie denn noch, wann die Pflanzen geblüht haben? Vielleicht handelt es sich um eine spät blühende Sorte und Sie müssen sich einfach noch etwas gedulden ...

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