Echium russicum – Russischer Natternkopf
Pontechium maculatum
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 55851
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)
Samtig rot wie ein guter Burgunder kommt dieser Natternkopf mit seinen prächtigen Blütenkerzen daher. Er bleibt etwas kleiner als der bei uns verbreitete, blaublütiger Vertreter.. Attraktiv sind im Herbst die hochgeschossenen verblühten Kerzen. Typisch ist eine grundständige, immergrüne Blattrosette.
Wie der „Echte“ Natternkopf bevorzugt der Russische Natternkopf nährstoffarme, kalkreiche, durchlässige Substrate. Dank ihrer Pfahlwurzel ist die Staude sehr trockentolerant. Auf mageren Standorten ist sie generell langlebiger als auf fetten. Kurze Lebensdauer kompensiert sie aber durch reiche Selbstaussaat. Die Staude profitiert von leichtem Winterschutz bei Barfrost.
Samtig rot wie ein guter Burgunder kommt dieser Natternkopf mit seinen prächtigen Blütenkerzen daher. Er bleibt etwas kleiner als der bei uns verbreitete, blaublütiger Vertreter.. Attraktiv sind im Herbst die hochgeschossenen verblühten Kerzen. Typisch ist eine grundständige, immergrüne Blattrosette.
Wie der „Echte“ Natternkopf bevorzugt der Russische Natternkopf nährstoffarme, kalkreiche, durchlässige Substrate. Dank ihrer Pfahlwurzel ist die Staude sehr trockentolerant. Auf mageren Standorten ist sie generell langlebiger als auf fetten. Kurze Lebensdauer kompensiert sie aber durch reiche Selbstaussaat. Die Staude profitiert von leichtem Winterschutz bei Barfrost.
Lassen Sie sich von der botanischen Einordnung nicht verwirren: Echium russicum wird inzwischen als eigene Gattung Pontechium geführt. Der Grund sind Abweichungen in DNA-Sequenzen und unterschiedliche Narbenformen. Wir bleiben aber vorerst der Einfachheit halber beim alten Namen. Sei es, wie es will: Der Russische oder Fleckige Natternkopf ist in Osteuropa verbreitet, sein westlichstes Vorkommen findet sich im Pannonischen Becken in Österreich. (Halb-)Trockenrasen, lichte Kiefernwälder und Schotterfluren in sonnigen Lagen sind seine Heimat. Gut lässt er sich in naturhaften Staudenrabatten oder -säumen oder auch Dachgärten platzieren. Reizvoll sind Kombinationen mit halbhohen Gräsern.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
dunkelrot
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
IV–IX
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
60 cm
- sonnig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
Fr1-2
- Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
- Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z3 (-40,1 °C bis -34,5 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
35 cm, 9,4 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
II
Giftklassen
Draußen in der Landschaft, aber auch im Garten und sogar in unseren Innenräumen begegnen wir immer wieder Pflanzen, die giftig sind. Wir haben uns bemüht, die Pflanzen unseres Sortiments daraufhin zu überprüfen und haben eine Einstufung in folgende Klassen vorgenommen:
- (+) = wenig giftig
- + = giftig
- ++ = stark giftig, kann zu schweren Vergiftungserscheinungen führen
- +++ = sehr stark giftig, schon geringe Mengen lebensgefährlich
Das Thema "Giftpflanzen" hat viele Facetten und kann an dieser Stelle keinesfalls umfassend behandelt werden. Auch können wir gewisse "Lücken" in unserer Kennzeichnung nicht ausschließen. Es sei darauf hingewiesen, dass es mehrere Giftinformationszentralen gibt, die in Notfällen Tag und Nacht Auskunft geben, u. a. die Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn, Tel: 0228-19240.
giftig +
ja
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Boraginaceae