Montia sibirica - Sibirischer Portulak

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 72018-001
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stk.

Der Sibirische Portulak ist nicht nur eine ganz vorzügliche Wintersalat-Pflanze, sondern auch eine dankbare Bodendecker-Staude zum Verwildern auf halbschattigen bis schattigen Flächen. Dieser zweifache "Mehrwert" begeistert uns!

Der Sibirische Portulak ist nicht nur eine ganz vorzügliche Wintersalat-Pflanze, sondern auch eine dankbare Bodendecker-Staude zum Verwildern auf halbschattigen bis schattigen Flächen. Dieser zweifache "Mehrwert" begeistert uns!

Montia sibirica gedeiht am liebsten in lockerer, humoser, nicht zu trockener Erde, ist aber hart im Nehmen. So toleriert sie Wurzeldruck und Trockenheit ohne zu murren und begrünt selbst im tiefen Schatten sehr willig ansonsten kahle Stellen. Sogar unter Nadelbäumen kann die Pflanze sich gut behaupten. Einmal angesiedelt erhält und verbreitet sich die kurzlebige und so genügsame Staude ganz unproblematisch über Selbstaussaat. Unerwünschte Sämlinge lassen sich glücklicherweise leicht entfernen, so dass Montia sibirica eigentlich nie lästig wird. Das frische, wintergrüne Blattgrün und die lange Blütezeit machen den Sibirischen Portulak zu einer idealen Schattenpflanze, die leicht zu anderen Stauden kombinierbar und das ganze Jahr über als Salatpflanze nutzbar ist.

Die fleischigen Blätter lassen sich gleich bündelweise ernten - und das sogar zu einer Zeit, da die meisten Pflanzen in tiefem Winterschlaf liegen. Man kann die Blätter auf Butterbrot verspeisen oder sie als Salat anrichten. Hierzu bieten sich Kombinationen mit anderen Winterkräutern, wie der Barbarakresse oder dem Löffelkraut, an.

Blüten waren zu allen Zeiten ein ganz selbstverständlicher Teil der Volksküche, die auf pragmatische Weise verwendete, was gerade frisch zur Verfügung stand. Rosenblüten wurden zu Sirup und Marmelade oder Konfekt verarbeitet, Löwenzahnblüten verwandelten sich ganz ohne Mithilfe der Bienen in Löwenzahnhonig, Waldmeister aromatisierte Getränke, kandierte Veilchenblüten waren eine begehrte Leckerei, Taubnesselblüten süßten manches Gericht, duftende Holunder- oder Mädesüßblüten wurden in Teig ausgebacken, Dillblüten teilten ihr Aroma mit den selbst eingelegten Gurken.
Dass Blüten immer auch Würz- und Färbemittel waren, verwundert nicht. Verwenden wir doch auch heute mit der größten Selbstverständlichkeit Gewürznelken, die getrockneten Blütenknospen eines tropischen Baumes, oder Kapern, die Blütenknospen eines Strauchs. Wir aromatisieren mit getrockneter Zimtblüte, färben Tee mit Malvenblüten und mischen Lavendelblüten in den Zucker. Und ebenso vertraut ist uns, dass Safran, das kostbarste Würz- und Färbemittel überhaupt, aus der Blüte des gleichnamigen Krokusses gewonnen wird.
Dass viele Blüten essbar sind, manche von ihnen sogar ein Hochgenuss, hat sich inzwischen herumgesprochen. Aber Hand aufs Herz: Haben Sie Blüten außerhalb der angesagten Spitzenrestaurants schon einmal probiert, vielleicht sogar zu Hause? Wir wollen Ihnen mit unseren Bio-Pflanzen Appetit machen auf duftende, essbare Blüten.

Der Power- und Vital-Drink ist mittlerweile in aller Munde. Grüne Smoothies setzen sich in der Regel aus verschiedenen "grünen" Zutaten, wie Blattsalaten, Gemüseblättern, Sprossen oder Algen in Kombination mit unterschiedlichsten Obstsorten zusammen. Würzen und geschmacklich verfeinern kann man diese dann mit allen gängigen Kräutern oder auch mit Wildkräutern. Neben der würzenden Komponente sind bei etlichen auch nützliche Inhaltsstoffe und Spurenelemente die i-Tüpfelchen auf ihrem Grünen Smoothie.

Wir haben Ihnen hier eine große Auswahl an Pflanzen aufgelistet, die zur Bereicherung der Grünen Smoothies verwendet werden können. Passende Rezeptideen finden Sie auf unserer Homepage. Diese sollen als Anregung zum Einstieg in die Welt der Smoothies dienen.  Beim Mixen Ihrer Smoothies soll dann aber der Fantasie keine Grenzen gesetzt sein: Was spricht zum Beispiel gegen eine reinigende Frühjahrskur in Smoothie-Form?

Blütenfarbe

hellrosa-weiß

Blütezeit

April–Juni

Höhe

10 cm–15 cm

Lichtverhältnisse
  • halbschattig
Lebensbereich

G/GR2-3

  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz frischer Boden
  • Gehölz-Rand feuchter Boden
  • Gehölz feuchter Boden
Winterhärtezone

Z3 (-40,1 °C bis -34,5 °C)

Pflanzabstand

25 cm

Geselligkeit

II-III

Wintergrün

ja

Familie

Portulacaceae

Kundenfrage | 08. September 2013
Wieviele Pflanzen sind in der Fläche vorzusehen?
Antwort | 11. September 2013
Auf einen qm  dürfen ca. 16 Pflanzen der Montia sibirica gepflanzt werden.

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