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Duftpfade – Schlenderschnuppern

Wer ein wenig Platz im Garten hat, kann in oder zwischen größeren Beeten einen Duftpfad anlegen – eine Kräuterpflanzung an einem schmalen Weg, der von üppig wachsenden, stark duftenden Kräutern eingefasst ist. Wenn man beim Gehen an den Pflanzen entlang streift, verwandelt sich die Luft in eine Aroma-Wolke.

Sehr gut eignet sich dafür Zitronen-Melisse, besonders die von der Bayerischen Versuchsanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau ausgelesenen Sorten 'Binsuga' und 'Limoni'. Selbstverständlich gehören auch Minzen an den Duftpfad, etwa die Bergamotte-Minze (Mentha x piperita var. citrata 'Bergamotte'), die Thüringer Minze (M. x piperita var. pip. 'Multimentha') oder die Orangen-Minze (M. x piperita var. citrata 'Orange').

Den Pflanzensaum an Duftpfaden muss man rechtzeitig zurückschneiden (ernten!), Minze vor, Melisse gleich nach der Blüte. Und Minzen sollte man mit Wurzelsperre ein wenig eindämmen. Freilich muss man dann immer wieder einmal frische Erde spendieren, am besten mittels einer dünnen Kompostschicht direkt nach dem Rückschnitt.

Duftpfade, die durch Staudenpflanzungen führen, sind eine lustvolle Alternative zu gewöhnlichen Wegen. Als Belag eignet sich grober Rindenmulch oder Holzhäcksel.