Euphorbia cornigera 'Goldener Turm' – Hohe Wolfsmilch

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50628-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Üppige und standfeste Sorte der Hohen Wolfsmilch von Ernst Pagels die fantastisch mit Achillea 'Feuerland', Perovskia und Aster amellus kombiniert werden kann. Die Blätter haben einen hellen Mittelstreifen, die Blütendolden goldene Hochblätter. 'Goldener Turm'... Mehr lesen

Üppige und standfeste Sorte der Hohen Wolfsmilch von Ernst Pagels die fantastisch mit Achillea 'Feuerland', Perovskia und Aster amellus kombiniert werden kann. Die Blätter haben einen hellen Mittelstreifen, die Blütendolden goldene Hochblätter. 'Goldener Turm' ist vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ausgesprochen attraktiv.

Euphorbia - Wolfsmilch

Die Gattung Euphorbia ist weltweit verbreitet und kommt mit über 2000 Arten unvergleichlich vielfältig daher. Sieht man von den einjährigen und verholzenden Arten sowie den oft stacheligen, blattlosen (kakteenartigen) Sukkulenten ab und konzentriert sich auf die hierzulande winterharten (meist einziehenden) sowie die "mediterranen", wintergrünen, meist zweijährige Triebe hervorbringenden Arten und Sorten, so sind die Verwendungsmöglichkeiten immer noch breit gefächert und für unterschiedlichste Gartensituationen von Bedeutung.
Wolfsmilch sind manchmal prachtvoll, fast ausnahmslos faszinierend, ab und an auch sehr bescheiden. Die wirklichen Stars im Beet sind sie nur selten, dafür überaus wichtige Bestandteile des perfekten Ganzen. Mit schön strukturiertem und unterschiedlich gefärbtem Laub und Blüten in Grün-, Gelb- und manchmal auch Orangetönen kontrastieren oder vermitteln sie zwischen unterschiedlichsten Nachbarpflanzen auf erstaunliche Art und Weise und vermögen dabei stets eigene Akzente zu setzen. Im Herbst triumphieren manche Vertreter mit spektakulären Verfärbungen, andere sind wintergrün und vermögen so auch in der kalten Jahreszeit noch Struktur in Staudenbeete zu bringen.

Charakteristisch für alle Wolfsmilch-Gewächse ist der bei Verletzungen austretende Milchsaft, der bei manchen Menschen eine unangenehme Kontaktallergie auslösen kann (ggf. rasch abwaschen und keinesfalls in die Augen bringen!). Zum zweiten zeichnen sich Euphorbien durch eine einzigartige, ungewöhnliche Blütenstruktur aus: An verzweigten Blütenständen befinden sich zahlreiche, recht reduzierte (meist eingeschlechtliche) Einzelblüten ohne Kelch- oder Kronblätter. Deren Aufgabe übernehmen auffällige Hoch- bzw. Vorblätter, so dass die Blütenstände auf den ersten Blick wie zwittrige Einzelblüten wirken.

Was die konkrete Verwendung angeht, gilt es stets zu beachten, von welchen natürlichen Standorten die jeweiligen Wolfsmilchgewächse stammen und welches standortangepasste Verhalten sie an den Tag legen. So gibt es z.B. einige stark wuchernde Arten, die an Problemstandorten eine große Hilfe sein können, im klassischen Staudenbeet aber auch zur Verzweiflung treiben können, weil man dem Ausbreitungsdrang nicht so leicht Herr wird. Viele Arten stammen aus wesentlich südlicheren Gefilden und sind somit Sommertrockenheit und milde Winter gewöhnt - für sie sind geschützte Standorte unter Vordächern, an Mauern oder in Innenhöfen wichtig. Weiterhin gibt es Vertreter, die zu den Waldbewohnern zählen, wieder andere lieben feuchte Böden oder auch extrem trockene Standorte. Auf den ersten Blick erschwert dies vielleicht die Qual der Wahl. Ist man sich der Unterschiede und mannigfaltigen Eigenheiten bewusst, findet sich aus dem großen Euphorbien-Sortiment jedoch für fast jede Gartensituation ein passender Kandidat.

Blütenfarbe

grünlichgelb

Blütezeit

Mai–Juli

Höhe

90 cm–120 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr/B2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

70 cm, 2 St./m²

Geselligkeit

I

Giftklasse

giftig +

Insektenweide

ja

Schneckenfraß

keine Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Züchter

Ernst Pagels (DE)

Familie

Euphorbiaceae

Kundenfrage | 22. Juli 2010
Kann ich meine Euphorbia 'Goldener Turm' im Herbst zurückschneiden oder ist es im Frühjahr besser?
Antwort | 24. Juli 2010
Die Pflanze stirbt im Winter oberirdisch ab, den Rückschnitt machen Sie also einfach dann, sobald Ihnen die Pflanze ästhetisch nicht mehr zusagt!

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