Lavandula angustifolia 'Little Lottie' – Zwerg-Lavendel
'Clarmo'
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 52085
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)
Eine bezaubernde kleine Lavendel-Sorte mit zartrosa Blüten die aus 'Blue Cushion' hervorgegangen ist. Bei uns der Zwerg unter den rosa blühenden Sorten. Die zarte Blütenfarbe bringt Romantik ins Beet und lässt sich hervorragend mit anderen rosa blühenden Mediterranen kombinieren. Ausgezeichnet auch für größere Balkonkästen und Pflanzgefäße ab 3 bis 5 Liter Erdvolumen.
Eine bezaubernde kleine Lavendel-Sorte mit zartrosa Blüten die aus 'Blue Cushion' hervorgegangen ist. Bei uns der Zwerg unter den rosa blühenden Sorten. Die zarte Blütenfarbe bringt Romantik ins Beet und lässt sich hervorragend mit anderen rosa blühenden Mediterranen kombinieren. Ausgezeichnet auch für größere Balkonkästen und Pflanzgefäße ab 3 bis 5 Liter Erdvolumen.
Lavendel
Der Duft von blühendem Lavendel weckt so manche Assoziation. Für die einen ist es der Wäscheschrank der Großmutter, für die anderen die flirrende Hitze der sommerlichen Provence ...
Botanisch gesehen sind alle Lavendelarten keine Stauden, sondern Halbsträucher. Das bedeutet, dass Lavendel sich im Winter nicht wie die Stauden komplett in die unterirdischen Überwinterungsorgane zurückzieht, sondern dass er oberirdisch mit teils verholzten, teils krautigen, wintergrünen Trieben überwintert: In der Gartengestaltung ein wertvoller Aspekt, den man durchaus berücksichtigen sollte, da er dem winterlichen Garten Struktur verleiht. Er lässt sich ebenso gut in Töpfen und Kübeln (5 Liter und größer) kultivieren.
Lavendel liebt möglichst vollsonnige Standorte und einen durchlässigen, kalkhaltigen, eher nährstoffarmen Boden. Bereist man den Süden Europas, so gewinnt man gar den Eindruck, dass er auf nahezu reinem Kalkschotter noch zu gedeihen vermag. Ein gut dränierter Boden ist für Lavendel überlebenswichtig. Die Winterhärte hängt entscheidend von einem Standort mit sehr durchlässiger Erde und viel Sonnenschein ab. Jegliche Staunässe, vor allem im Winter, kann ihm den Garaus machen!
In unserer Gartenwelt erfahren Sie mehr über die vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten und zur richtigen Pflege von Lavendeln - und warum Rosen und Lavendel keine optimalen Pflanzpartner sind. Wer sich noch detaillierter über Lavendel informieren möchte, dem können wir unseren kleinen Lavendel-Katalog ans Herz legen. Dort finden Sie neben detaillierten Pflanzenbeschreibungen und vielen Tipps zur Kultivierung von Lavendel auch Rezepte und Verwendungstipps.
Lavandula angustifolia :: Garten-Lavendel
Als Echter Lavendel wird nur die Wildart (Lavandula angustifolia) bezeichnet, welche als Heilpflanze seit jeher geschätzt wird und viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten findet. Daraus wird auch das wertvolle Lavendelöl gewonnen.
Die ausgelesenen Sorten gehören zwar zur selben Art, werden aber als Garten-Lavendel bezeichnet. Alle Sorten, die wir anbieten, werden vegetativ, also durch Stecklinge vermehrt. So bleiben die besonderen Eigenschaften, durch die sich die Sorten auszeichnen, erhalten. Aus der enormen Fülle an Sorten, die es mittlerweile gibt, haben wir ausgewählt, was sich in unserer Lavendelsammlung als besonders wertvoll erwiesen hat.
Der Garten-Lavendel ist gut frosthart, einfach zu kultivieren und durch zweimaligen Schnitt kompakt und buschig zu erhalten. Ein leichter Rückschnitt nach der Blüte bringt noch etwas Durchtrieb bis zum Spätsommer und wohlgeformte Büsche für den winterlichen Garten. Im späten Frühjahr, wenn der neue Austrieb sichtbar wird, sollte dann ein stärkeres Einkürzen der Triebe erfolgen.
Am geeigneten Standort eignen sich alle Sorten für mehr oder weniger kompakte Einfassungen und Hecken. Wir empfehlen Ihnen pro laufendem Meter Dufthecke nicht mehr als drei Pflanzen zu setzen, damit diese sich gut entwickeln können und nicht schon nach zwei Jahren um Licht und Luft konkurrieren müssen.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
zartrosa
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Juni–Juli
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
25 cm–35 cm
- sonnig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
Fr/FS/SH1b
- Fels-Steppe trockener Boden
- Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
30 cm, 12,8 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
I-II
ja
ja
ja
Schneckenfraß
keine Gefahr
relativ geringe Gefahr
geringe Gefahr
keine Gefahr
ja
ja
Züchter
Dank der unermüdlichen Züchtungsarbeit bekannter Staudenzüchter können wir heute auf ein nahezu unüberschaubar breites Sortiment an Stauden für alle Bereiche des Gartens zurückgreifen.
Sofern uns der Züchter der Sorte bekannt ist, so enthält diese Angabe den Namen des Züchters, das Züchtungsjahr und das Land, in dem diese Sorte entstand.
Clarke (Großbritannien) 1998
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Lamiaceae
Ich möchte einen Hang vor unserem Kellerfenster mit Lavendel bepflanzen. Er ist durch eine Abgrabung entstanden. Vermutlich sind im Untergrund Steine und Bauschutt vorhanden. Der Boden ist ziemlich trocken und sandig. Ausrichtung Süd-Westen. Ich hatte letztes Jahr bereits ein paar Lavendelpflanzen gepflanzt, die jedoch im Winter eingegangen sind. Ich bin auf der Suche nach einer niedrigen Lavendelart, die Trockenheit und einen kargen Boden verträgt. Wäre diese Lavendelart geeignet oder hätten Sie eine andere Empfehlung. Kann ich dort überhaupt Lavendel anpflanzen ?
Lavendel liebt es generell trocken und durchlässig. Ein Boden mit hohem mineralischen Anteil ist vorteilhaft, am besten sollte der Boden auch etwas kalkhaltig sein. Eigentlich dürfte der von Ihnen gewählte Standort also in Ordnung sein. Je nachdem wie gut etabliert Ihre letztjährig gepflanzten Lavendel-Pflanzen schon waren, könnte es natürlich sein, dass die Pflanzen vertrocknet sind. Im Winter könnte auch Frosttrocknis ein Problem gewesen sein (gefrorener Boden in Kombination mit grünem Laub ... bei sonnigem Wetter wird die Pflanze über die Blätter zur Verdunstung angeregt, kann aber aus dem gefrorenen Boden keinen Wassernachschub bekommen).
Generell empfehlen wir Ihnen eine Sorte von Lavandula angustifolia zu wählen, da andere Arten (z.B. intermedia) hierzulande weniger winterhart sind.