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Nepeta - Katzenminze

Katzenminze umfasst zumeist horstig wachsende Stauden mit end- oder achselständigen Lippenblüten und aromatischem Laub. Nepeta sind als Rosenbegleiter, für Naturgärten und Beetpflanzungen, etliche auch für Kästen & Kübel geeignet. Sonnige Gartenbereiche mit nicht zu nährstoffreichen, gut wasserdurchlässigen Böden sind für die meisten Sorten ideal. Ein kräftiger Rückschnitt nach der Blüte verhindert Selbstaussaat, verbessert das gesamte Erscheinungsbild und führt in der Regel zu reicher Nachblüte.

Viele Nepeta-Arten und -Sorten üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Katzen aus. Es gibt Arten, in denen sich Katzen intensiv herumwälzen. Verursacht wird dieses Verhalten durch die chemische Verbindung Nepetalacton, die Katzen für ein paar Minuten in einen Rauschzustand versetzt. Den höchsten Anteil dieses Stoffes besitzt Nepeta cataria. Zitronig duftende Arten hingegen werden von Katzen eher gemieden.

Der botanische Name Nepeta stammt vermutlich von der antiken etruskischen Stadt Nepet im heutigen Mittelitalien, wo die Pflanze einst kultiviert wurde.

Katzenminzen werden von verschiedenen Wildbienen-Arten und Hummeln als Nektarquelle genutzt. Die Honigbiene ist aber tatsächlich am häufigsten zu sehen. Auch Schmetterlinge können beim Nektartrinken beobachtet werden. Bestäubt werden die Blüten aber nur von Honigbienen und 5 pollensammelnden Wildbienen.

Quellen zu den Insekten-Informationen: 
www.bienenweidekatalog-bw.de
Blütenpflanzen und ihre Gäste – Teil 3, Obst- und Gartenbauverlag, München