Rubus occidentalis 'Black Jewel' – Schwarze Himbeere
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 33133
Bio – Kontrollstelle DE-ÖKO-006
2-Liter Solitärtopf
Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich bei der aus Amerika stammenden Rubus Sorte 'Black Jewel' um eine Himbeere handelt. Die dort heimische Pflanze besitzt aromatische, süßlich-fruchtige und leicht weiß bereifte Früchte, welche eher rundlich sind und einen Durchmesser von ca. 1 cm haben. Sie hängen in dichten Dolden am zweijährigen Holz, welches nach der Ernte bodennah abgeschnitten wird.
Die Reife beginnt Anfang Juli und erstreckt sich bis Ende Juli. Zuerst ist die Fruchtfarbe rot und geht dann ins Schwarze über. Sowohl für den Frischverzehr, für Marmelade und auch zum Einfrieren sind die Früchte sehr gut geeignet.
Die Pflanze liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, welcher nicht zu trocken, aber wasserdurchlässig sein sollte. Sie erreicht eine Höhe von ca. 2 m und benötigt ein Rankgerüst. Die leicht bedornten Ruten besitzen aufgrund ihrer violett-grauen Farbe und den in Kontrast hierzu stehenden grünen, rückseitig fast weißen Blättern einen hohen Zierwert. Sehr von Vorteil ist, dass sie keine Ausläufer treibt und sehr robust gegenüber Schaderregern ist.
Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es sich bei der aus Amerika stammenden Rubus Sorte 'Black Jewel' um eine Himbeere handelt. Die dort heimische Pflanze besitzt aromatische, süßlich-fruchtige und leicht weiß bereifte Früchte, welche eher rundlich sind und einen Durchmesser von ca. 1 cm haben. Sie hängen in dichten Dolden am zweijährigen Holz, welches nach der Ernte bodennah abgeschnitten wird.
Die Reife beginnt Anfang Juli und erstreckt sich bis Ende Juli. Zuerst ist die Fruchtfarbe rot und geht dann ins Schwarze über. Sowohl für den Frischverzehr, für Marmelade und auch zum Einfrieren sind die Früchte sehr gut geeignet.
Die Pflanze liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, welcher nicht zu trocken, aber wasserdurchlässig sein sollte. Sie erreicht eine Höhe von ca. 2 m und benötigt ein Rankgerüst. Die leicht bedornten Ruten besitzen aufgrund ihrer violett-grauen Farbe und den in Kontrast hierzu stehenden grünen, rückseitig fast weißen Blättern einen hohen Zierwert. Sehr von Vorteil ist, dass sie keine Ausläufer treibt und sehr robust gegenüber Schaderregern ist.
Rubus idaeus - Himbeere
Himbeeren gehören zu den Sammelfrüchten. Viele kleine behaarte Steinfrüchte sind hier um den zapfenförmigen Fruchtboden gelagert, von welchem sie sich, wenn sie reif sind, gut lösen.
Ursprünglich stammt die Himbeere wohl aus dem Ida-Gebirge in der westlichen Türkei.
Einer Legende nach gab es dort massenhaft Himbeeren, welche von den Menschen gesammelt werden konnten.
Heute ist sie in Europa, Asien und Nordamerika wild verbreitet.
Der Gattungsname "Rubus" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "rot" in Bezug auf die rote Farbe der Früchte. Vom Flachland bis ins Gebirge findet man sie in lichten Wäldern oder auch als Pionierpflanze auf Schutthalden oder Kahlschlägen.
Von Menschen wurde die Pflanze schon während der Steinzeit genutzt, kultiviert wurde sie aber erst im Mittelalter von den Mönchen, welche sie in ihre Klostergärten holten.
Der Geschmack der Beeren reicht von süß bis süßsäuerlich und das Aroma ist bei vielen Sorten einzigartig. Sie enthalten Zucker, Fruchtsäuren (hauptsächlich Zitronensäure), Mineralstoffe, Ballaststoffe, Vitamine, vor allem B-Vitamine und Vitamin C. Auch wirken sie durch das Vorhandensein von Flavonoiden und Phenolsäuren antibiotisch.
