Hippophae rhamnoides 'Tamro' – Zwerg-Sanddorn (männlich)
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 33157
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
17-19 cm Topf (3 l)
'Tamro' ist die männliche, fruchtlose Form des aus Finnland stammenden Sanddornduos 'Tytti' und 'Tamro'. Sie ist als Befruchter für alle Sanddorne geeignet. Aufgrund ihres kompakten Wuchses ist die sehr robuste, reich tragende Sorte für Gärten besonders geeignet. Durch seine Neigung zur Ausläuferbildung sollte ein Platz im Garten gut überlegt sein. Ein Platz neben dem Gemüsebeet ist deshalb eher ungünstig.
'Tamro' ist die männliche, fruchtlose Form des aus Finnland stammenden Sanddornduos 'Tytti' und 'Tamro'. Sie ist als Befruchter für alle Sanddorne geeignet. Aufgrund ihres kompakten Wuchses ist die sehr robuste, reich tragende Sorte für Gärten besonders geeignet. Durch seine Neigung zur Ausläuferbildung sollte ein Platz im Garten gut überlegt sein. Ein Platz neben dem Gemüsebeet ist deshalb eher ungünstig.
Sanddorn hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet von Ostasien bis West- und Nordeuropa, zum einen entlang der Küsten, zum anderen in den Gebirgen und den daraus entspringenden Flusstälern. Der dornenbewehrte Strauch bzw. kleine Baum (bis über 6 m hoch) mit sparrig abstehenden Zweigen ist ein Lichtgehölz, dessen Äste im Schatten schnell absterben. Er bildet ein dichtes Wurzelwerk und kann durch Symbiose mit Strahlenpilzen auch an kargen, steinigen und trockenen Standorten gedeihen, weshalb er oft zur Bodenstabilisierung verwendet wird. Er bevorzugt neutrale bis kalkige Böden. Generell sollte auf eher humusarme Standorte geachtet und das Mulchen mit Rindenhäcksel vermieden werden.
Sanddorn ist meist zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Er ist ein reiner Windbestäuber, weshalb er möglichst „luftig“ und nicht zu eng zwischen anderen Gehölzen stehen sollte. Seine gelblich-orangen bis rötlichen Früchte wachsen dicht gedrängt und reifen meist zwischen Ende August und September. Wichtig ist, dass sie geerntet werden bevor die Farbe verblasst. Als Erntemethode eignet sich sehr gut der 'Gefrierdrusch'. Sie schmecken roh meist säuerlich bis herb, können aber zu köstlichem Fruchtmark, Gelee, Säften und vielem mehr verarbeitet werden. Sie eignen sich auch für medizinische und kosmetische Zwecke, denn sie enthalten wertvolle Vitamine, besonders viel Vitamin-C, Fruchtsäuren, ungesättigte Fettsäuren und wertvolle Öle.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
weißlich
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Mai–Juni
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
200 cm
- sonnig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
B/Fr2
- Beet frischer Boden
- Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
100 cm, 1,2 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
I-II
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Elaeagnaceae
Wie breit wachsen die Zwergsanddornsorten Tamro und Tytti? Wie sollte der Pflanzabstand sein?
Der Zwergsanddorn wird max. 2 m breit, wenn man ihn nicht schneidet. Somit ist ein Pflanzabstand von 2 m ausreichend.
Wie groß muss eine Wurzelsperre für den Zwerg- Sanddorn sein? Genauso groß wie für den großen Sanddorn?
Hippophae rhamnoides in Sorten wird max. 2m hoch, ist nicht so wüchsig und eine Gartenfreundliche Alternative zu seinen großen Verwandten. Eine Wurzelsperre benötigt er nicht zwingend. Falls sie dennoch eine machen möchten reicht ein Durchmesser von 1m.
Treibt dieser Sanddorn Ausläufer?
Beide Sanddornsorten 'Tamro' und 'Tytti' machen Ausläufer.