Lychnis coronaria – Samtnelke, Vexiernelke, Lichtnelke

Silene coronaria
Preis: 3,30 €
ab 5 Stück 3,10 €
ab 10 Stück 2,80 €
inkl. MwSt. 5,00 % zzgl. Versandkosten

Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51090-101
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Die kurzlebige Art mit silbrigem, weißfilzig behaartem Laub leuchtet mit ihren karminroten Blüten schon von weitem durch den Garten und bringt intensive Farbtupfer ins Beet. Sie eignet sich besonders für die Verwendung auf sonnigen, nicht zu nährstoffreichen Standorten. Mehr lesen

Die kurzlebige Art mit silbrigem, weißfilzig behaartem Laub leuchtet mit ihren karminroten Blüten schon von weitem durch den Garten und bringt intensive Farbtupfer ins Beet. Sie eignet sich besonders für die Verwendung auf sonnigen, nicht zu nährstoffreichen Standorten.

Die einzelne Pflanze ist sehr kurzlebig und wird meist nur zwei bis drei Jahre alt. Der Bestand erhält sich aber durch Selbstaussaat. Grundvoraussetzung hierfür ist, dass es genug offenen Boden gibt. In sehr dichten Pflanzungen wird die Samtnelke demzufolge recht schnell verschwinden.

Lychnis cornaria ist bei verschiedensten Insektenarten heiß begehrt. Der häufigste Blütengast ist der Zitronenfalter. Er kann als fertig entwickeltes Insekt völlig eingeschneit oder mit Schnee bedeckt den Winter an Zweigen oder im Bodenlaub verbringen. Die ersten milden Tage erwecken ihn dann zum Leben und auf der Suche nach Nektar trifft er schon bald auf diese leuchtenden Blüten. Die Weibchen der Großen Wollbiene betten ihre Brutzellen mit Pflanzenhaaren aus, die sie u.a. von Königskerzen, Wollziest und eben auch von der Lichtnelke abschaben.

Die Pflanze wurde schon um 1410 auf dem "Frankfurter Paradiesgärtlein" dargestellt, einem kleinen Tafelbild eines anonymen oberrheinischen Meisters. Wann genau die Vexiernelke Einzug in die Gärten Mitteleuropas hielt, ist jedoch nicht bekannt. Sie galt in der christlichen Symbolik als Oculus Christi, also als "Auge Christi", sowie als Rosa Mariana, Marienrose. Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Kronen-Lichtnelke in Deutschland von Otto Brunfels (1488–1534) in seinem Buch "Contrafayt Kreuterbuch" aus dem Jahr 1532.

Der Trivialname Vexiernelke beruht darauf, dass die fünf spitzen Zähnchen in der Blüte denjenigen in die Nase stechen, der auf der Suche nach dem (nicht anwesenden) Duft an der Blüte schnuppert. Vexieren bedeutet so viel wie jemanden hänseln, necken, quälen oder plagen.

Lychnis - Lichtnelke

Lichtnelken sind Sonne liebende eher kurzlebige Stauden mit leuchtenden Blütenfarben und üppigem Blütenflor, die Farbtupfer in sommerliche Gärten bringen. Viele erhalten sich durch Selbstaussaat und haben silbriges Laub. Sie sind vor allem für nährstoffarme, durchlässige Standorte geeignet.
Der Name Lychnis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Lampe. Die Namensgebung verweist darauf, dass die filzigen Blätter einiger Arten zur Herstellung von Dochten verwendet wurden.

Blütenfarbe

karminrot

Blütezeit

Juni–Juli

Höhe

60 cm–80 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr1

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

50 cm, 4 St./m²

Geselligkeit

II

Bienenfreundlich

ja

Schneckenfraß

relativ geringe Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Familie

Caryophyllaceae

Kundenfrage | 17. Juli 2020
Meine Lichtnelken sind verblüht. Wie schneide ich sie zurück?
Antwort | 22. Juli 2020
Lychnis coronaria ist sehr kurzlebig und wird meist nur zwei bis drei Jahre alt. Der Bestand erhält sich aber durch Selbstaussaat. Man sollte deshalb nicht alle Lichtnelken nach der Blüte zurückschneiden, sondern ein paar Samenstände stehen lassen.

Frage stellen

Pflanzpartner

Schaugarten

Erkunden Sie unsere Schaugärten und Mutterpflanzenquartiere

Verkauf

Erkunden Sie die Verkaufsquartiere und unseren Warenladen

entdecken