Acanthus hungaricus - Balkan-Bärenklau

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51653-101
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stk.

Unverwüstliche, vom Balkan stammende Blüten- und Blattschmuckstaude mit ornamentalen Blättern und schmückenden Samenständen, die sich für frische, tiefgründige, nährstoffreiche Böden in sonniger bis halbschattiger Lage eignet, jedoch auch auf trockenen, halbschattigen Plätzen gut...
Unverwüstliche, vom Balkan stammende Blüten- und Blattschmuckstaude mit ornamentalen Blättern und schmückenden Samenständen, die sich für frische, tiefgründige, nährstoffreiche Böden in sonniger bis halbschattiger Lage eignet, jedoch auch auf trockenen, halbschattigen Plätzen gut zurecht kommt. Bitte vor Winter- und Staunässe schützen.
Die dekorativen Schmuckstauden haben als Vorlage stilisierter Blätterkelche am korinthischen Säulenkapitell Kunstgeschichte geschrieben. Diese schönen Pflanzen spielten einst in der grauen Vorzeit eine bedeutende Rolle, und haben deswegen eine historische und artistische Wichtigkeit, weil sie den uralten Baumeistern zu Modellen bei Verzierung der Kapitäler der korinthischen Säulen dienten. Man sollte sie deshalb aus dem lieblichen Kreise ihrer Grazienschwestern nicht verweisen. (Zetter) In die Kunstgeschichte sind diese Säulenkapitelle als Acanthuskapitell eingegangen. Eine Reihe aus Acanthusblättern wird Acanthusfries genannt. Eine aus Acanthusblättern zusammengesetzte runde und symmetrische Blüte wird als Acanthusrosette bezeichnet.

Alle Acanthusarten bleiben, im Topfe unterhalten und frostfrei überwintert, immergrün und können dann zur Ausschmückung kühler Räume benutzt werden. ... Sie sind hoch ornamentale Zierpflanzen von edlem Habitus, welche sie vorzugsweise zum Schmuck landschaftlicher Gärten geeignet macht. Man kann sie mit Vorteil zur Vorpflanzung für Gehölzgruppen verwenden; aber ganz besonders machen sie Effekt, wenn man sie einzeln auf Rasenplätze pflanzt. (Villmorin 1879)

Seit 1869 ist der Balkan-Bärenklau nachweislich in England in Kultur und wird heute noch immer viel zu wenig gepflanzt!

Gerade Staudenfreunde schwelgen oftmals in Bildern üppiger Rabatten englischer Gartenanlagen. Überreich blühende, endlose Staudenbeete, die sich rechts und links eines breiten Rasenweges erheben, im Hintergrund durch eine geschnittene Hecke oder eine schöne Backsteinmauer begrenzt - farblich fein abgestimmt und in der Höhe elegant gestaffelt.
Ein "English Border" im eigenen Garten zu verwirklichen, erfordert zumindest dann ein Umdenken, wenn die Dimension nicht englischen Ausmaßen entspricht. Aber keine Sorge - auch im kleineren Stil können Sie sich den Charme dieser üppigen Rabatten in Ihren Garten holen. Sie beschränken sich auf ein Beet, das aber mindestens zwei Meter tief sein sollte (am besten vor einer geschnittenen Hecke), nehmen von den typischerweise verwendeten Rosen und Gehölzen nur in ganz geringem Umfang und setzen bei den Leitstauden auf nicht all zu groß werdende. Wichtig ist der Rasenweg vor der Rabatte, der Ihrer Pflanzung den perfekten Vordergrund schafft. Mit etwas Fingerspitzengefühl bei der Farbwahl und Verständnis für Farbkombinationen können Sie so Ihr "English Border" mit üppiger Blütenpracht schaffen.
Ergänzend zu Stauden und Gehölzen sind in den Borders auch Einjahresblumen wie z.B. Cosmos bipinnatus Albus und nicht winterharte wie z.B. Dahlia Bishop of Landlaff recht beliebt.
In England wird bei diesen Rabatten weniger Wert auf den passenden Lebensbereich gelegt, als vielmehr auf die Ästhetik einer gelungenen Farbkombination. Weshalb diese Pflanzungen oft umso mehr Pflege benötigen: gießen, düngen, wässern, verjüngen, umpflanzen, jäten... Aber diese Mühe wird großzügig belohnt!

Hier stellen wir Ihnen einige Stauden vor, die selbst mit undankbaren halbschattigen oder gar schattigen Pflanzplätzen mit (sommer-)trockenen Böden zurechtkommen. Wunder dürfen Sie auch von diesen 'Staudenhelden' nicht erwarten, und bis sie sich etabliert haben, brauchen sie Fürsorge und etwas Pflege. Später - richtig eingewachsen - sorgen sie für sich selbst. Denken Sie daran, dass es Standorte im Baumscheibenbereich größerer Bäume und mit sandigem Boden gibt, wo Pflanzungen kaum eine Chance haben und Selbstaussaat etwas entfernt gepflanzter etablierter Arten häufig die einzige Möglichkeit der Besiedelung bietet.

