Hemerocallis fulva 'Kwanso' – Gefüllte Taglilie

'Flore Pleno'
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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50825-102
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Ganz besonders attraktive, gefüllte, braunorange Blüten mit roter Zeichnung, die hoch über dem Laub stehen. Bildet recht große Horste, liebt warme Standorte. Der Arzt und Ethnologe Philipp Franz von Siebold (1796-1866) brachte 1830 eine gefüllte Form der Braunroten... Mehr lesen

Ganz besonders attraktive, gefüllte, braunorange Blüten mit roter Zeichnung, die hoch über dem Laub stehen. Bildet recht große Horste, liebt warme Standorte. Der Arzt und Ethnologe Philipp Franz von Siebold (1796-1866) brachte 1830 eine gefüllte Form der Braunroten Taglilie mit nach Europa. Ab 1861 war diese in Londoner Gärtnereien als Hemerocallis fulva 'Kwanso' erhältlich.

Wird seit langem in Ostasien kultiviert - nicht nur als Zierform, sondern auch für eine vielseitige Verwendung als Heilpflanze, Nahrungsmittel und zur Herstellung von Gegenständen. Fast die gesamte Pflanze (bis auf den Stängel) wird in der ostasiatischen Küche verwendet. So werden Teile der Wurzel, die nussig schmeckt, wie Kartoffeln zubereitet, allerdings gibt es hierbei auch Berichte von Vergiftungen nach übermäßigem Konsum. Die Blattschösslinge werden roh oder gekocht gegessen, die reifen Blätter für Suppen oder Salate verwendet. Die Blütenknospen isst man gekocht oder gebraten, die Blüten selber können jung roh im Salat gegessen werden, die reifen Blüten werden in Asien getrocknet und in Suppen oder als Würzmittel verwendet.

Als Heilpflanze spielen in vielen ostasiatischen Ländern vor allem Zubereitungen aus der Wurzel von Hemerocallis fulva 'Kwanso' eine bedeutende Rolle, in der traditionellen chinesischen Medizin finden Blüte und Rhizom Einsatz.
Die Blätter der Gelbroten Taglilie wurden und werden in diesen Ländern als Faser zur Herstellung von Seilen oder auch Schuhen verwendet.

Hemerocallis

Karl Foerster bezeichnete Hemerocallis auch als die Blumen des intelligenten Faulen, da sie nur wenig Pflege brauchen, außer einer ordentlichen Düngergabe absolut genügsam sind und sich mit ihrem üppigen Laub unliebsame Konkurrenz locker vom Leibe halten können. Auch die Ansprüche an den Standort sind entsprechend bescheiden, bevorzugen jedoch eher nährstoffreiche und nicht zu trockene Plätze im lichten Schatten bis in voller Sonne. Gute Pflanzpartner sind demnach z.B. Iris sibirica, Paeonia lactiflora, Phlox paniculata, Miscanthus sinensis.

Hemerocallis sind prachtvoll blühende, langlebige Liliengewächse mit essbaren Blüten, die in China seit Jahrtausenden in Kultur sind. Die Einzelblüte einer Taglilie blüht, wie der Name schon sagt nur einen Tag, doch jeden Tag erblühen neue Knospen, sodass sich eine lange Blütezeit ergibt. Inzwischen gibt es viele neue Sorten mit spektakulären Farben und Blütenformen - ein phantastischer Schmuck für Hochsommer-Rabatten. Sie entfalten ihre Schönheit als Solitärstaude ebenso, wie wenn sie in größeren Gruppen gepflanzt werden. Die Wildarten wirken in wiesenartigen Anlagen am schönsten. Alle Taglilien bevorzugen einen sonnigen, nicht zu trockenen Standort.
Die intensive Leuchtkraft dunkler Taglilien-Blüten bleibt zuverlässiger erhalten, wenn sie nicht der prallen Mittagssonne ausgesetzt sind. Pflanzt man Sorten, die sich in ihrer Blütezeit ablösen, kann man - je nach Witterungsverlauf - von Mitte Mai bis weit in den September hinein Taglilienblüten bewundern.

Hemerocallis von A bis Z

Es gibt inzwischen viele tausend Hemerocallis-Sorten. In den USA gehören Taglilien seit Jahrzehnten zu den absoluten Lieblingsstauden. Besonders die pragmatischen Amerikaner bringen ständig neue Sorten auf den Markt - die zahlreichen englischen Namen sind Beweis für die Dominanz der USA-Sorten. Allerdings sind viele der nordamerikanischen Züchtungen im kühlen mitteleuropäischen Klima recht blühfaul. Doch auch einige deutsche Hobby- und Profizüchter halten gut mit und steuern ganz hervorragende, an unser Klima perfekt angepasste Sorten bei. Wir bieten Ihnen hier nur bewährte und sicher blühende Sorten an.

Blütenfarbe

braunorange, gefüllt

Blütezeit

Juli–August

Höhe

70 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

B/Fr2

  • Beet frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

70 cm, 2 St./m²

Geselligkeit

II

Schneckenfraß

keine Gefahr

Familie

Hemerocallidaceae

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