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März-Preisrätsel (2003)

Brassicaceae

Unsere Rätselpflanze verdient Respekt. Tapfer trotzt sie der winterlichen Kälte, und an milden Wintertagen und im zeitigen Frühjahr können ihre rundlichen, leicht herzförmigen Blätter unseren Speisezettel durch frisches Grün bereichern.

Besonders erwähnenswert ist ihr hoher Vitamin-C-Gehalt, der ihr den volkstümlichen Namen Skorbutkraut eingebracht hat.

Ihr frischer, belebender, kresseartiger Geschmack macht die gesuchte Pflanze sowohl als Würzkraut als auch als Salatkraut geeignet. Auch als stoffwechselaktivierendes Heilkraut hat unsere Rätselpflanze eine lange Tradition. Zerdrückt man die Blätter oder die saftigen Stängel, entströmt der Pflanze ein scharfer Geruch, der an Senf erinnert. Als Salat angerichtet, schaut es verdutzt aus der Schale, wenn ihm mit Messer und Gabel zu Leibe gerückt wird. Warum bloß?

Die im Mai erscheinenden weißen Kreuzblüten verströmen einen feinen Honigduft. Das heimische Kraut liebt feuchte, schattige Plätze und lockeren Boden. Besonders an salzhaltigen, sumpfigen Stellen kann man es auch in der freien Natur finden. Wenn es ihr an ihrem Standort gefällt, bedankt sich unsere Rätselpflanze durch reichliche Selbstaussaat, so dass immer für Vitamin-C-Nachschub gesorgt ist.

Die Rätselfrage lautet:

Wie heißt die gesuchte Pflanze?

Die Lösungsantwort: