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Sumpf-Iris

Sumpf verzichtbar

Viele Zeitgenossen denken beim Wort „Iris“ an geheimnisvolle Weiher an denen in unseren Breiten heimische gelbe Sumpf-Iris (Iris pseudacorus) oder in Fernost populäre Japan-Iris (Iris kaempferi) gut meterhoch wachsen. Die Dame aus Asien steht auch im Garten am besten mit den Füßen im Teich, doch Gartensorten der Iris pseudacorus wachsen in den meisten Gartenböden (wenn es nicht gerade schierer Sand ist) fast noch besser als am Wasser. Sie blühen grundsätzlich in Gelb, mehr oder weniger intensiv getönt.

Eine ganz besondere Sorte sticht aber alle anderen aus: 'Berlin Tiger' mit einem aufregend braunen Streifenmuster auf Ockergelb. Sie wächst auch deutlich gedrungener als die Ausgangsart und passt ausgezeichnet zu dunkellaubigen Stauden wie Heuchera Hybride 'Cappucino' oder Lysimachia ciliata 'Firecracker'. Genauso wenig wie die Sumpf-Iris-Züchtungen brauchen die meisten anderen Irisarten das matschige Fußbad nicht – oder verabscheuen es sogar.

Text von Andreas Barlage