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Digitalis purpurea (Wildform) – Purpur-Fingerhut

Produktbild Digitalis purpurea
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Preis: 4,60 €
ab 5 Stück 4,40 €
ab 10 Stück 4,20 €
inkl. MwSt. 7,00 % zzgl. Versandkosten

Produktinformationen
Artikel-Nr.: 50459
9 cm Topf (0.5 l)


Beliebt für den Garten und zum Schnitt. Sehr robust, versagt aber auf zu kalkreichen Standorten. Zweijährig. Bei offenem Boden Selbstaussaat. Giftige Heilpflanze.

Bei den Engländern ist der Fingerhut als Foxglove (Fuchshandschuh) bekannt. Böse Feen sollen die Blüten damals den Füchsen als Handschuhe geschenkt haben, damit diese unbemerkt und lautlos in die Hühnerställe eindringen konnten. Die fleckige Zeichnung auf den Innenseiten der Blüten waren demnach die Fingerabdrücke der bösen Feen. In Großbritannien erzählt man sich außerdem, dass die Fingerhutblüten den Elfen als Kopfbedeckung dienten. Welche überaus charmante Vorstellung.

Beliebt für den Garten und zum Schnitt. Sehr robust, versagt aber auf zu kalkreichen Standorten. Zweijährig. Bei offenem Boden Selbstaussaat. Giftige Heilpflanze.

Bei den Engländern ist der Fingerhut als Foxglove (Fuchshandschuh) bekannt. Böse Feen sollen die Blüten damals den Füchsen als Handschuhe geschenkt haben, damit diese unbemerkt und lautlos in die Hühnerställe eindringen konnten. Die fleckige Zeichnung auf den Innenseiten der Blüten waren demnach die Fingerabdrücke der bösen Feen. In Großbritannien erzählt man sich außerdem, dass die Fingerhutblüten den Elfen als Kopfbedeckung dienten. Welche überaus charmante Vorstellung.

Digitalis - Fingerhut

Diese meist zweijährige oder kurzlebige dekorative Wildstaude besitzt hohe, dicht besetzte Blütentrauben. Fingerhut sät sich aus. Am wohlsten fühlt er sich im Halbschatten in humusreicher, durchlässiger Erde. Fingerhut ist in allen Teilen giftig!

Der Fingerhut ist eine reine Hummelblume: Die Blüten sind perfekt auf den Besuch von Hummeln eingestellt. Kleinere Insekten wird der Eingang duch s. g. Sperrhaare verwehrt. Hummeln bewegen sich beim Sammeln von Nektar von unten nach oben an der Blüte entlang. Die Blüten öffnen sich ebenfalls von unten nach oben. So kann dann der Pollen an den unteren, älteren Blüten an den Narben abgestreift und neuer Pollen an den oberen, jüngeren Blüten wieder aufgenommen werden. 

Ein weiterer Gast des Roten Fingerhuts ist die Große Wollbiene, die sich hier zum Pollensammeln einfindet. Die Weibchen sammeln zusätzlich Pflanzenwolle zum Auspolstern ihrer Nester.

Quelle zu den Insekten-Informationen: 
Blütenpflanzen und ihre Gäste – Teil 2, Obst- und Gartenbauverlag, München  

Blütenfarbe

rot

Blütezeit

VI–VII

Höhe

80 cm–100 cm

Lichtverhältnisse
  • sonnig
  • absonnig
  • halbschattig
Lebensbereich

GR/Fr2

  • Freifläche mit Wildstaudencharakter frischer Boden
  • Gehölz-Rand frischer Boden
Winterhärtezone

Z5 (-28,8 °C bis -23,4 °C)

Pflanzabstand

40 cm, 7,2 St./m²

Geselligkeit

II

Giftklasse

sehr stark giftig +++

Bienenfreundlich

ja

Heimische Wildstaude

ja

Schneckenfraß

relativ geringe Gefahr

Schnittgeeignet

ja

Wintergrün

ja

Familie

Scrophulariaceae

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