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Mit etwas gärtnerischem Wissen und Freude am Mitraten können sicher auch Sie das Rätsel knacken. Und mit ein bisschen Glück zieht unsere Glücksfee Dieter Gaißmayer Sie bei der nächsten Verlosung unserer Gewinne. Ob Sie bei unserem letzten Rätsel gewonnen haben, erfahren Sie hier.

Monat Juni

Lösung: Borago pygmaea - Stauden-Borretsch = Borago laxiflora

Richtig gewusst haben dies:
Viktoria Link
Hanni Donatin
Helga Kaczmarek

Herzlichen Glückwunsch!

Juli-Preisrätsel (2017)

Herzlich willkommen bei uns auf der Jungviehweide, es ist hoher Sommer und hoch sind auch schon die Taglilien, Phloxe und die Indianernesseln…

Gärtnermeisterin Sabrina wird ins Verkaufsquartier gerufen, denn die Gärtnerinnen wollen in die Pause. Kommentare zu einer scheinbar etwas ungewöhnlichen Kundin kommen von den Azubis, außerdem meldet sich der Anhang der FFH-Richtlinie zu Wort, heute ist ja alles möglich!

„Hey, Sabrina, vorne ist jemand, die sucht eine besondere Sumpfpflanze, ich glaube sie will ihren Freund beeindrucken.“
„Mit einer Sumpfpflanze?“
„Vielleicht nimmt sie ja noch eine Mojito-Minze mit, damit ist Imponieren etwas leichter ;)“
„Sie sagt, er sammelt Sumpfpflanzen und jetzt sucht sie etwas Besonderes.“

„Grüß Gott, Sie suchen etwas Besonderes, hat man mir gesagt.“
„Ja, Grüß Gott. Ich hätte gerne einmal eine Sumpfpflanze, die nicht jeder hat, und sie soll schön blühen, muss auch nicht groß sein.“
„Wenn Sie mir kurz sagen, für welchen Standort und was Sie im Umfeld schon haben, finden wir sicher etwas.“
„Es geht um eine Terrasse mit Sonne und Halbschatten. Dort sind schon ein paar Kübel mit Wasser-pflanzen, das ist mir am Liebsten, ich gieße nämlich so ungern. Sie überwintern bei mir draußen und so sind da schon eine Schwanenblume, panaschierter Kalmus, Sumpfschwertlilien und so weiter.“
„Dann haben Sie sicher auch schon einen Bottich mit Zwergseerosen?“
„Stimmt davon habe ich zwei. Es darf aber ähnlich schön sein, etwas ausgefallen und feinsinnig.“
„Gerade dachte ich an ein Moorbeet mit Sonnentau, nur sehr romantisch ist das ja nicht. Aber schauen Sie mal bitte hier, wie gefällt Ihnen das?
„Etwas klein, aber ein sehr schöner Blauton!“
„Es hat eine sehr lange Blütezeit und kommt nur an den kiesigen Uferbereichen einiger Voralpenseen vor. Es ist in Deutschland vom Aussterben bedroht, lässt sich aber leicht kultivieren.“
„Es wächst im Kies?“
„Ja, denn es ist ein Überbleibsel der letzten Eiszeit und fühlt sich in den nassen Randbereichen von Seen und Flüssen wohl. Damals wuchs es über weite Landstriche entlang der Gletscherseen, dort war es auch steinig.
„Sehr interessant, allein schon die Vorstellung, dass der Rand der Gletscherseen so schön himmelblau war…“
„Heute gibt es diese Pflanze noch auf einigen wenigen Kiesstränden am Bodensee und Starnberger See, in den Überschwemmungszonen, das sieht sehr schön aus. Für Ihre Terrasse kann sie in einer Schale mit schönem Kies kultiviert werden, immer gut nass.“
„Und ist sie denn Winterhart? Na, vermutlich schon, wenn sie seit der Eiszeit am Bodensee wächst..“
„Genau.“

Auf der Seite des Bundesamtes für Naturschutz gibt es ein Internetlexikon zu den Arten der FFH-Richtlinie (Anhang IV) mit besonderen Artenschutzprojekten, dazu gehört auch unsere Rätselpflanze. Sehr interessant übrigens, wie man die Art und ihre Lebensbereiche erhält. Zusammen mit anderen kleinwüchsigen Pflanzen besiedeln sie die Kiesstrände. „Die von ihnen besiedelten Strandrasen … liegen meist nur in den Winter- und Frühjahrsmonaten bis Ende April über dem Wasserspiegel. In der restlichen Zeit wachsen die Pflanzen untergetaucht und ertragen mehrmonatige Überflutungen“. (Quelle: http://www.ffh-anhang4.bfn.de)

„Dann möchte ich gerne 6 Stück, ich möchte zwei Schalen bepflanzen“

„Siehst Du, sie will ihn beeindrucken!“
„Und hat sie noch eine Mojito-Minze mitgenommen?“
„Mich würde ja interessieren, ob der Mann, der hier gestern 2 Mojito-Minzen gekauft hat, der erwartete Besuch ist?“

Die Rätselfrage lautet:

Und wir würden gerne wissen: Wie heißt die endemische, niedrige Polsterpflanze, die über ihre himmelblaue Farbe auf sich aufmerksam macht und nach einem Schweizer Naturforscher benannt ist?

Zu gewinnen gibt es:

3 x ein Einkaufsgutschein in Höhe von 20 €

Einsendeschluss: 31.07.2017