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Saatgut: Gründüngung 'Buchweizen'

Fagopyrum esculentum
Preis: 2,20 €
60 g pro Portion
Grundpreis: 3,67 € / 100 g
inkl. MwSt. 7,00 % zzgl. Versandkosten

Produktinformationen
Artikel-Nr.: 21261
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006

Portion

Buchweizen ist eine bewährte Gründüngungs- und Bienenpflanze. Er wächst und bedeckt den Boden schnell. Nach ca. 3-4 Wochen haben die Pflanzen eine Höhe von ca. 20 cm erreicht. Soviel Zeit sollte für eine Zwischenkultur mindestens eingeräumt werden. Die... Mehr lesen

Buchweizen ist eine bewährte Gründüngungs- und Bienenpflanze. Er wächst und bedeckt den Boden schnell. Nach ca. 3-4 Wochen haben die Pflanzen eine Höhe von ca. 20 cm erreicht. Soviel Zeit sollte für eine Zwischenkultur mindestens eingeräumt werden. Die positiven Effekte der Gründüngung sind stärker, je länger die Pflanzen stehenbleiben.

Die relativ standfeste Sorte wird bis ca. 80cm hoch. Buchweizen ist ein Knöterichgewächs, also nicht verwandt mit den meisten anderen Kulturpflanzen und daher ein für alle Gartenböden gut geeigneter Gründünger. Er kann bis Ende August gesät werden, friert im Herbst ab und hinterlässt im Frühling relativ wenig oberflächliches Material.

Übrigens: Weil die Samen und die jungen Pflanzen denen der Rotbuche so ähnlich sehen, erhielt der Buchweizen seinen Namen.

Aussaat bis Ende August
Ausreichend für ca. 8-10 m²
Bio-Saatgut von Reinsaat

Wissenswertes über den Buchweizen finden Sie in unserem Preisrätsel Dezember 2017.

Gründüngung

Die Aussaat von Gründüngung auf abgeernteten Flächen im Garten bietet viele Vorteile:
Der Boden wird von den Pflanzen beschattet und geschützt vor Austrocknung, Auswaschung und Erosion, aber auch vor dem Bewuchs mit nicht gewünschten Pflanzen. Die Gründüngungspflanzen durchwurzeln den Boden, lockern ihn damit auf und verbessern die Bodenstruktur. Das hilft auch zur leichteren Bearbeitung des Bodens. Da die Gründüngungspflanzen nach der Mahd oder dem Erfrieren in den Boden eingearbeitet werden, wird dem Boden organische Masse zugeführt. Es entsteht Humus, Nährstoffe verbleiben im Boden. Durch die Durchwurzelung und das zugeführte Material wir die Wasserversorgung des Bodens verbessert. So werden schwere Böden durchlässiger, leichte Böden können mehr Wasser speichern.Gründüngung ist also in erster Linie eine Form der Bodenverbesserung.
Verschiedene Gründüngungspflanzen wirken unterschiedlich auf den Boden. Pflanzen mit tiefgehenden Wurzeln lockern den Boden bis in untere Bodenschichten (z.B. Sonnenblumen, Ölrettich oder Bitterlupinen). Die so genannten Leguminosen (Erbsen, Bohnen, Wicken, Klee und Lupinen) sind vor allem bedeutsam als Stickstofflieferanten. Sie leben in Symbiose mit bestimmten Bakterien, die an ihren Wurzeln leben und den Stickstoff aus der Luft binden können. Werden diese Pflanzen dann in den Boden eingearbeitet, steht der Stickstoff für die nachfolgenden Pflanzen zur Verfügung. Sie eignen sich also ideal als Vorkultur für Gemüse mit hohem Stickstoffbedarf wie zum Beispiel Kohl.
Alle Gründüngungspflanzen können bis etwa August/September ausgesät werden. Meist sind sie nicht winterhart, erfrieren bei Frost und bleiben als schützende Decke den Winter über auf dem Boden.
Bei der Auswahl aus der großen Zahl an zur Verfügung stehenden Gründüngungspflanzen spielt neben der Bodenbeschaffenheit und der gewünschten Verbesserung die angestrebte Nachkultur eine entscheidende Rolle. Werden verwandte Pflanzen in der Fruchtfolge nacheinander gepflanzt, können sich zum Beispiel Krankheiten verbreiten. Das heißt: Pflanzen aus derselben Familie nicht nacheinander an derselben Stelle! Senf, Raps und Kresse nicht vor Kohl und Rettich; Sonnen- oder Ringelblumen nicht vor oder nach Salaten. Wintergetreide ist eine gute Vorkultur für Gemüse, ebenso wie Phacelia, die sich für den Gemüsegarten besonders gut eignet, weil sie mit keiner Gemüsepflanze verwandt ist.

Ein toller Nebeneffekt: Viele Gründüngungspflanzen (Wicken, Sonnen-, Ringel-, Studentenblumen, Phacelia, aber auch Borretsch) sind ausgesprochen gute Bienenweiden.
Blütenfarbe

weißlichrosa

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