Veratrum nigrum - Schwarzer Germer

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 52395-104
2-Liter Solitärtopf

Stk.

Der Schwarze Germer ist eine langsamwüchsige, horstbildende Staude, die auf montanen Feuchtwiesen und in lichten Waldgebieten im südlichen Mittel- und Südeuropa heimisch ist. Die großen, ovalen bis lanzettlichen, wechselständigen Blätter sind längs gefaltet....

Der Schwarze Germer ist eine langsamwüchsige, horstbildende Staude, die auf montanen Feuchtwiesen und in lichten Waldgebieten im südlichen Mittel- und Südeuropa heimisch ist. Die großen, ovalen bis lanzettlichen, wechselständigen Blätter sind längs gefaltet. Im Sommer erscheinen imposante, über einen Meter hohe, schwärzlich wirkende Blütenrispen mit zahlreichen sternförmigen Einzelblütchen.

Für ein gutes Wachstum ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher Lehmboden wichtig. Besonders im Austrieb vor Schneckenfraß schützen! Germer eignet sich ganz besonders für nicht zu trockene Naturgartenpartien im Gehölzbereich oder auf Feuchtwiesen.

Alle Pflanzenteile sind hoch giftig. Der Kontakt mit Blättern oder Pflanzensaft kann Hautreizungen hervorrufen.

Naturfreunde wissen, dass sich viele Insekten überaus nützliche Gartenhelfer sind: Sie dezimieren unerwünschte Schädlinge, tragen zur Bodenverbesserung bei, helfen bei der Zersetzung von Pflanzenresten und Aas oder dienen Vögeln und anderen Tieren als Nahrungsgrundlage. Auch bei der Bestäubung spielen viele Wildinsekten eine wichtige Rolle. Es gibt also eine Reihe von Gründen, Gärten insektenfreundlich zu gestalten. Oasen für die im Ökosystem so bedeutsamen kleinen Helfer zu schaffen, ist nicht schwer. Wichtig sind Nisthilfen an sonnigen und geschützten Plätzen. Auch Totholz, Steinhaufen, Trockenmauern und Hecken bieten Wildbienen, Hummeln und vielen anderen Insekten ideale Brutplätze. Zusammen mit der richtigen Pflanzenauswahl schaffen diese Maßnahmen beste Bedingungen für ihre Ansiedlung.

Bei der Zusammenstellung der folgenden Liste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt,  haben wir uns hauptsächlich auf Wildarten beschränkt. Aber auch die meisten in züchterischer Arbeit entstandenen Sorten können verwendet werden. Die Liste beruht zum großen Teil auf von uns gesammelten Erfahrungen und wird laufend ergänzt und weiter ausgebaut.

Die Suche nach der schwarzen Blüte hat die Züchter Jahrhunderte lang beschäftigt. Inzwischen stehen einige Sorten zur Verfügung, die diesen Anspruch fast perfekt erfüllen. Fast perfekt? - Rein schwarze Blüten findet man eigentlich nie. Vielmehr sind es sehr dunkle Rot- oder Violett-Töne, die annährend schwarz wirken. Je nach Lichteinfall und Tageszeit können "schwarze" Blumen in ihrer Wirkung von finster und verwunschen, bis hin zu interessant und elegant variieren.

Um Schwarz richtig in Szene zu setzen, bedarf es einer perfekten Ergänzung: Weiß! Auch mit gelb blühenden Pflanzen kombiniert, wirkt es besonders effektvoll, denn der Hell-Dunkel-Kontrast ist in solchen Fällen am stärksten. Mit Rot-, Blau- oder Violett-Tönen entstehen überaus stimmige Bilder mit harmonischer Wirkung. Nicht selten sind schwarze Blumen genau das, was in einem bunten Garten noch gefehlt haben, denn sie dienen - ähnlich wie weiße Blüten - zum Vermitteln zwischen grellen, bunten Farbkombinationen.

Unsere Liste schwarzblühender Stauden erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und lässt sich mit Sicherheit noch fortsetzen.

Blütenfarbe

schwarzpurpur

Blütezeit

Juli–August

Höhe

60 cm–120 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/Fr2-3

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter feuchter Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand feuchter Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

100 cm

Geselligkeit

I

Heimische Wildstaude

ja

Familie

Melanthiaceae

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