Experimentieren können Sie auf diesen Standorten auch mit Bergenien - diese werden dort allerdings nicht so reich blühen. An absonnigen oder halbschattigen Standorten sind auch trockenheitsverträgliche Geranium-Arten- und -Sorten geeignet, die im tieferen Schatten nur spärlich blühen würden.

Blütenfarbe

weißlich-rosa

Blütezeit

Juli–August

Höhe

60 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

Fr/FS/GR/St2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Fels-Steppe frischer Boden
  • Steinanlage frischer Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

70 cm

Geselligkeit

I-II

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Familie

Acanthaceae

Kundenfrage | 12. September 2012
Mein Acanthus hungaricus ist sehr groß, blüht aber nicht mehr. Kann ich ihn teilen bzw. umsetzen?
Antwort | 12. September 2012
Wir würden Acanthus hungaricus eher im Frühjahr umpflanzen, wenn das Laub beginnt, auszutreiben.

Kundenfrage | 22. Juli 2012
Wuchert der Acanthus hungaricus genauso, wie bei dem stacheligen Bärenklau beschrieben wird?
Antwort | 24. Juli 2012
Nein, Acanthus hungaricus wächst horstig und ist sehr viel zahmer als Acanthus spinosus.

Kundenfrage | 16. Juni 2012
Eignet sich Acanthus hungaricus oder spinosus zum Schnitt für die Vase?
Antwort | 16. Juni 2012
Ja, beide Arten des Acanthus sind gute Schnittblumen!

Kundenfrage | 20. Januar 2012
Hab Acanthus hungaricus in England gesehen. Ist sie bei uns nicht winterhart?
Antwort | 24. Januar 2012
Acanthus hungaricus stammt vom Balkan. Wenn der Balkan-Bärenklau vor Winter- und Staunässe geschützt wird, ist er bei uns in der Regel völlig winterhart.

Kundenfrage | 27. April 2011
Unser Acanthus steht seit 2 jahren am gleichen sonnigen platz auf leichtem Boden im Staudenbeet. Bisher hat er noch nicht geblüht. Benötigt der Acanthus mehr Dünger oder ist er an einem schattigeren Standort besser aufgehoben?
Antwort | 28. April 2011
Der beschriebene Standort klingt eingentlich passend für Acanthus hungaricus. Wenn ihr Boden leicht und trotzdem kompost-haltig/nährstoffreich ist, ist der Standort in Ordnung. Die Pflanze benötigt jedoch in der Regel etwas Zeit bis sie sich etabliert hat. Es kann also gut sein, dass Sie sich einfach noch etwas gedulden müssen, bis die Pflanze so richtig "loslegt".

Kundenfrage | 09. März 2011
Muss man die Pflanze schneiden? Wenn ja, wann und wie?
Antwort | 09. März 2011
Das braune Laub des Vorjahres kann im Frühjahr komplett entfernt werden, es folgt dann der frische Neuaustrieb.

Kundenfrage | 14. Oktober 2010
Seit zwei Jahren hab ich den Acanthus bei mir gepflanzt (Lehmboden, volle Sonne, eher trocken) und er will einfach nicht blühten. Er setzt viele Blätter an, aber das war es auch schon.
Antwort | 18. Oktober 2010
Der beschriebene Standort klingt eingentlich passend für Acanthus hungaricus. Die Pflanze benötigt jedoch in der Regel etwas Zeit bis sie sich etabliert hat. Es kann also gut sein, dass Sie sich einfach noch etwas gedulden müssen, bis die Pflanze so richtig "loslegt".

Kundenfrage | 08. April 2010
Kann das Berühren der Pflanzenteile allergische Reaktionen verursachen?
Antwort | 08. April 2010
... uns ist nicht bekannt, dass durch Acanthus allergische Reaktionen ausgelöst werden. (Was aber nicht zwingend heißt, dass das nicht trotzdem der Fall sein könnte.)

Kundenfrage | 15. März 2010
Ich kannte bis jetzt nur Acanthus mollis, ist das die einheimische Wildform? Welche Sorte - hungaricus, spinosus, mollis, macht im Topf die beste Figur?
Antwort | 16. März 2010
Acanthus mollis stammt aus dem Mittelmeergebiet, hat breitere Blätter und ist etwas weniger winterhart als Acanthus hungaricus. Acanthus spinosus hebt sich deutlich durch die dornige Belaubung ab. Alle drei machen im Topf eine gute Figur , sollten dann aber frostfrei (oder gut geschützt) überwintert werden.

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