Hesperis matronalis 'Alba Plena' – Gefüllte Nachtviole

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50865-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Zugegeben, ein klein wenig sind wir stolz, dass wir dieses Juwel in unserem Sortiment anbieten können! Und wer sie zu sich holt sollte wissen, dass unsere Primadonna gut umsorgt sein möchte. Mehr lesen
Zugegeben, ein klein wenig sind wir stolz, dass wir dieses Juwel in unserem Sortiment anbieten können! Und wer sie zu sich holt sollte wissen, dass unsere Primadonna gut umsorgt sein möchte.
Einfach nur so in den Garten gepflanzt, ist sie meist schon bald wieder verschwunden. Vielmehr sollte sie bereits nach wenigen Jahren aufgenommen, vorsichtig geteilt und die vitalen Triebe wieder an anderer Stelle im Garten aufgepflanzt werden. Der ideale Standort ist licht schattig, der ideale Boden ausgewogen mit Nährstoffen versorgt und gut durchlässig - das Ganze bei konstanter Wasserversorgung, wobei Nässe im Winter nicht vertragen wird. Sehr zu empfehlen ist die Kultur im (Ton)Topf mit 2-3 Liter Erdvolumen. So kann die Pflanze während der Blütezeit dem Auge und der Nase nahe gebracht werden - die restliche Zeit über wird sie an geeigneter Stelle im Garten eingesenkt.

Während die einfach blühenden Nachtviolen in der Tat nur in den Abend- und Nachtstunden duften, handelt es sich bei unserer Primadonna um einen Rund-um-die-Uhr-Dufter. Wer schnell genug ist und die abgeblühten Triebe entfernt, wird zudem mit einer stattlichen Nachblüte belohnt. Generell ist ein Rückschnitt nach der Blüte wichtig um die Vitatlität der Pflanze zu fördern.

Hesperis wurde schon viele Jahre in den Gärten kultiviert, was folgendes Zitat von Möller aus dem Jahr 1902 belegt:
Unter den Stauden ist unsere weissgefüllte Nachtviole eine der wertvollsten, da sich die Blumen zu Kränzen sowol als auch für die feinste Binderei verwerten lassen. Sie ist eine sehr schätzenswerte Pflanze, die in keiner Schnittblumen-Gärtnerei fehlen sollte, zumal die Blütezeit in den Juni fällt, wo oft grosser Mangel an weissen Schnittblumen herrscht und diese gefüllte Nachtviole dann recht willkommen ist. Es können aber nicht nur die Blumen derselben zu allen besseren Bindekunst-Arbeiten verwendet werden, sondern sie ist auch eine sehr verwendbare Pflanze für die Landschaftsgärtnerei, da sie vor Gehölzpartieen einzeln, wie auch in ganzen Gruppen gepflanzt, sich vorteilhaft ausnimmt. Sie gleicht in der Blüte gefüllten Levkoyen und duftet besonders des Abends sehr angenehm.
Diese weissgefüllte Sorte ist wol die schönste unter den Nachtviolen, zumal sie im Juni zugleich mit den Pechnelken, Lychnis Viscaria, blüht und mit diesen zu prächtigen Zusammenstellungen verwendet werden kann.
Die Nachtviolen lieben einen nahrhaften schweren Boden; im heissen Sandboden gehen sie meist wieder ein. Mit meinen Nachtviolen wechsle ich alljährlich den Platz, auch werden sie jedes Jahr geteilt. Man kann auch die jungen Pflänzchen von den alten abtrennen und die letzteren noch stehen lassen, die dann wieder austreiben und im zweiten Jahre noch einmal blühen. Man darf aber nicht versäumen, junge Pflanzen hinreichend heranzuziehen, denn die alten Pflanzen verlieren ihre Staudennatur und sterben von innen ab. Nachdem die Blüte im Juni vorüber ist, schneidet man die Blütenstiele aus, worauf die Pflanzen jung austreiben. Hierauf nimmt man sie heraus und teilt sie in soviel Teile, wie man Pflanzen gebraucht. Ich habe auch in den letzten Jahren die jungen Triebe von den alten Pflanzen getrennt, worauf diese nochmals austreiben und im folgenden Jahre wieder blühten. Die Stecklinge werden auf einen mit genügend sandiger Mistbeeterde versehenen lauwarmen Kasten pikirt, wo sie in kurzer Zeit Wurzeln bilden.
Mitte September kann man die jungen Pflanzen schon in das freie Land setzen, wo sie an Ort und Stelle stehen blieben und im Frühling eine Zierde des Gartens bilden.
Blütenfarbe

weiß, gefüllt

Blattfarbe

intensiver Duft

Blütezeit

Mai–Juli

Höhe

40 cm–60 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/Fr2b

  • frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z3 (-40,1 °C bis -34,5 °C)

Pflanzabstand

30 cm, 11 St./m²

Geselligkeit

II

Giftklasse

schwach giftig (+)

Duftend

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Familie

Brassicaceae

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