Pflanzung, Schnitt und Düngung
Die Pflanzung kann sowohl im Frühjahr als auch im Herbst erfolgen, da die Himbeerruten nicht frostempfindlich sind.
Beim Pflanzen ist es ratsam, lange Ruten bis auf ca. 40 cm. einzukürzen; dies regt die an den Wurzeln befindlichen Adventivknsopen an, neue Ruten nach zu treiben (Pflanzschnitt).
Werden mehrere Pflanzen gepflanzt, so ist ein Abstand innerhalb der Reihen von 50 cm empfehlenswert; der Abstand der Reihen sollte ca. 1,20 m betragen.
Das Ziehen eines Drahtgerüstes oder auch das Anbinden an einen Pfahl ist bei allen Sorten empfehlenswert.
Die Himbeere hat, viel mehr als alle anderen Beerenpflanzen, ihren Charakter als Waldpflanze behalten und es ist deshalb unabdingbar, den von ihr gewünschten Bedürfnissen nach Boden und Standort nach zu kommen.
Der Boden sollte nährstoffreich, gut wasserdurchlässig und leicht lehmig sein. Wünschenswert ist ein ph-Wert zwischen 5 bis 6,5 da die Pflanzen nicht kalkverträglich sind.
Halbschattige Plätze werden bevorzugt, wobei die meisten Sorten auch an einem sonnigen Standort gut gedeihen.
Das Ausbringen einer Mulchschicht ist zu empfehlen, damit der Unkrautbewuchs eingedämmt und ein Austrocknen der oberflächennah liegenden Wurzeln vermieden werden kann.
Bei den unterschiedlichen Sorten wird zwischen sommertragenden und sommer- und herbsttragenden Himbeerern unterschieden.
Die sommertragenden Sorten tragen ihre Früchte an den Ruten des Vorjahres.
Pro Pflanze sollten nicht mehr als 5-7 Ruten belassen werden.
Nach der Ernte sterben diese Ruten ab. Sie müssen bodeneben abgeschnitten und danach die Schnittstellen mit Erde bedeckt werden, damit ein Eindringen von Pilzen und Schädlingen verhindert werden kann.
Die sommer- und herbsttragenden Sorten tragen ihre Sommerfrüchte an den Ruten des Vorjahres und die Herbsthimbeeren an den diesjährigen Ruten. Man sollte vom Vorjahr jedoch maximal 2-3 Ruten pro Pflanze stehen lassen; sie sterben dann während der Tragezeit im Sommer ab und müssen dann ebenfalls bodenerdig abgeschnitten und mit Erde bedeckt werden. Eine höhere Gesamtertragsmenge ist jedoch nicht zu erwarten, da sich diese verteilt. Allerdings bietet der früher beginnende Erntezeitpunkt evtl. einen längeren Erntezeitraum, da die Früchte im Herbst, wenn die Nächte kalt und frostig zu werden drohen, an Geschmack und Süße verlieren.
Der jährliche Neuaustrieb an Ruten erfolgt aus dem im Boden befindlichen Rhizom.
Die Himbeeren können nach dem Pflücken nur wenige Tage bei 0 Grad Celcius gelagert werden.
Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr (März/April) ist empfehlenswert; eine weitere Düngung mit Hornmehl im Juni ist anzuraten.
Von einer Bodenbearbeitung ist abzuraten, da die Pflanzen ein sehr feines oberflächennah liegendes Wurzelwerk besitzen. Um den Unkrautbefall einzudämmen ist es ratsam, mit gemähtem Gras zu mulchen.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
weiß
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Juli
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
140 cm–180 cm
- sonnig
- absonnig
- halbschattig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
B/Fr2
- Beet frischer Boden
- Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
80 cm, 1,8 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
I
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Rosaceae