Fuchsia magellanica var. gracilis – Freiland-Fuchsie

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 52624-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stk.

Wohl die bekannteste winterharte Fuchsie mit einem dicht buschigen, grazilen Wuchs. An den leicht überhängenden Blüten-Zweigen befindet sich eine Vielzahl zarter, zweifarbiger Glöckchen.

Nur wenige Arten der aus Mittel- und Südamerika stammenden Gattung Fuchsie sind in unseren Breiten ausreichend winterhart. Fuchsia magellanica, die Freiland-Fuchsie oder auch Scharlach-Fuchsie, zählt zu den robustesten Arten und lässt sich hierzulande gut im Freien kultivieren. Sie stammt aus den Süd- und Zentralanden, wo sie selbst noch im Süden von Patagonien in Höhenlagen bis 1700 Meter vorkommt. Am Naturstandort findet man sie am Gehölzrand oftmals in der Nähe von Gewässern. Dort werden die Büsche bis über 3 Meter hoch, während sie bei uns als Halbsträucher selten höher als 1 Meter werden.

Die Triebe frieren hierzulande bei stärkeren Frösten zurück, jedoch treiben die Pflanzen im Frühjahr zuverlässig aus dem Wurzelstock wieder aus - vorausgesetzt es handelt sich um gut etablierte und eingewachsene Exemplare. Insofern ist es ratsam, im ersten Halbjahr zu pflanzen und dabei den Ballen ein wenig tiefer zu setzen als gewöhnlich. Auch sollte im Herbst auf einen Rückschnitt verzichtet werden. Mit einer leichten Abdeckung aus Laub und Reisig ist Fuchsia magellanica und die hier angebotenen Sorten dann auch in rauen Lagen ausreichend winterhart. Und im Frühjahr werden die über den Winter oberirdisch abgestorbenen Triebe bodennah zurückgeschnitten. Da der Austrieb erst spät im Frühjahr erfolgt, ist eine Unterpflanzung mit Zwiebelblühern, aber auch mit wintergrünen Stauden sinnvoll.

Bevorzugt werden locker-humose, nährstoffreiche Böden im lichten Schatten, wobei Wurzeldruck von Gehölzen ungünstig ist. Bei nicht zu trockenem Standort ist auch ein eher sonniger Pflanzplatz möglich. Fuchsien lassen sich selbstverständlich auch in großen Pflanzgefäßen (Minimum: 10 Liter Volumen) kultivieren, sollten dann aber frostarm überwintert werden.

In ihrer Heimat werden Fuchsien von Kolibris bestäubt. Hierzulande kommen nur Schmetterlinge und langrüsselige Hummeln in Betracht. Beobachtet wurden Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Taubenschwänzchen.

Blütenfarbe

purpurrot, violett

Blattfarbe

Dauerblüher

Blütezeit

Juli–Oktober

Höhe

60 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/Fr2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z7 (-17,8 °C bis -12,3 °C)

Pflanzabstand

50 cm

Geselligkeit

I

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Onagraceae

Kundenfrage | 12. Januar 2015
Wann kann ,darf, muß ich die Fuchsien schneiden? Im Frühjahr oder hätte ich sie im Herbst abschneiden sollen, und wenn ja, geht es jetzt auch noch?
Antwort | 14. Januar 2015
Bei den Freiland-Fuchsien sollte im Herbst auf keinen Fall ein Rückschnitt erfolgen. Die oberirdischen Pflanzenteile dienen auch als Schutz vor der kalten Jahreszeit. Im Frühjahr wird dann nur der Teil der Pflanze zurückgeschnitten, der erfroren ist. Nach sehr milden Wintern ist nur ein minimaler Schnitt nötig. Nach strengeren Wintern kann allerdings auch ein nahezu bodennaher Rückschnitt notwendig werden.

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