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Juni-Preisrätsel (2017)

Sommer, Sonne , Erdbeerkuchen. Das ist der Juni und ein Glückskind ist, wer im Juni Geburtstag hat! Herzlich willkommen bei uns auf der Jungviehweide.

Gärtnermeister Sebastian muss heute unvorhergesehen mit einigen Fachkollegen Staudenneuheiten sichten und bewerten und gleich weg. Deswegen soll Maxi eine Führung übernehmen. Eigentlich kein Problem, nur Azubi Maxi hatte noch nie eine Kinderführung und ist seltsamerweise etwas unsicher.

„… dann wird´s aber mal Zeit, Maxi!“
„Und was soll ich den Zwergen denn zeigen?“
„Nun, alles was gut schmeckt, toll duftet, interessante Wuchsformen hat, sich streicheln oder zerreiben lässt, es ist ganz einfach.“
„Du meinst also Erdbeerminze, Elfenblume, Hirschgeweihwegerich?“
„Ja, und geh ruhig auch zu den Riesenstauden und hohen Gräsern, da können sie erstmal staunen.“
„Was ist das denn für ein Kindergarten?“
„Immerhin schon die erste Klasse , aus der Grundschule in Illertissen.“
„Na gut, sind trotzdem noch Zwerge.“
„Du kannst ja auch die Etagenzwiebel zeigen mit den Brutknollen und die mexikanische Minigurke. Und falls Du die Florentiner Schwertlilie erklären magst, die getrockneten Rhizome mit Veilchenduft liegen im Saatgutschrank in der Schublade links. Du kennst ja die Geschichte, dass es im 18. Jahrhundert an den Königshöfen als unfein galt, sich zu waschen, und unangenehme Körpergerüche mit Hilfe von parfümierten Pudern überdeckt wurden. Da kam die duftende Iriswurzel gerade recht und wurde vielfach angebaut. Diese Geschichte lieben die Kinder.“
„Zwerge eben.“
„Und bekommen die Kleinen noch irgendwas geschenkt zum Schluss oder hast Du was vorbereitet?“
„Ach ja klar, die Eiswürfel für das Picknick danach. Wie immer, blau und weiß.“
„Ja prima. Meinst Du ich kann das?“

„Die Pflanze hier mit den blauen Blüten, könnt ihr auch mal probieren, wenn ihr euch traut.“
„Piekt die?“
„Nein, streichel sie mal, die Blätter haben eine raue Oberfläche, irgendwie warzig, borstig.“
„Wer mag ein Blatt probieren? Hier sind noch drei, wer mag?“
„Die kribbeln im Mund.“
„Und wie schmecken Sie?“
„Wie Blätter.“
„Gut. Geht’s etwas genauer?“
„Bisschen gurkig.“
„Ja, finde auch, der Geschmack erinnert an Gurken. Sehr gut. Magst Du auch nochmal eins?“
„Ich glaube, man kann die ganze Gärtnerei aufessen!“
„Ja, fast. Du wirst es aber nicht glauben, auch die Blüten…“
„Die blauen Blumen?“
„Ja, die kleinen blauen Sterne kann man auch essen. Man kann Sie über den Salat streuen.“
„Ja?“
„Kann man sie auch auf Pudding streuen?“
„Ja, klar, das sieht sehr schön aus und passt gut zu Erdbeerpudding. Oder zu Bowle.“

„So, zum Ende der Zwergenführung gibt`s noch eine kleine Überraschung.“
„Erdbeerpudding?“
„Nein, kommt mal mit zum Pausenraum, ihr habt Euch jetzt euer Picknick verdient.“
„Das sind ja eingefrorene Gänseblümchen!“
„Stimmt, Eiswürfel mit Gänseblümchen.“
„Und mit den blauen Gurkenblumen!“
„Genau. Es gibt für jeden von Euch zwei Eiswürfel…“

Wir suchen die ausdauernde Art, die deutlich kleiner als die einjährige in unseren Gärten weitaus bekanntere Art ist, Sonne wie Halbschatten gleich gut verträgt und feuchten Boden bevorzugt. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Augustin-Pyrame de Candolle, einem Schweizer Botaniker und Naturwissenschaftler, dessen offizielles botanisches Autorenkürzel „DC.“ lautet, beschrieben und benannt.

Die Rätselfrage lautet:

Wie heißt die mediterrane Küchenpflanze?

Die Lösungsantwort:

Gewonnen haben:

Viktoria Link
Hanni Donatin
Helga Kaczmarek
jeweils 3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 20 €