Peucedanum ostruthium 'Daphnis' – Gelbbunter Meisterwurz
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51232
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)
Eine besonders schöne, äußerst dekorative Form der ausdauernden alten Heil- und Würzpflanze Meisterwurz (Peucedanum ostruthium) ist ‘Daphnis‘. Die großen, attraktiv cremefarben gerandeten Blätter erinnern besonders im Austrieb an einen zwar ebenfalls schönen, aber deutlich ausbreitungsfreudigeren Verwandten, den panaschierten Giersch (Podagraria variegata).
Neigung zum Wuchern ist der aromatisch duftenden Meisterwurz aber keinesfalls eigen, sie bildet schöne, stattliche Horste und ist eine überaus wertvolle, viel zu selten gepflanzte Strukturpflanze. Die prächtigen, sehr standfesten und an guten Standorten bis zu 80 Zentimeter hoch werdenden Blütenstände mit den üppigen weißen Dolden erscheinen von Anfang Juli bis in den August hinein. Bestens geeignet sind sonnige bis halbschattige Plätze und gut mit Feuchtigkeit versorgte tiefgründige, nährstoffreiche und gern kalkhaltige Böden.
Eine besonders schöne, äußerst dekorative Form der ausdauernden alten Heil- und Würzpflanze Meisterwurz (Peucedanum ostruthium) ist ‘Daphnis‘. Die großen, attraktiv cremefarben gerandeten Blätter erinnern besonders im Austrieb an einen zwar ebenfalls schönen, aber deutlich ausbreitungsfreudigeren Verwandten, den panaschierten Giersch (Podagraria variegata).
Neigung zum Wuchern ist der aromatisch duftenden Meisterwurz aber keinesfalls eigen, sie bildet schöne, stattliche Horste und ist eine überaus wertvolle, viel zu selten gepflanzte Strukturpflanze. Die prächtigen, sehr standfesten und an guten Standorten bis zu 80 Zentimeter hoch werdenden Blütenstände mit den üppigen weißen Dolden erscheinen von Anfang Juli bis in den August hinein. Bestens geeignet sind sonnige bis halbschattige Plätze und gut mit Feuchtigkeit versorgte tiefgründige, nährstoffreiche und gern kalkhaltige Böden.
Peucedanum - Haarstrang
Peucedanum sind auffällige, eher selten kultivierte Pflanzen, die i.d.R. Standorte mit feuchteren Böden in vollsonniger bis halbschattiger Lage bevorzugen. Die ca. 170 verschiedenen Arten sind in Eurasien, Südafrika und tropischen Gegenden Afrikas beheimatet. Bisher haben nur wenige dieser Arten den Weg in unsere Gärten geschafft, wo sie v.a. in naturnahen Gärten und Bereichen Verwendung finden. Die Pflanzen entwickeln kräftige Pfahlwurzeln und schmücken sich mit attraktivem, meist fiederteiligem oder mehrfach gefiedertem Blattwerk.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
weiß
- gelb
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
VII–VIII
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
40 cm–60 cm
- sonnig
- absonnig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
GR/Fr2-3
- Freifläche mit Wildstaudencharakter feuchter Boden
- Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
- Gehölz-Rand feuchter Boden
- Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
35 cm, 9,4 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
I
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Apiaceae
Nun ist die Pflanze fast ausgeblüht und viele Samen bilden sich. Also besser jetzt zurückschneiden? Remontiert die Meisterwurz?
Der Rückschnitt von Peucedanum osthruthium 'Daphnis' sollte noch vor der Samenreife erfolgen um Selbstaussaat zu vermeiden. Eine Nachblüte wird jedoch nicht mehr gebildet.