Lamiastrum galeobdolon 'Silberteppich' – Goldnessel
Produktinformationen
Artikel-Nr.: 51010
9 cm Topf (0.5 l)
Eine anspruchslose Liebhaberstaude der besonderen Art mit breit-lanzettlichen Blättern, die in spitzer Form auslaufen, leicht silbrig überhaucht sind und mit deutlich abgegrenzten, dunkelgrünen Blattnerven und gezähntem Rand versehen sind. Bei dieser Auslese von Ernst Pagels ist jedoch nicht nur das Laub schmückend, sondern auch die kleinen, gelben Lippenblütchen, die an aufrechten Blütentrieben von Juni bis Juli diese Goldnessel zieren.
Eine anspruchslose Liebhaberstaude der besonderen Art mit breit-lanzettlichen Blättern, die in spitzer Form auslaufen, leicht silbrig überhaucht sind und mit deutlich abgegrenzten, dunkelgrünen Blattnerven und gezähntem Rand versehen sind. Bei dieser Auslese von Ernst Pagels ist jedoch nicht nur das Laub schmückend, sondern auch die kleinen, gelben Lippenblütchen, die an aufrechten Blütentrieben von Juni bis Juli diese Goldnessel zieren.
Diese Selektion ist eher schwachwüchsig und wächst lockerhorstig - somit ist sie bestens als Blattschmuckstaude für kleinflächige Pflanzungen zu empfehlen.
Lamium & Lamiastrum - Taubnessel
Die bewährten Bodendecker kennzeichnen auffallend gezähnte Blätter und reizende Lippenblüten - einige werden aufgrund ihrer attraktiven Belaubung auch zu den Blattschmuckpflanzen gezählt. Als Unterpflanzung von Gehölzen und wüchsige Bodendecker für schattige sowie leicht sonnige Lagen haben sie sich sehr bewährt. Leider sind die anmutigen Stauden mit den charakteristischen Lippenblüten und den zum Teil silbrigen Blättern noch viel zu wenig bekannt. Von den in der Natur auftretenden Arten (ca. 50 verschiedene) werden nur wenige als gartenwürdige Zierpflanzen kultiviert.
Fachlich werden die Taubnesseln in 2 Gattungen unterteilt: Lamium & Lamiastrum. Neben kleinen Unterschieden im Blütenaufbau, sind v.a. die gelbe Blütenfarbe und die lange Lebensdauer kennzeichnend für die Gattung Lamiastrum.
Blütenfarben
Die Angaben zur Blütenfarbe beziehen sich in erster Linie auf die Grundfärbung der jeweiligen Blüten. Zusätzlich werden auch andere markante Merkmale wie Aderung, "Augen", Füllung etc. angesprochen.
gelb
- silber
- gezeichnet
Blütezeit
Die Blütezeit kann je nach Witterungsverlauf von Jahr zu Jahr etwas unterschiedlich sein und ist natürlich auch vom regionalen bzw. lokalen (Klein-)Klima abhängig.
Mai–Juni
Wuchshöhe
Die Wuchshöhe wird mittels einer oder zwei Zentimeter-Angaben charakterisiert. In aller Regel wird damit eine Spannweite für die Höhenentwicklung aufgezeigt.
25 cm
- halbschattig
- schattig
Lebensbereich
Für jede Staude werden Angaben zu den (natürlichen) "Lebensbereichen" gemacht, die wiederum Aufschluss darüber geben, welche Standortverhältnisse bzw. Wuchs-Orte von der Pflanze bevorzugt werden und welche Feuchtigkeits- und Lichtverhältnisse vonnöten sind. Die einzelnen Lebensbereiche werden durch eine Aneinanderreihung von Kürzeln dargestellt.
G/GR1-2
- Gehölz frischer Boden
- Gehölz trockener Boden
- Gehölz-Rand frischer Boden
- Gehölz-Rand trockener Boden
Winterhärtezonen
Die heutzutage gängigen und verfügbaren Staudensortimente stammen aus quasi der ganzen Welt und sind damit in unterschiedlichsten Klimaten zu Hause. Ob eine hierzulande eingeführte, prinzipiell mehrjährige Pflanze dann auch tatsächlich gut gedeiht und den hiesigen Winter zu überdauern vermag, hängt nicht zuletzt von ihrer prinzipiellen Winterhärte ab.
| Zone | Temperatur in °C | Bemerkung |
|---|---|---|
| Z1 | unter -45,5 | |
| Z2 | -45,5 bis -40,1 | |
| Z3 | -40,1 bis -34,5 | |
| Z4 | -34,5 bis -28,9 | |
| Z5 | -28,8 bis -23,4 | |
| Z6 | -23,4 bis -17,8 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z7 | -17,8 bis -12,3 | v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen |
| Z8 | -12,3 bis -6,7 | Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig; in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern |
| Z9 | -6,7 bis -1,2 | intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies); besser drinnen hell und kühl überwintern |
| Z10 | -1,2 bis +4,4 | frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C (z.B. Wintergarten, Treppenhaus) |
| Z11 | über +4,4 |
Z6 (-23,4 °C bis -17,8 °C)
Pflanzabstand
Der Pflanzabstand ist der Abstand in Zentimeter, den wir zwischen zwei Pflanzen gleicher Art/Sorte empfehlen. Die rechnerische Anzahl der Pflanzen pro Quadratmeter basiert auf einer Pflanzung im Dreiecksverband.
35 cm, 9,4 St./m²
Geselligkeit
- einzeln oder in kleinen Tuffs, 1-3 Pflanzen (bis max. 5)
- in kleinen Trupps von etwa 3-10 Pflanzen
- in größeren Gruppen von 10-20 Pflanzen
- in größeren Kolonien, ausgesprochen flächig
- vorwiegend großflächig
I-II
ja
ja
Schneckenfraß
keine Gefahr
relativ geringe Gefahr
geringe Gefahr
keine Gefahr
Züchter
Dank der unermüdlichen Züchtungsarbeit bekannter Staudenzüchter können wir heute auf ein nahezu unüberschaubar breites Sortiment an Stauden für alle Bereiche des Gartens zurückgreifen.
Sofern uns der Züchter der Sorte bekannt ist, so enthält diese Angabe den Namen des Züchters, das Züchtungsjahr und das Land, in dem diese Sorte entstand.
Ernst Pagels (DE)
Botanische Familie
Die botanische Familie dient der Einordnung in die biologische Systematik und steht in der Hierarchie über der bei uns als Pflanzenbezeichnung angegebenen Gattung und Art, aber unter der Ordnung.
Zum Beispiel gehört Aconitum carmichaelii 'Arendsii' zur Familie der Ranunculaceae/Hahnenfußgewächse. (Aconitum ist hier die Gattung, carmichaelii die Art) innerhalb der Ordnung der Ranunculales/Hahnenfußartige.
Lamiaceae
Die Art Lamiastrum galeobdolon verbreitet sich ja stark mittels Ausläufer - macht das die Sorte 'Silberteppich' auch?
Die schöne Auslese von Ernst Pagels ist, im Gegensatz seiner Verwandten, schwachwüchsig und gedeiht eher lockerhorstig.