Salvia pratensis – Wiesen-Salbei
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51378
9 cm Topf (0.5 l)
Die bekannte heimische Wiesenblume verlangt in erster Linie einen vollsonnigen, eher trockenen Standort, ist jedoch sonst recht anspruchslos. Die Blüten stehen in lockeren, großen Scheinähren auf aufrechten Blütenstängeln über den grünen, runzligen Blattrosetten. Sehr schön kann diese Art in Blumenwiesen und naturhaften Pflanzungen verwendet werden. Die Blütezeit liegt deutlich früher als beim Steppen-Salbei, wobei sich beide auf ideale Weise ergänzen.
Die bekannte heimische Wiesenblume verlangt in erster Linie einen vollsonnigen, eher trockenen Standort, ist jedoch sonst recht anspruchslos. Die Blüten stehen in lockeren, großen Scheinähren auf aufrechten Blütenstängeln über den grünen, runzligen Blattrosetten. Sehr schön kann diese Art in Blumenwiesen und naturhaften Pflanzungen verwendet werden. Die Blütezeit liegt deutlich früher als beim Steppen-Salbei, wobei sich beide auf ideale Weise ergänzen.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
violettblau
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Mai–Juli und September
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
40 cm–60 cm
- sonnig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
Fr/SH1
- Freifläche mit Steppen-Heide-Charakter trockener Boden
- Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z3 (-40,1 °C bis -34,5 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
40 cm, 7,2 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
I-II
ja
ja
ja
ja
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Lamiaceae
Was ist der geschmackliche Unterschied (vor allem der Blüten) zwischen Salvia Officinalis und Salvia Pratensis?
Ist dies Bio-Ware? Kann man die Blüten frisch verzehren?
Salvia officinalis ist geschmacklich besser als S. pratensis. Die Blüten sollen frisch noch besser als getrocknet schmecken. S. officinalis ist immer Bio-Ware, bei der S. pratensis kann es variieren.
Was bedeutet bodennaher Rückschnitt? Nur die verwelkten Blütenstände entfernen oder kompletter Rückschnitt der Pflanze kurz über dem Boden?
Bodennaher Rückschnitt bedeutet, dass man die komplette Pflanze kurz über dem Boden abschneidet.
Soll der Wiesensalbei nach der Blüte zurückgeschnitten werden?
Ja, ein bodennaher Rückschnitt nach der ersten Blüte ist empfehlenswert. Dadurch treibt wieder nach und blüht im August/September ein zweites Mal. Wenn er verwildern darf, lässt man die zweite Blüte stehen, damit er sich aussäen kann.