Helianthus tuberosus – Topinambur

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 72016-002
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
11 cm Topf (1 l)

Stück

Topinambur wird geliebt und gefürchtet. Gefürchtet von denjenigen, die einmal leichtsinnig eine Pflanze wegen der schönen gelben Blüten im Garten gepflanzt haben und ihr dann kaum noch Einhalt gebieten konnten. Geliebt von denen, die die rundlichen bis länglichen... Mehr lesen

Topinambur wird geliebt und gefürchtet. Gefürchtet von denjenigen, die einmal leichtsinnig eine Pflanze wegen der schönen gelben Blüten im Garten gepflanzt haben und ihr dann kaum noch Einhalt gebieten konnten. Geliebt von denen, die die rundlichen bis länglichen kartoffelähnlichen Knollen gekostet und ihren Wert als laufend frisch zu erntendes Wintergemüse erkannt haben.

Topinambur-Knollen sind frosthart und werden von Kennern als Delikatess-Gemüse mit feinem, nussigem Geschmack geschätzt. Beim Kochen verleiht sein gesunder Inhaltsstoff Inulin dem Topinambur einen süßlichen Geschmack. Wer den nicht mag, sollte die rohen Knollen fein gerieben als Salat versuchen. Mit Zitronensaft oder Aceto balsamico und einem guten Öl entfaltet sich der viel zitierte nussige Geschmack. Gegart verwendet man Topinambur so vielfältig wie Kartoffeln und gemeinsam mit diesen: Gebraten, in Aufläufen, in Suppen, als Püree oder einfach gedünstet.
Wer den käuflichen Kartoffelchips nicht viel abgewinnen kann, versucht es vielleicht einmal mit Topinamburchips. Dazu dünne Scheiben in nicht zu heißem Öl knusprig frittieren. Wetten, dass es kaum jemand gelingen wird, Topinambur in dieser leckeren Beilage zu erkennen?

Topinambur bitte immer tief pflanzen, eine Spatentiefe sollte es schon sein. Anderenfalls quellen die köstlichen Knollen im Herbst von ganz allein an die Oberfläche.
Einen großzügigen Platz sollte man dem Topinambur einräumen, schließlich soll sich die Ernte ja auch lohnen. Hat er sich allerdings zu weit vorgewagt, können im Frühjahr überschüssige Triebe, wenn sie etwa kniehoch sind, einfach ausgerissen werden.

Helianthus - Stauden-Sonnenblume

Stauden-Sonnenblumen sind absolut winterharte, dauerhafte und hochwüchsige Stauden für warme, sonnige Plätze mit nährstoffreichen, nicht zu schweren Böden. Je nach Art und Sorte sind diese Pflanzen recht ausbreitungsfreudig oder aber absolut zahm.

Ihre fast immer gelben Scheibenblüten sind nicht ganz so groß wie die der einjährigen Sonnenblumen, dafür punkten die Stauden-Sonnenblumen aber mit Langlebigkeit und Wüchsigkeit. Besonders attraktiv wirken sie als Zaungucker im ländlichen Garten, können aber auch Rabatten und Prachtstaudenbeete bereichern. Auch Bienen und andere Insekten sind von den leuchtenden Blüten begeistert, denn viele davon stellen ihnen den heiß begehrten Pollen und Nektar zur Verfügung. Die Wildformen und einige Sorten eignen sich auch für naturnahe Pflanzungen und finden - je nach Standortansprüchen - sogar Verwendung in lichtschattigen Partien oder prärieähnlichen Pflanzungen. Alle Arten dieser Gattung sind Einwanderer aus Nordamerika, die teilweise schon vor langer Zeit zu uns in die Gärten gelangten.

Die Überwinterungstriebe der Stauden-Sonnenblumen befinden sich sehr knapp unter der Erdoberfläche weshalb es bei starken Kahlfrösten zu Ausfällen kommen kann. Deshalb empfiehlt es sich schon im Herbst Kompost (ca. 3-5 cm) aufzubringen. Dieser dient dann zeitgleich als Winterschutz und Startdüngung im kommenden Frühjahr.

Blütenfarbe

gelb

Blütezeit

September–November

Höhe

200 cm–250 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr/GR2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z4 (-34,5 °C bis -28,9 °C)

Pflanzabstand

100 cm, 1 St./m²

Geselligkeit

II-IV

Bienenfreundlich

ja

Insektenweide

ja

Familie

Asteraceae

Kundenfrage | 24. April 2010
Kann man die Blütenblätter von Topinambur essen (wie die der Sonnenblume), oder sind sie giftig?
Antwort | 26. April 2010
Die Blütenblätter von Topinambur sind nicht giftig.

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