Ruta graveolens 'Jackman's Blue' – Weinraute

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 71066-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Weinraute ist eine stark aromatische mediterrane Heil- und Gewürzpflanze mit ornamentalen Blättern und sehr bitterlichem Aroma. 'Jackman's Blue' ist eine Sorte mit intensiv blau-grünen Blättern (phototoxisch!). Wunderschön als kleine... Mehr lesen

Weinraute ist eine stark aromatische mediterrane Heil- und Gewürzpflanze mit ornamentalen Blättern und sehr bitterlichem Aroma. 'Jackman's Blue' ist eine Sorte mit intensiv blau-grünen Blättern (phototoxisch!). Wunderschön als kleine Hecke, zu gelblaubigen Pflanzen oder mit blauen Gräsern.

Vorsicht: Ruta graveolens 'Jackmans Blue' ruft bei Berührung oftmals phototoxische Reaktionen hervor, wie z. B. Verbrennungen oder starke Hautirritationen! Bitte Hautkontakt deshalb möglichst vermeiden!

Sie stand im Altertum bei den Griechen, Römern und Ägyptern in hohem Ansehen. Die verdauungsfördernde Wirkung der Weinraute findet Würdigung als traditioneller Bestandteil des Grappa. Als würzendes Küchenkraut ist sie weitgehend in Vergessenheit geraten. Früher wurde sie häufig gemeinsam mit Salbei als Würzkraut für Lamm und Hammel verwendet. Findige Köche vermochten mit Hilfe der Raute sowie Thymian, Lorbeer und Wacholder ganz normalen Fleischgerichten einen Wildgeschmack zu verleihen.

Man sollte sich der Raute vorsichtig nähern und sie in kleinen Mengen zu Lamm, Fisch, Suppen, Saucen, Kräuterbutter, Mayonnaisen und Salaten versuchen. Der Bittergeschmack wird übrigens intensiver, je länger man das Kraut erhitzt. Vielleicht nähert man sich also zunächst dem Aroma. Dazu ein Zweiglein nur kurz in der fast fertigen Speise ziehen lassen.

Als heilendes Kraut hat die Weinraute eine lange Tradition. Besonders häufig wurde sie als durchblutungsförderndes und blutdrucksenkendes Mittel eingesetzt. Doch auch psychoaktive Kräfte wurden der Raute immer wieder nachgesagt. So sollen Leonardo da Vinci und Michelangelo der Pflanze neben der Stärkung ihrer Augenkraft auch eine Steigerung der schöpferischen Leistung zugeschrieben haben. Bis heute hat sich regional die Auffassung gehalten, dass Raute vor Giften schützt und sogar den bösen Blick und den Teufel bannen könne. In der Antike galt Raute gar als universelles Gegengift und als Mittel, Männer impotent und Frauen unfruchtbar zu machen.Legendär ist die Verwendung der Raute im Vier-Räuber-Essig. Die Überlieferung besagt, dass Kräuteressig, zu dessen Hauptbestandteilen Raute gehörte, während einer Pestepidemie in Marseille vier Räuber vor der Ansteckung bewahrt haben soll.

Die Weinraute ist dankbar für möglichst warme, durchlässige, nährstoffarme Böden. Sie ist robust, dekorativ und gut winterhart.

Mehr zu dieser Pflanze in unserem November-Rätsel 2004.

Blütenfarbe

gelb

Blattfarbe
  • silber
  • blau
Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

40 cm–60 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

B/Fr1-2

  • Beet trockener Boden
  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

40 cm, 6 St./m²

Pflanz-Zeitpunkt

Frühjahrspflanzung empfohlen

Geselligkeit

I

Giftklasse

giftig +

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Wintergrün

ja

Familie

Rutaceae

Kundenfrage | 19. Juli 2018
Muss ich Ruta graveolens im Herbst zurück schneiden?
Antwort | 19. Juli 2018
Am besten schneidet man Ruta graveolens im Sommer direkt nach der Blüte zurück. Im Herbst sollte sie auf keinen Fall geschnitten werden. Vorsicht: Ruta graveolens 'Jackmans's Blue' ruft bei Hautkontakt oftmals phototoxische Reaktionen hervor! Am besten Handschuhe und ein langärmeliges Tshirt tragen.

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