Tanacetum balsamita – Balsamkraut, Gebetsbuchpflanze

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Produktinformationen
Artikel-Nr.: 71093
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
9 cm Topf (0.5 l)

Stück

Zugegeben, bei der Nomenklatur von Kampferkraut einerseits und Marienblatt andererseits gibt es reichlich Unklarheiten, aber wir legen uns bei folgenden Aussagen definitiv fest: Unser Tanacetum balsamita besitzt weiße Zungenblüten und ähnelt so einem Gänseblümchen. Das Laub ist auffallend silbrig und besitzt ein intensives Kampferaroma.

Zugegeben, bei der Nomenklatur von Kampferkraut einerseits und Marienblatt andererseits gibt es reichlich Unklarheiten, aber wir legen uns bei folgenden Aussagen definitiv fest: Unser Tanacetum balsamita besitzt weiße Zungenblüten und ähnelt so einem Gänseblümchen. Das Laub ist auffallend silbrig und besitzt ein intensives Kampferaroma.

In England wurde das Kampferkraut zum Bierbrauen verwendet, heutzutage verwendet man es getrocknet in Potpourris. Die gepressten Blätter der aromatischen Pflanze wurden mit Vorliebe als Lesezeichen in Gebetsbüchern verwendet um Ermüdungserscheinungen während der Predigt vorzubeugen. Als aromatisierendes und desinfizierendes Kraut hat Balsamkraut Tradition als 'Streukraut' auf Fußböden und in Kleiderschränken. Das schonend getrocknete Kraut soll die frischen Blätter an Wirksamkeit übertreffen. In sehr kleinen Mengen sind die Blätter als Würzkraut verwendbar. In alten Kräuterbüchern wird das Kraut vor allem wegen seiner günstigen Auswirkungen auf die Verdauung, Leber-, Galle- und Milzfunktion sowie als Mittel gegen Kopfschmerzen empfohlen.

Mehr zu dieser Pflanze in unserem April-Rätsel 2008.

Tanacetum

Aromatisch duftende Blätter und eine gute Eignung als Schnittblume sind allen Wucherblumen gemeinsam. Auch einige Bauerngartenstauden und Heilpflanzen sind in dieser Gattung zu finden. Je nach Art und Sorte schmücken sie sich im Sommer mit weißen Pomponblüten, bunten Margeriten- oder auch schafgarbenähnlichen Blüten.

Diese unkomplizierten Stauden lieben Pflanzplätze mit durchlässigen, nicht zu nährstoffreichen Böden. Um ihre Langlebigkeit zu fördern, sollten sie nach der Blüte zurückgeschnitten und ca. alle 3 Jahre geteilt und frisch aufgepflanzt werden.

Blütenfarbe

weiß, gelbe Mitte

Blütezeit

Juli–August

Höhe

40 cm–80 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
Lebensbereich

Fr/GR1-2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Freifläche mit Wildstaudencharakter trockener Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
  • Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezone

Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)

Pflanzabstand

40 cm, 7,2 St./m²

Geselligkeit

I-II

Bienenfreundlich

ja

Insektenweide

ja

Schnittgeeignet

ja

Familie

Asteraceae

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