Salvia officinalis – Gewürz-Salbei

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 71069-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Diese durch Aussaat vermehrte Pflanze ist in Wuchs und Aroma recht variabel. Schön in naturhaften Pflanzungen, wo er sich am geeigneten Standort auch willig versamt. In der Küche, z.B. für Fisch, Geflügel, Gemüseeintöpfe und als Halsweh-Tee beliebt. Mehr lesen

Diese durch Aussaat vermehrte Pflanze ist in Wuchs und Aroma recht variabel. Schön in naturhaften Pflanzungen, wo er sich am geeigneten Standort auch willig versamt. In der Küche, z.B. für Fisch, Geflügel, Gemüseeintöpfe und als Halsweh-Tee beliebt.

Salvia officinalis kam wahrscheinlich schon mit den Römern auf ihren Eroberungsfeldzügen in die Gärten West- und Mitteleuropas. Sie nannten die Pflanze salvia, was vom lateinischen salvus kommt und so viel heißt wie heil, gesund. In der "Capitulare de villis", der von Kaiser Karl dem Großen um 812 erlassenen Landgüterverordnung, wurde die Anpflanzung vom Echte Salbei empfohlen.

Mehr zu dieser Pflanze in unserem August-Rätsel 2006."

Salvia officinalis

Mediterraner, stark aromatischer Halbstrauch für warme, durchlässige, trockene, kalkhaltige Standorte, der seit alters her als Heil- und Küchenkraut verwendet wird. Kann in strengen Wintern zurück frieren, treibt aber meist wieder aus. Deshalb sollte er in rauen Lagen vor Wintersonne geschützt werden. Ein Schnitt im späten Frühjahr und nach der Blüte hält die Pflanze kompakt. Zu beachten ist, dass buntlaubige Sorten meist empfindlicher sind und auf jeden Fall mehr Schutz benötigen.
Sehr gut für mediterrane Beete in Kombination mit z.B. Thymianen, Lavendel, Bohnenkraut etc. zu verwenden. Auch schön in Pflanzgefäßen ab 5 Liter Erdvolumen.

Salbei ergänzt Pastagerichte, Gebackenes, Eierspeisen und sogar Gemüse. Kombinieren lässt sich Salbei mit anderen intensiven mediterranen Kräutern, am besten mit Rosmarin, sowie mit Chili, Knoblauch und Zwiebeln. Kräuter und Gewürze mit feinem Aroma werden allerdings durch Salbei leicht 'erschlagen'.
Was macht man mit Salbei? Alles, von der Füllung für die Weihnachtsgans bis zu leichten mediterranen Sommergerichten. Nicht nur die traditionellen Kombinationen mit Kalbfleisch, mit Leber oder mit Aal sind empfehlenswert. Salbei passt ebenso gut zu Geflügel, Schwein oder Lamm.

Der höchste Thujon-Gehalt findet sich im Dalmatinischen Salbei (Salvia officinalis ssp. major); der Spanische Salbei (Salvia lavandulifolia) enthält dagegen überhaupt kein Thujon.

Als alte Heilpflanze hat Salbei antiseptische und entzündungshemmende Wirkungen. Ferner unterdrückt er Schweißbildung und wirkt krampflösend. Die Verdauung und Funktionen der Leber werden durch Salbei verbessert. Von längerer oder übermäßiger Anwendung ist jedoch abzuraten! Auch sollte er nicht in der Schwangerschaft verwendet werden.
Blütenfarbe

violettblau

Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

40 cm–60 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr/St/FS1b

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Steinanlage trockener Boden
  • trockener Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

40 cm, 6 St./m²

Geselligkeit

I

Bienenfreundlich

ja

Insektenweide

ja

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Familie

Lamiaceae

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