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März-Preisrätsel (2018)

Schnee, Schnee und Väterchen Frost lassen grüßen, hier von der winterlichen Jungviehweide. Und ein paar tapfere Rotnasen ….

Natürlich arbeiten wir jetzt in den Gewächshäusern, meistens, Säen und Vermehren. Und sind gar nicht so langsam unterwegs, denn Bewegung hilft, genauso wie heißer Tee gegen die Kälte. Die Lehrlinge Sabrina und Fabia, Max und Tobi sind im “Glaspalast“ beschäftigt und auch Gärtnermeister Sebastian schaut bei diesem Wetter gerne mal im großen Gewächshaus, dem Glaspalast, vorbei.

„Hat Sebastian vor dem Frost eigentlich diese Blutfinger ausgegraben. Die könnten wir doch als nächstes …“

„Hey, damit schocken wir Freddy, die kennt er ja im ersten Lehrjahr sicher noch nicht!“

„Das wird spaßig!“

„Ja, die Dinger sind echt krass, wie abgeschnittene Finger. Wenn wir sie vorher noch ein wenig abschrubben, sieht man nicht so schnell, dass es eigentlich Rhizome sind.“

„Wo hat Sebastian sie denn untergestellt, dann hol ich sie doch gleich. Ich ruf ihn grad mal an.“

„Ach, prima, sie stehen im Winterlager, dann sind sie auch nicht so eisig kalt.“

„Und das Blut fließt besser, dann sieht’s auch schön echt aus.“

„Also, so 5 bis 6 Stück könnten wir ja mal präparieren und neben unsere Messer legen.“

„Wieso stehen sie eigentlich nicht im Katalog, ich finde sie nicht. Wollte grade mal nachsehen, weil ich mir den Namen immer nur halb merken kann.“

„Ist eine Rarität und deswegen glaub ich nur Online zu finden. Guck im Handy.“

„Ja, sag mal, die hält ja bis Minus 40° aus. Krass.“

„Da oben wird’s kalt, wo sie herkommt.“

„Schau mal, wie elegant sie sich in diesen Mantel hüllen, die hübschen weißen Blüten. So kommen sie aus der Erde?“

„Und dann gehen zuerst die Blüten auf, danach entfalten sich die Blätter. Die werden richtig groß, wie Frühstücksteller.“

„Irgendwie bin ich aber etwas verwirrt, das ist doch nicht unsere heimische ……..??“

„Nee, Blätter und Blüten sind völlig verschieden, nur der Name ist ähnlich und die Rhizome bluten auch. Aber diese hier sind richtig giftig, wenn man sie einnimmt. Also essen sollte man sie nicht, und auch keinen Schnaps draus brennen.“

„Aber die Indianer haben sie zur Körperbemalung genutzt. Vielleicht kommt daher der Name Rothaut. Vielleicht steht hier….eine Seite vom royal collage of physicians oder wie man das ausspricht, in London. Sie wurde Langezeit auch getrocknet als Heil- und Färbepflanze genutzt und so weiter…  sie enthält hochwirksame Alkaloide und kann … ach alles mögliche, Salbe bei Warzen, Geschwüren, alles englisch… “  (https://garden.rcplondon.ac.uk)

„Wir haben sie jedenfalls als Schattengartenpflanze im Sortiment, und da ist sie wirklich ein Juwel. Die Blüten sind unglaublich und auch die Blätter sehr dekorativ.“

„Ich möchte schon mal zwei reservieren für den Garten meiner Oma.“

Nach Europa gelangte die Gesuchte als Zierpflanze bereits im 18. Jahrhundert.

Die Rätselfrage lautet:

Wie heißt die Staude, die in Nordamerika, Ostkanada und Quebec beheimatet ist, frische bis feuchte Böden mag und zur Familie der Mohngewächse gehört? Wir suchen die weiß gefüllte Form!

Die Lösungsantwort:

Gewonnen haben:

Bianca Oester
Doret Grzimek
Uwe Starfinger
jeweils 3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 20 €