header

März-Preisrätsel (2016)

Hellgrün, Chartreusegrün, Limettengrün, Neongiftgrün, Grasfroschgrün, Avocadogrün … endlich wieder frische Grüntöne: Grüß Gott bei uns auf der Jungviehweide!

Für den “Frühling in den Stauden“ ist ein Stand vorzubereiten: eine Aufgabe für unsere Azubis Henrike, Max, Tobi. Ganz frisch mit dabei ist Jenny, im ersten Lehrjahr. Gärtnermeister Sebastian natürlich auch. Es geht um stimulierende und immunsystemstärkende Frühlingskräuter…

„Smoothie-Kräuter?“
„Find ich ne super Idee!“
„Ja, ich finds auch gut, nur unpraktisch, wieso muss das flüssig sein?“
„Wie denn sonst?“
„Na, gesund geht doch auch auf‘m Brötchen mit Leberwurst.“
„Es geht doch um Kräuter ohne Brötchen mit Leberwurst!“
„Ach so.“

„Also, was nehmen wir dann für unseren Smoothie-Kräuter –Stand?“
„Auf meiner Rezeptliste stehen hier als Basics Brennnessel, Knoblauchsrauke und Sauerampfer, Löwenzahn und so. Aber die Besonderen, die man nicht auf jeder Wiese findet, um die geht es ja.“
„Wir schauen einfach mal unser Kräutersortiment durch…“

„Allium fistulosum soll super für die Frühjahrskur sein und dann also auch für Smoothies, viel Kalium, Calcium Senflöle … die Alchemilla xanthochlora zur Stoffwechselaktivierung – oder ein Blatt vom Muskatellersalbei, das macht den Smoothie würzig, herb…“
„Welche Liste ist das?“
Wohlfühlkräuter. Da steht auch das Wichtigste über Frühjahrskuren, schau hier.“
„Man soll möglichst viele Kräuter zur Auswahl haben und abwechseln, damit man von allen Vitaminen, Mineralstoffen und so genug bekommt.“
„Gut, dann gäbe es hier … ach, ratet doch mal: desinfizierend, starke Senföle, Frühjahrsputz.“
„Einfach: Sebastians Allerheilmittel. Der Meerrettich.“
„Richtig, und davon, steht hier, soll man die jungen Blätter nehmen. Find ich gut. Nehmen wir, ja?“
„OK. Und jetzt ratet ihr: Wiesenpflanze, rosettig, gefiedert. Vitamin C. Grüne Sauce.“
„Das ist auch leicht: die Pimpinelle.“

„Im Kalthaus beim Eingang steht doch so eine saftig grüne Staude, wollen wir die auch dazu nehmen, Sebastian? Die wäre schon üppig zu ernten.“
„Ja, die ist gut. Die ausdauernde und wintergrüne Schwester der einjährigen, vielen Gärtnersleuten doch recht lästigen  Art. (Allerdings ist auch diese für Wildkräutersalate geeignet ) “
„Wie schmeckt die eigentlich?“
„Nun, nicht übel.“
„Ach, wieder so ne Survival-Pflanze?“
„Ja, aber man braucht ja nicht so viel davon nehmen, wie immer eine Sache der Dosierung…“

Sag mal, Sebastian, was spricht denn überhaupt für diese Pflanze?“
„Nun, zum Beispiel in Franken sammelt man im Frühjahr ihre jungen Triebe in den Laubwäldern, für Salate, Suppen oder Kräutersaucen, weil  die schmecken und auch  gesund sind. Sie wirken stoffwechselaktivierend und antibiotisch.“
„Ach Leute, dieser ganze Gesundkram. Kann ich so was jetzt nicht einfach mal probieren? Sonst nehm ich doch lieber mein Powershakepulver.“

„Hey Max, hier ist ein Rezept … von …  Wong Fu. Man schmeckt das Grünzeug nicht so raus, sagt er!“
„Mit Banane und Haferflocken?“
„Wow, was für ein Grün! Voll grün der Trunk.“
„Smoothie-Grün.“

Wie heißt die gesuchte Caryophyllaceae: heimische Wildpflanze, sehr wüchsig, wintergrün – eine attraktive, lange Zeit über blühende, stark ausläufertreibende Schattenstaude.

Sie ist auch empfehlenswert als Zierde für Balkonkästen an schattigen Stellen, denn sie hängt über und blüht lange: 5-zählige, bis zur Mitte gespaltene Blütenkronblätter erscheinen wie kleine weiße Sterne über dem filigranen Laub. Außerdem ist sie noch Nahrungspflanze für manche Eulenfalter und Spanner bzw. deren Raupen.

Die Rätselfrage lautet:

Wie heißt die gesuchte Caryophyllaceae?

Die Lösungsantwort: