Rosa gallica 'Officinalis' – Apotheker-Rose

Synonym: 'Red Rose of Lancaster', 'Rose de Provins'
Preis: 11,50 €
inkl. MwSt. 7,00 % zzgl. Versandkosten

Produktinformationen
Artikel-Nr.: 31026-100
Wurzelware

Stück

Sie gehört zum Alten Adel europäischer Kulturrosen. Mindestens seit 1160 ist diese Sorte dokumentiert. Allein schon, dass sie sich über die Jahrhunderte gehalten hat beweist ihre Vitalität und Schönheit. Winterhart, wachstumsstark, blühfreudig und von moderater... Mehr lesen

Sie gehört zum Alten Adel europäischer Kulturrosen. Mindestens seit 1160 ist diese Sorte dokumentiert. Allein schon, dass sie sich über die Jahrhunderte gehalten hat beweist ihre Vitalität und Schönheit. Winterhart, wachstumsstark, blühfreudig und von moderater Höhe ist sie ein Allroundtalent. Einzeln stehend, in Gruppen oder als halbhohe Hecke zieht sie im Frühsommer wochenlang alle Blicke ... und das bestäubende Bienenvolk auf sich.

Die Blütenschalen sind einfach bis halb gefüllt. Etwa 15 Blütenblätter formieren sich zu einer großen, wunderbar bewegt wirkenden Schale. Das Rosarot der Blüte hat weder etwas Grelles noch etwas Fades und kontrastiert wirkungsvoll zu den goldgelben Staubgefäßen. Sie duftet süßlich und stets gut wahrnehmbar – gelegentlich sogar stark.

Die Apothekerrose war einst der Prototyp einer Rose. Seit dem Mittelalter wird sie kultiviert. In erster Linie galt sie als Heilpflanze, verwendet wurden vor allem die Blüten. Salben, Duftwässer, Tees und Pillen wurden aus ihnen zubereitet. Duft und Inhaltsstoffe galten als reizlindernd. Mit Sicherheit hat aber seit jeher nicht allein der Nutzwert der Rosa gallica 'Officinalis' ihren epochenübergreifenden Ruhm gesichert. Man kann es nicht anders sagen: Es ist ihre zeitlose Schönheit.

Pflanz- und Pflegetipps für Rosen

Pflanzen Sie die Rosen unbedingt tief genug! Die Veredlungsstelle sollte gut 5 cm unter der Erdoberfläche angesiedelt werden. Im Herbst sollte - v. a. bei frisch gepflanzten und empfindlichen Sorten - als Frostschutz die Rose mit Kompost o. ä. angehäufelt werden. So kommen die Pflanzen bestens durch die kalte Jahreszeit. Im Frühling, wenn sich der Austrieb zeigt, sollte der angehäufelte Kompost wieder entfernt werden. Am besten verteilen Sie diesen rund um die Rose, damit der Kompost direkt als Dünger dienen kann.

Die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen beginnt im Herbst, etwa Ende Oktober, und zieht sich hin solange der Boden offen ist. Doch wer diese Zeit verpasst hat muss nicht bis zum Herbst warten - in den übrigen Monaten werden gut durchwurzelte Rosen im Container angeboten!

Um die Rosen vital und blühfreudig zu erhalten, sollten diese mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden. Am besten verwenden Sie organische oder organisch-mineralische Dünger (meist ca. 60 g/m²). Diese werden von Bodenlebewesen zersetzt und stehen der Rose kontinuierlich zur Verfügung. Die erste Düngung sollte Anfang April, eine Nachdüngung nach der Blüte, also Ende Juni bis Anfang Juli erfolgen. Nach Ende Juli sollte keine Düngung mehr stattfinden. So können die Pflanzen ausreifen und kommen gut durch den Winter
Blütenfarbe

rosarot, einfach bis halbgefüllt

Blütezeit

Mai–Juni

Höhe

100 cm–150 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

B2

  • Beet frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

150 cm

Geselligkeit

I

Bienenfreundlich

ja

Duftend

ja

Insektenweide

ja

Züchter

vor 1310

Familie

Rosaceae

Kundenfrage | 22. Februar 2019
Bildet die Apothekerrose Ausläufer?
Antwort | 27. Februar 2019
Unsere Rosa gallica 'Officinalis' wurden veredelt und machen deshalb keine Ausläufer.

Kundenfrage | 01. Februar 2019
Bildet diese Apotheker Rose verwertbare Hagebutten - z.B. für Tee und Marmelade? Oder sind sie eher zur Zierde?
Antwort | 07. Februar 2019
Rosa gallica 'Officinalis' bildet eher Hagebutten zur Zierde.

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